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Mini-Bude maximal gemütlich

So werden kleine Wohnungen zum Raumwunder

Fünf Meter lang, zweieinhalb Meter breit: Mit maßgeschneiderten Lösungen für Stauraum und Gemütlichkeit lassen sich auch auf nicht gerade üppigen 12,5 Quadratmetern ein Schlaf-, Ess- und Arbeitsbereich unterbringen – und sogar für Klamotten ist noch genügend Platz Foto: OBI
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Egal ob Tiny House oder Mikroappartement: Kompaktes Wohnen ist im Trend und immer öfter eine bewusste Entscheidung gegen hohe Wohnkosten und für mehr Nachhaltigkeit. Und: Zum Glück bedeutet weniger Raum nicht automatisch weniger Komfort! Mann muss nur clever planen und mit maßgeschneiderten Lösungen jeden Winkel nutzen.

Wir haben mit einer Innenarchitektin gesprochen und geben Tipps für stilsichere und praktische Lösungen für maximalen Wohn-Spaß auf minimalem Raum.

Drei Fenster, viel Licht aber nicht unbedingt viel Platz … Kann man hier gemütlich wohnen und Lieblingssachen unterbringen? Logisch! Mit Kreativität und maßgeschneiderten Lösungen zum Selbermachen Foto: OBI

Ihr Platz auf dem Podest

„Wenn Sie nur wenig Platz zur Verfügung haben, aber – und das muss eigentlich jeder – viel unterbringen wollen, dann ist ein Podestbett mit integriertem Stauraum eine charmante Lösung“, erklärt Innenarchitektin Nadine Büker. So entsteht eine individuelle Schlafmöglichkeit und zusätzlicher Platz für Kleidung, kleinere Sportgeräte & Co.

12,5 Quadratmeter, clever genutzt: Besonders in kleinen Räumen lohnt sich ein Podest mit integriertem StauraumFoto: OBI

Tipp der Expertin: „Tagsüber kann das Bettzeug in einem der gebauten Fächer verschwinden und die Matratze mit einer schicken Tagesdecke und schönen Kissen zu einer Lümmelwiese verwandelt werden. Das Podest ist so Stauraum, Bett und Relax-Ecke in einem.“

Nachts: Das Podest wird zu einem gemütlichen Bett Foto: OBI
Mit nur wenigen Handgriffen lässt sich eine Rollmatratze im Podest verstauen und aus dem gemütlichen Bett wird eine elegante Sitzecke im Asia-StyleFoto: OBI

Für die Konstruktion eignet sich Holz besonders gut, da es robust ist und Temperaturschwankungen problemlos mitmacht. Das gilt auch für stabile OSB- oder Spanplatten, die in der Regel günstiger sind als Massivholz. 

Das Podest-Bett lässt sich in wenigen Schritten selber bauen: Wenn die Maße feststehen, wird die Grundplatte mit beliebig vielen Zwischenwänden verschraubt – je nachdem wie viele Schubladen Sie haben wollen. Eine zweite Grundplatte schließt die Grundkonstruktion ab. Aus Euroboxen und Holzplatten werden im nächsten Schritt die Schubladen gebaut. Fehlen eigentlich nur noch die Matratze und kuschelige Kissen, um es sich richtig gemütlich zu machen.

Das Podest-Bett können Sie passgenau in jede Nische zaubern. Tipp: Lassen Sie das Holz im Baumarkt zuschneiden. So haben Sie keinen Staub in der Wohnung!Foto: OBI
Materialliste Podest bauen in 9 Schritten
✔ Holz
✔ Spax-Schrauben
✔ Eurobox-System Boxen
✔ Seil
✔ Matratze
✔ Bohrmaschine
✔ Holzbohrer
✔ Akkuschrauber
✔ Zollstock
✔ Bleistift
✔ Schleifpapier
1. Ausmessen und zuschneiden
2. Anzeichnen und vorbohren
3. Zwischenwände verschrauben
4. Seitenwände verschrauben
5. Podest platzieren und zweite Grundplatte verschrauben
6. Henkel montieren
7. Fronten montieren
8. Boxen verbinden
9. Schubfächer einschieben und Matratze auflegen

So klappt Genuss auf kleinem Raum

„Nicht in jedem Raum ist Platz für einen großen Tisch – oder man könnte den Platz anders besser nutzen“, weiß Innenarchitektin Nadine Büker. „Deswegen ist ein selbst gebauter Klapptisch besonders praktisch: Er verschwindet, wenn man ihn gerade nicht braucht, an der Wand, und kann zusammengeklappt noch als Tafel für Notizen verwendet werden – er hat also, wie ein Podest, zwei Funktionen.“

