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Gewusst?

Daher hat die Sonnenblume ihren Namen

Eine Sonnenblume steht im Feld. Nach der Ernte verträgt sie allerdings weniger Sonne
Sonnenblumen machen sich im Strauß gut zusammen mit zarten Kamillenblüten und Wiesensträuchern.Foto: Getty Images

Sie strahlt von Feldern und so gut wie jeder Wohnung. Die Sonnenblume gehört fast schon zur Wohnung, wie eine Tür. Aber woher kommt der Name der Sonnenblume eigentlich? Die Antwort findet sich in der Antike.

Besonders macht die Pflanzen vor allem, dass ihre Blüten dem Lauf der Sonne folgen. Die griechische Mythologie hat dieses Phänomen namens Heliotropismus aufgegriffen. Laut der antiken Erzählung verliebte sich einst die Nymphe Klytia in den Sonnengott Apollo. Aber er erwiderte ihre Liebe nicht und zog eine andere vor. Klytia verwandelte sich im Liebeskummer in eine Sonnenblume, die sich fortan immer sehnsüchtig in Richtung des Sonnenwagens von Apollo dreht. Daher gilt die Sonnenblume als Symbol der Liebe - auch heute noch.

Wer möchte, dass dieses Zeichen der Liebe möglichst lange erhalten bleibt, der kann folgendes beachten: Sonnenblumen halten sich in der Vase länger, wenn es nicht zu warm ist. Pflanzenexperten geben auch einen besonderen Tipp für die Nacht. Sonnenblumen mögen die Sonne nur, solange sie im Boden wachsen. In der Vase als Schnittblumen sollten sie dagegen schattig und leicht kühl stehen, damit sie länger erhalten bleiben.

Auch interessant: Leben Sonnenblumen durch Abkochen wirklich länger?

Auch ein Platz ohne Zugluft ist ratsam, wie das Blumenbüro erläutert. Empfehlenswert ist es auch, sie im Strauß oder solo in der Vase nachts in den kühlen Keller oder Flur stellen und sie nur tagsüber im wärmeren Wohnraum zu lassen.

Sonnenblumen richtig arrangieren

Sonnenblumen (Helianthus annuus) tragen das Sommergefühl buchstäblich im Namen. Sie bilden teils riesige Blüten. Das Blumenbüro schlägt vor, sie zum Beispiel mit Kamille und Wiesensträuchern zu einem Strauß zu arrangieren.