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Schutz vor Corona

Kann man den Fahrstuhl im Wohnhaus noch benutzen?

Eine Frau steht vor einer geschlossenen Fahrstuhl-Tür
Sollte man in Zeiten von Corona noch den Fahrstuhl benutzen?Foto: Getty Images

Begegnungen im Hausflur haben ihre Unschuld verloren. Der Coronavirus überschattet das Zusammenleben. Wie verhält man sich richtig in einem Mehrfamilienhaus?

Händeschütteln, freundlich Nicken oder beim Einzug helfen – während der Coronakrise steht jede Begegnung auf dem Prüfstand. Ist sie noch angemessen? Was ist Panikmache und was ist wirklich sinnvoll? Kriegt man im Fahrstuhl schon den Coronavirus? Wohnen Sie in einem Mehrfamilienhaus, werden Sie zwangsläufig auch auf andere Bewohner treffen. myHOMEBOOK erklärt, wie man sich in bestimmten Situationen zu Hause richtig verhält.

Coronavirus – kann man jetzt noch den Fahrstuhl benutzen?

Wer in einem Mehrfamilienhaus mit Fahrstuhl wohnt, sollte darauf achten, Abstand zu halten, um sich vor dem Coronavirus zu schützen. Das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg rät gegenüber myHOMEBOOK: „Im Fahrstuhl sollte also ausreichend Abstand gehalten oder im Zweifelsfall separat gefahren werden.“ Heißt: Sollte es im Fahrstuhl nicht möglich sein, den aktuell empfohlenen Mindestabstand von anderthalb bis zwei Metern einzuhalten, sollten Sie auf den nächsten Fahrstuhl warten. Achten Sie außerdem darauf, sich nach dem Berühren der Knöpfe nicht direkt ins Gesicht zu fassen. Nach der Benutzung außerdem sofort die Hände waschen.

Sollte man im Erdgeschoss noch lüften?

Kann man durch vorbeigehende Passanten, die husten, während man im Erdgeschoss lüftet, krank werden? Mit ziemlicher Sicherheit nicht. „Die Übertragung per Luftzug durch einzelne Viren ist nahezu ausgeschlossen, daher kann auch in Erdgeschosswohnungen ganz normal gelüftet werden“, so die Information des Landesgesundheitsamts gegenüber myHOMEBOOK.

Auch interessant: Kann sich das Coronavirus über Trink- oder Abwasser verbreiten?

Wie grüßt man Nachbarn jetzt im Treppenhaus?

Im Treppenhaus kann man beim Vorbeigehen ziemlich selten die empfohlene Distanz wahren. Trotzdem gibt es hier laut LGA einige Tipps, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Sprechen Sie die Person nicht mit direktem Gesichtskontakt an: „Ein Nicken oder eine gehobene Hand als Gruß beziehungsweise verbales Grüßen mit dem empfohlenen Abstand von 1,5 bis zwei Meter hilft eine Tröpfchenverbreitung zu vermeiden.“

Sollte man die Türklinke am Hauseingang anfassen?

Wie auch bei den einzelnen Knöpfen des Fahrstuhls ist die Türklinke eine Fläche, die so gut wie alle Hausbewohner berühren. Dadurch kann sie potenziell das Coronavirus übertragen. Deshalb sollte man hier auch eine gewisse Vorsicht walten lassen. „Das RKI empfiehlt, Kontaktoberflächen wie Tische oder Türklinken, regelmäßig mit Haushaltsreiniger zu reinigen. Wichtig ist es, sich häufig und gründlich die Hände zu waschen“, so die Empfehlung des LGA.

Hinweis: Um die generelle Gefahr einer Ansteckung und Verbreitung von Viren wie dem Coronavirus zu reduzieren, empfiehlt es sich, auch im Haushalt verstärkt auf die Hygiene zu achten. Hierzu empfiehlt auch die myHOMEBOOK-Redaktion die Hinweise der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.