Dinner für zwei, stylische Tafel für Notizen, konzentriert arbeiten: Ein Klapptisch macht auf kleinem Raum VIELES möglichFoto: OBI
Materialliste Klapptisch bauen in 8 Schritten
✔ Holz
✔ Holzdübel
✔ Holzleim
✔ Holz-Öl/Buntlack/Tafellack
✔ Akkubohrer
✔ Holzbohrer
✔ Scharniere
✔ Gehrungslade
✔ Japansäge
✔ Pinsel/Farbrolle
✔ Schrauben
✔ Metermaß
1. Holz auswählen und zuschneiden
2. Rahmenhölzer auf Gehrung schneiden
3. Rahmenhölzer verbinden
4. Scharniere anbringen
5. Platte und Füße verbinden
6. Tisch individualisieren – z.B. mit Tafellack
7. Tisch an der Wand anbringen
8. Wandhalterung anbringen

Ein Hoch auf cleveren Stauraum

Ein großer Schrank schluckt viel Kram – aber auch viel Platz. „Eine Seilzug-Kleiderstange kann da eine luftige und clevere Alternative sein“, erklärt die Expertin. „So verschwinden Klamotten und Accessoires unter der Decke und damit aus dem unmittelbaren Sichtfeld – auf interessante Weise.“ 

Die luftige Kleiderstange lässt Jacken, Mäntel und Co. unter der Decke verschwinden Foto: OBI
Alternativ fühlen sich auch Pflanzen auf dem Regal wohl und können – je nach Lichtverhältnissen – perfekt platziert werdenFoto: OBI

Tipp der Expertin: „Größe und Farbe können Sie einfach selbst bestimmen und die Kleiderstange so ganz individuell Ihrem Zuhause anpassen.“

Materialliste Kleiderstange in 9 Schritten
✔ Holzplatte
✔ Stahlrohre Seile
✔ Klampe
✔ Umlenkrollen
✔ Verbindungsstücke
✔ Innensechskantschlüssel
✔ Akkubohrer
✔ Metallsäge
✔ Schrauben
✔ Bleistift
✔ Dübel
✔ Metermaß
✔ Seilklemmen
✔ Schleifpapier
✔ Unterlegscheiben
1. Holzplatte vorbereiten
2. Löcher für die Seile bohren
3. Stahlrohre verbinden und verschrauben
4. Seile einfädeln
5. Umlenkrollen an der Decke anbringen
6. Weitere Rollen montieren
7. Klampe anbringen
8. Seile einfädeln
9. Kleiderstange hochziehen

Platz da!

„Regale können kleine Räume in verschiedene Bereiche gliedern oder sich unsichtbar machen, z.B. direkt unter der Decke. Beide Möglichkeiten haben was für sich und lassen sich auch kombinieren“, verrät die Innenarchitektin.

Ein luftiges, maßgefertigtes Regal bietet jede Menge Stauraum und kann Räume effektiv in verschiedene Bereiche gliedernFoto: OBI
In Regalen unter der Decke finden Dinge Platz, die man nicht jeden Tag brauchtFoto: OBI

Sehr effektiv sind auch Regale, „die in einem Möbel integriert sind – zum Beispiel in den Füßen des Schreibtischs oder dem Rückenteil und Rahmen des Bettes. Gibt es ungenutzte Nischen wie die Ecke hinter einer Tür – hierfür sind Regale zur Befestigung an der Tür erhältlich – oder unter einer Dachschräge oder Treppe, ist hier der richtige Ort für eine individuelle Regallösung“, rät Nadine Büker.

Das Einmaleins des Micro-Living

Um das Beste aus den Gegebenheiten zu machen, „sollten Sie den Raum strukturieren und in Bereiche einteilen, die ihm Tiefe geben“, rät die Expertin. „Flexible Möbel aus hellem Holz gönnen dem Auge Ruhe und lassen Lieblingsstücke wie Bilder, Lampen oder einen Sessel wirken.“

  • Die gesamte Deckenhöhe nutzen
  • Auf flexible Möbel setzen
  • Möbelstücke auf Maß anfertigen
  • Für gemütliches Licht sorgen
  • Sorgen Sie für Ordnung

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