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von myHOMEBOOK

Auch wenn es verlockend ist

Corona-Isolation nicht zum Entrümpeln nutzen

Auch wenn die Corona-Quarantäne oder -Isolation dazu einlädt, sollte man jetzt nicht die Wohnung entrümpeln
Endlich hat man genügend Zeit, Foto: Getty Images

Die Zeit in Selbst-Isolation oder Quarantäne eignet wie eigentlich hervorragend, um zu Hause mal so richtig auszumisten. Warum man das aber gerade jetzt zu Zeiten der Corona-Pandemie nicht tun sollte.

Irgendwann gehen einem die Ideen aus, wie man sich die Zeit zu Hause vertreiben kann. Deshalb entschließen sich viele dazu, die Wohnung, den Keller oder den Speicher auszumisten. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) mahnte aber im Interview mit myHOMEBOOK, dass man gerade jetzt während der Corona-Pandemie die Wohnung nicht unnötig entrümpeln sollte.

Wohnung entrümpeln verursacht unnötigen Müll

Da sich aktuell viele Menschen in Selbst-Isolation sowie freiwillige oder verpflichtende Quarantäne begeben, steigt die Abfallmenge in vielen Haushalten an. Dazu gehört eben auch, die Wohnung nicht unnötig zu entrümpeln:

„Die Recyclinghöfe haben etwa seit dem 14. März verstärktes Besucheraufkommen verzeichnet. So nachvollziehbar es ist, die Zeit für einen Frühjahrsputz zu nutzen, bitten die kommunalen Entsorger, diese Arbeiten beziehungsweise die Entsorgung der anfallenden Abfälle auf einen späteren Zeitpunkt zu verlagern.“

Verband kommunaler Unternehmen (VKU)

Auch interessant: Was gehört zum Sperrmüll und wie wird er entsorgt?

Entrümpelung in Berlin: Sperrmüll in der Behmstraße in Wedding
So nicht: Vielerorts stellen Bürger weiter ihren Sperrmüll auf die Straße, wie hier im Berliner Bezirk WeddingFoto: myHOMEBOOK

Mehr zum Thema Müllentsorgung in Zeiten von Corona erfahren Sie im folgenden Artikel:

Wohin mit dem Müll, wenn man trotzdem entrümpelt?

Wen diese Bitte zu spät erreicht – oder wer einfach nicht innehalten kann und die Wohnung unbedingt entrümpeln möchte, sollte auf die richtige Entsorgung achten. Der Müll darf nicht im öffentlichen Straßenraum abgelegt werden. Das bedeutet auch, ihn nicht vor verschlossenen Recyclinghöfen abzulegen. Entweder sucht man sich einen geöffneten Hof oder man muss den Unrat so lange lagern, bis die Abgabe wieder möglich ist.