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Pflege-Tipps für den Chinesischen Geldbaum

Seltene Zimmerpflanze

Pflege-Tipps für den Chinesischen Geldbaum

Geldbaum: Chinesischer Geldbaum in einem Blumentopf mit Henkel
Der Chinesische Geldbaum hat markante runde BlätterFoto: Getty Images

Der Chinesische Geldbaum ist robust und relativ anspruchslos. Als Zimmerpflanze macht das Gewächs mit den großen runden Blättern richtig was her. Besonders dann, wenn der Geldbaum richtig gepflegt wird.

Eine außergewöhnliche Pflanze mit mehreren außergewöhnlichen Namen. Ganz offiziell heißt sie Pilea peperomioides. Das kann man sich jedoch kaum merken. Die Beinamen Ufopflanze, Glückspflanze, Bauchnabelpflanze oder eben Chinesischer Geldbaum beziehen sich auf die markante runde Blattform und bleiben besser im Gedächtnis hängen. Der Geldbaum stammt ursprünglich aus dem Reich der Mitte, wächst dort in hohen Lagen bis 3.000 Meter. Obwohl sich die Zimmerpflanze seit einiger Zeit zunehmender Beliebtheit erfreut, ist sie im Handel mitunter noch schwer zu finden.

Der perfekte Standort für den Geldbaum

Ein heller bis halbschattiger Standort gilt für den Chinesischen Geldbaum als ideal, direkte Sonneneinstrahlung sollte jedoch vermieden werden. Er sollte außerdem nicht im Zug stehen, obwohl er in freier Wildbahn eine ordentliche Portion Wind braucht. Denn gegen Ende der Blütezeit im Juni öffnen sich die Staubgefäße der Pflanze und der Blütenstaub verteilt sich über die Luft.

Hierzulande wird der Geldbaum jedoch meist als Zimmerpflanze kultiviert und blüht eher selten. Um ein Blühen zu forcieren, sollte die Pflanze in den Wintermonaten an einen kühlen Ort gestellt werden. Kälte verträgt die Pflanze bis auf rund fünf Grad. Überwintern kann die Pflanze aber auch bei bis zu 15 Grad.

Geldbaum optimal pflegen

Der Chinesische Geldbaum ist ein robustes und widerstandsfähiges Staudengewächs aus der Familie der Nesselgewächse. Mit der richtigen Pflege als Zimmerpflanze erreicht der Geldbaum eine Wuchshöhe von bis zu 40 Zentimeter. Die runden, flachen Blätter können einen Durchmesser von bis zu 15 Zentimeter erreichen.

Bewässerung

In den Sommermonaten sollte man den Geldbaum etwas mehr gießen, im Winter lieber sparsamer. Generell sollte die Erde eher feucht gehalten, Staunässe jedoch vermieden werden. Achtung: Gelangt Gießwasser direkt in die Blätter, bekommt das dem Geldbaum gar nicht gut.

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Düngung

Eine nährstoffreiche, lockere Erde mit einem reichen Anteil an Humus lässt den Geldbaum besonders gut gedeihen. Als regelmäßige Düngergabe reicht in den Sommermonaten ein Zeitabstand von zwei Wochen, im Winter ist ein größerer Abstand von bis zu fünf Wochen ausreichend.

Schnitt

Wer mag, kann dem Geldbaum im Frühjahr einen Schnitt verpassen, was einen kompakteren Wuchs fördert. Dann ist auch eine gute Gelegenheit, die Pflanze umzutopfen.

Vermehren

Der Geldbaum eignet sich hervorragend zum Vermehren, da sich um die Pflanze Stecklinge ausbreiten. Ab einer Höhe von rund fünf Zentimetern kann man diese behutsam abschneiden und in ein Glas mit Wasser stellen. Nach kurzer Zeit bilden sich Wurzeln. Dann kann der Steckling neu gepflanzt werden.

Krankheiten und Schädlinge

Ist das Substrat ungeeignet oder von schlechter Qualität, können Trauermücken auftreten. Als Pflanzenkrankheit droht sich Wurzelfäule, wenn zu häufig gegossen wird. Ansonsten ist die Pflanze recht robust, unkompliziert und widerstandsfähig.

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