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Mit den richtigen Zwiebeln und Samen

Wie Sie im Herbst schon für ein buntes Frühlings-Beet sorgen können

Mit diesen Zwiebeln und Samen sorgen Sie im Herbst für ein buntes Frühlingsbeet
Damit Ihr Beet im kommenden Frühling schön bunt ist, sollten Sie jetzt schon mit dem Aussäen beginnenFoto: Getty Images

Wer sich im Frühjahr an einem bunten Blumenbeet erfreuen möchte, sollte schon im Herbst mit dem Pflanzen beginnen. Denn viele Frühlingsblumen müssen schon im Herbst gesät oder gesteckt werden.

Haben Sie auch schon wieder Lust auf Frühling? Für manche Pflanzen beginnt er schon jetzt, denn im Herbst muss man einige Zwiebeln stecken und einige Samen säen, um für ein buntes Frühlingsbeet zu sorgen. Genauer gesagt müssen frühblühende Zwiebelblumen wie Krokus, Tulpe und Narzisse noch im Herbst in den Gartenboden gesetzt werden. In der Regel ist das möglich, solange der Boden noch nicht gefroren ist.

Welche Blumenzwiebeln kann man im Herbst stecken?

Die Staudengärtnerin Svenja Schwedtke aus Bornhöved (Schleswig-Holstein) erklärt, dass die Zwiebeln von Tulpen und Zierlauch gerne auch nach den ersten Frösten in die Erde kommen können. Dafür sollten Narzissen und Schneeglöckchen am besten so früh wie möglich gepflanzt werden.

Weitere Tipps von der Expertin zum Stecken von Zwiebeln im Herbst:

1. Tipp: Lagerung fast immer möglich

Blumenzwiebeln findet man nun vielerorts im Handel. Sie können in den meisten Fällen auch bedenkenlos bei Gelegenheit gekauft und erst etwas später eingegraben werden – bis auf die Zwiebeln von Hundszahnlilien und Kaiserkronen. Sie sollten bald nach dem Einkauf in die Erde kommen, da sie nicht austrocknen dürfen, erklärt Schwedtke.

Für alle anderen gekauften Blumenzwiebeln gilt: Man kann sie bis zur Pflanzung kühl und trocken lagern. Tüten sollte man öffnen.

2. Tipp: Verschiedene Sorten mischen

Wer das meiste aus der Frühlingsbepflanzung herausholen möchte, sollte eine Mischung aus frühen, mittelfrühen und späten Sorten zusammenstellen. So kann man die Blütezeit der Frühlingsblüher im Garten insgesamt verlängern.

3. Tipp: Zwiebeln in doppelter Tiefe stecken

Gesetzt werden die Zwiebel fast immer doppelt so tief, wie sie selbst groß sind. „Wenn also die Zierlauchzwiebel einen Durchmesser von sechs Zentimeter hat, dann sollen zwölf Zentimeter Erde auf die Zwiebel“, erklärt Schwedtke. „Ausnahmen sind gewöhnlich gekennzeichnet.“

Der Abstand zwischen einzelnen Pflanzen hängt von der Blütengröße ab. Steht das nicht auf der Verpackung der Zwiebel, nennt Schwedtke eine Faustregel: „Gern doppelt so weit auseinander pflanzen, wie die Blüten groß sind, damit die Köpfe nicht aneinander stoßen.“

4. Tipp: Knollen einweichen

Auch wenn man üblicherweise von Zwiebelblumen spricht, manche dieser Pflanzen haben gar keine Zwiebeln, sondern Knollen. Sie unterscheiden sich unter anderem in der Winterhärte – Zwiebeln haben sie, Knollen nicht. Manche Knollen brauchen außerdem einen extra Pflegeschritt beim Pflanzen: Etwa Winterling und Anemone sollte man vorher einweichen, damit sie gut aufquellen, lautet der Rat der Expertin.

Schwedtke berichtet, dass gerade Winterlinge sonst Probleme haben, sich in trockeneren Sandböden zu etablieren. „Man hilft ihnen, mit dem Einweichen in Schwung zu kommen“. Ein weiterer Vorteil: „Man erkennt dann besser, wo oben und unten ist.“

Für alle Frühblüher – ob mit Knolle oder Zwiebel – gilt außerdem: Am besten etwas Dünger mit ins Pflanzloch geben. „Kompost ist auf jeden Fall gut“, erklärt Schwedtke.

Auch interessant: Mit dieser Checkliste kann der Herbst kommen

Welche Samen kann man im Herbst säen?

1. Blattschmuckpflanzen (beispielsweise Heuchera)

Blattschmuckpflanzen im Herbst säen
Für Farbe im Beet sorgen Sie mit Blattschmuckpflanzen wie der HeucheraFoto: Getty Images

2. Farne

Farn im Herbst säen
Farne verbreiten sich mit der Zeit im BeetFoto: Getty Images

3. Calluna (beispielsweise Knospenheide)

Calluna für das Frühlings-Beet
Besonders beliebt sind Callunas wie die farbintensive Knospenheide. Sie halten starkem Frost allerdings nicht stand.Foto: Getty Images