Bild.de Hier geht es zurück zu Bild.de
Baumarktpartner
von myHOMEBOOK

Für Beet oder Topf

Wann sich Spezialerde wirklich lohnt

Welche Pflanzen brauchen Spezialerde und wann lohnt sich der Kauf wirklich?
Viele Blumenerden sind besondere Mischungen, die Bedürfnisse bestimmter Pflanzen ansprechenFoto: Getty Images

Jede Pflanze hat individuelle Ansprüche. Das gilt auch in Bezug auf die Zusammensetzung der Erde – unabhängig davon, ob im Beet oder Topf. Aber welche Erde ist für welche Pflanze geeignet und muss es wirklich immer die Spezialerde sein?

Blumenerde ist nicht einfach nur Erde. Der Handel bietet eine große Vielzahl an Spezialmischungen, denn einige Pflanzen bevorzugen besondere Inhaltsstoffe – oder auch die Abwesenheit dieser. myHOMEBOOK gibt eine Übersicht, wann sich der Kauf von Spezialerde lohnt.

1. Anzucht- oder Kräutererde

So sollten zum Beispiel Pflanzen, die man aus Samen zieht, sowie Kräuter grundsätzlich nährstoffarmes, gut durchlässiges Substrat erhalten, raten die Experten des Bundeszentrums für Ernährung. Hier bietet sich also sogenannte Anzucht- oder Kräutererde an – für Sämlinge wie auch Kräuter geht jeweils beides.

Auch Kakteen und Sukkulenten brauchen ihr eigenes Substrat, denn sie wünschen sich noch weniger Nährstoffe und eine noch höhere Durchlässigkeit als etwa Kräuter.

2. Saure Erde

3. Spezialerde

Die angebotenen Spezialerden für Zitruspflanzen enthalten laut den Experten einen Langzeitdünger, da die Gewächse extra Eisen brauchen. Außerdem raten sie zu einem eigenen Substrat für Schmetterlingsorchideen und Co. Diese Pflanzen leben in ihrer natürlichen Umgebung nicht im Boden, sondern auf Baumkronen. Daher würden sie in normaler Erde faulen.