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Kräutergarten deluxe

So kriegen Sie ihn platzsparend hin

Verwandeln Sie Ihren Kräutergarten in ein essbares KunstwerkFoto: OBI

Ob Basilikum, Petersilie, Thymian oder Schnittlauch – frisch geerntete Kräuter sind die Krönung jedes Salats und jeder selbstgemachten Pastasoße. Das Schöne: Für einen eigenen Kräutergarten brauchen Sie nicht viel Platz, wenn Sie geschickt in die Höhe bauen und ihre Pflänzchen in einem Kräutertopfturm sprießen lassen. Wie dieses DIY-Projekt von OBI funktioniert und was Sie beim Pflanzen beachten sollten.

Da fehlt noch ein bisschen Dill… Schnipp schnapp, mehr Geschmack! Es ist schon praktisch, Kräuter direkt auf der eigenen Terrasse oder dem Balkon ernten zu können. Die gute Nachricht: Um in diesen grünen Genuss zu kommen, braucht es nicht unbedingt ein XL-Kräuterbeet.

Kräuter lassen sich wunderbar in Töpfen ziehen. Gerade Modelle aus Terrakotta mögen die duftenden Pflänzchen gerne. Denn dieses Material ermöglicht eine schnelle Verdunstung von Wasser. Staunässe ist der natürliche Feind von mediterranen Kräutern wie Estragon, Salbei und Co.! Wird‘s zu nass, vergammelt die Ernte, bevor man sie verspeisen kann.

Die DIY-Idee für Garten und Balkon: der Kräutertopfturm

Das Auge isst mit, heißt es so schön. Das gilt auch beim Anbau von Kräutern. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und verwandeln Sie Ihren Kräutergarten in ein essbares Kunstwerk!

Eine besonders schöne DIY-Idee von OBI ist der Kräutertopfturm. Der macht überall was her: auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten. Für den Turm stapeln Sie immer kleiner werdende Tontöpfe ineinander und bepflanzen danach die einzelnen Etagen. Das Stapeln der Tontöpfe spart nicht nur Platz, Sie brauchen außerdem viel weniger Erde zum Befüllen und das Gießwasser kann von oben nach unten durchsickern – auch das verhindert zusätzlich Staunässe.

Kräuter lassen sich wunderbar in Töpfen ziehenFoto: OBI

So geht‘s:

Sie benötigen fünf Töpfe in folgenden Größen:

  • 1 x 40 cm Durchmesser und einen passenden Untersetzer
  • 1 x 27 cm Durchmesser
  • 2 x 19 cm Durchmesser
  • 1 x 13 cm Durchmesser

Der größte Topf ist die Basis. In den hinein stellen Sie als Podest mit dem Boden nach oben einen Topf mit 19 cm Durchmesser. Darauf kommt richtig herum der Topf mit 27 cm Durchmesser. Dorthinein folgt als Podest der kleinste Topf. Und zum Schluss oben drauf wieder richtig herum der zweite Topf mit 19 cm Durchmesser.

Sobald Sie mit der Anordnung zufrieden sind, nehmen Sie alles noch einmal auseinander und befüllen Schicht für Schicht mit Erde, bevor Sie die jeweils nächste Topf-Etage bauen. Danach können Sie dann die verschiedenen Ebenen mit Kräutern bepflanzen. Fertig! Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung inklusive Skizze finden Sie hier

Sie mögen es etwas schräger? Dann versuchen Sie sich an einer Kräuterpyramide: Dafür brauchen Sie einen großen Tontopf mit Loch und drei bis vier kleine. In der Mitte des großen Topfes platzieren Sie eine mindestens 1,30 m lange Metallstange. Sie füllen den Topf zur Hälfte mit Erde und bepflanzen ihn mit Kräutern. Dann setzen Sie darüber die kleinen Töpfe schräg auf die Stange, bestücken sie mit Erde und Kräutern. Ein ganz natürlicher Hingucker!

Kräuterpyramide – ein Hingucker auf jedem Balkon!Foto: OBI

Was Sie beim Pflanzen von Kräutern beachten sollten

Einige Kräuter lieben Sonne, andere mögen es schattig – daran sollten Sie beim Bepflanzen Ihres Kräutertopfturms oder der Kräuterpyramide denken.

Frisch geerntete Kräuter sind die Krönung jedes Salats und jeder selbstgemachten PastasoßeFoto: OBI

Kräuter, die viel Sonne und wenig Wasser mögen (die kommen auf die oberen Etagen):

  • Basilikum
  • Rosmarin
  • Lavendel
  • Oregano
  • Estragon
  • Salbei
  • Bohnenkraut
  • Majoran
  • Thymian

Kräuter, die auch im Halbschatten gut zurechtkommen (die können Sie weiter unten einpflanzen):

  • Petersilie
  • Dill
  • Schnittlauch
  • Pfefferminze
  • Kerbel
  • Waldmeister
  • Zitronenmelisse
  • Mädesüß
  • Kapuzinerkresse

Es gibt Kräuter, die besonders gut miteinander harmonieren (z.B. Oregano mit Basilikum und Dill oder Salbei mit Schnittlauch und Rosmarin). Andere vertragen sich gar nicht und sollten daher nicht nebeneinander wachsen.

Kombinationen, die Sie vermeiden sollten:

  • Petersilie und Koriander
  • Dill und Estragon
  • Thymian und Majoran

Pfefferminze und Lavendel stehen am liebsten allein.

Aber die wichtigste Regel beim Umgang mit Kräutern: Immer schön ernten, dann wachsen sie umso buschiger und werden noch aromatischer!

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