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Pflanzen und Feuerstellen

Tipps, um einen Wintergarten zu gestalten

Tipps zum Gestalten eines Wintergartens
In einem Wintergarten kann man der Natur auch in der kalten Jahreszeit noch nahe seinFoto: Getty Images

Der kalten Jahreszeit blicken viele Hobbygärtner wehmütig entgegen. Die Temperaturen sind zu niedrig, um sich im Garten aufzuhalten, die Natur verfällt außerdem in eine Art Winterschlaf. Ganz verzichten muss man auf seine Auszeit im Grünen aber nicht, sofern man einen Wintergarten hat. Mit den richtigen Pflanzen und der passenden Dekoration wird er zur gemütlichen Garten-Alternative.

Ein Wintergarten ermöglicht es, trotz sinkender Temperaturen und erschwerter Wetterbedingungen Pflanzen heranzuziehen und es sich – nahe der Natur – gemütlich zu machen. Beim Gestalten des Wintergartens kommt es in erster Linie auf die richtigen Pflanzen an. Für noch mehr Gemütlichkeit kann allerdings noch eine Feuerstelle sorgen.

Wintergarten mit den richtigen Pflanzen gestalten

Narzissen, Krokusse und Co.

Zu den farbenfrohen Frühlingsboten zählen die Primeln, von denen es einige hundert Arten gibt. Zahlreiche Geschäfte haben sie nach dem Jahreswechsel bereits im Angebot. Aber auch Osterglocken und Hyazinthen finden sich zuhauf in den Supermärkten. Bei letzteren sollte man allerdings vorsichtig sein: Hyazinthen sind giftig. Es kann zu Hautreizungen kommen und bei empfindlichen Menschen löst ihr intensiver Geruch leicht Kopfschmerzen aus.

Zwiebel- und Knollenpflanzen

Ebenso wie später im Garten haben zahlreiche Zwiebel- und Knollenpflanzen beim Gestalten eines Wintergartens ihren großen Auftritt. Dazu zählen unbedingt auch die Tulpen. 80 Prozent aller Tulpen, die weltweit gehandelt werden, stammen übrigens aus Holland. Dort werden unglaubliche 1200 Sorten kultiviert.

Auch interessant: Worauf es beim Bau eines Wintergartens ankommt

Alles eine Frage der Temperatur

Welche Pflanzen, außerdem nicht nur für den Frühling den Weg in den Wintergarten finden, hängt in erster Linie von den dort herrschenden Temperaturen ab. Dabei unterscheidet man zwischen einem kalten – also vollkommen unbeheizten – Wintergarten, einem der sich im Winter auf Temperaturen zwischen fünf und 15 Grad erwärmen lässt und einem richtig warmen Wintergarten. Der eignet sich in besonderem Maße für tropische Pflanzen. Hier empfehlen sich Fächerpalme, Strelitzie, der Tulpenbaum und der Hibiskus. Für einen gänzlich unbeheizten Wintergarten könnte man auf eine Zwergpalme, Lorbeer, die Agave oder den Granatapfel zurückgreifen.

Pflanzwanne oder Kübel

Wer seinen Wintergarten im Frühling gestalten möchte, sollte sich rechtzeitig entscheiden, ob er seine Pflanzen in Kübeln und Töpfen belassen möchte, ober ob er sich möglicherweise für großflächigere Pflanzwannen oder richtige, leicht erhöhte Beete erwärmen könnte. Beide Varianten bringen Vor- und Nachteile. So lässt sich der Standort von Pflanzen in Kübeln je nach vorhandenem Platz flexibel ändern. Allerdings bietet ein Beet dem Hobbygärtner enorme Gestaltungsmöglichkeiten.

Feuerstellen für den Wintergarten

Bioethanol-Feuerglas

Es gibt aber Wintergärten, die zu winzig sind, um dort einen Kamin zu installieren. Wer trotzdem nicht auf ein anheimelndes, flackerndes Feuer und etwas Wärme verzichten möchte, kann sich eine kleine Bioethanol-Feuerstelle besorgen. Allerdings sind bei diesem offenen Feuer besondere Sicherheitsvorkehrungen zu beachten.

Kacheln und Ofenbänke erhöhen den Kuschelfaktor

Echte Kaminöfen kosten je nach Größe und Ausstattung zwischen 500 und 5000 Euro.

Moderne Öfen kommen wie Nostalgie-Bolleröfen daher

Wie ein nostalgischer Bollerofen muten Kaminöfen an. Bei einigen Anbietern kann man derartige Öfen nach persönlichen Wünschen gestalten – zum Beispiel was die Farbe, den Sockel,die Beine oder den Klappengriff angeht.

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Öfen in futuristischem Design

Es gibt auch Öfen, die durch ihr modernes Design futuristisch anmuten – beispielsweise vertikal ausgerichtete Flachbild-Fernseher. Sie stellen das Feuer dekorativ in den Mittelpunkt und sind in der Bedienung besonders einfach.