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Perfekt für Baum, Kind und Kobra

Wie aus einer düsteren Ecke ein YOGArten wurde

Claudia aus München ist Yoga-Lehrerin und wünscht sich seit langem eine Terrasse, um ungestört im Freien zu üben. Doch der einzige freie Platz im Garten war bisher wenig einladend …Foto: OBI
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Wenig Sonne, direkt an der Straße, ungünstiger Boden … In jedem Garten gibt es eine Ecke, die kaum genutzt wird – so auch bei Claudia aus München. Auf dem schmalen, wenig einladenden Streifen zwischen Haus und Nachbargrundstück wachsen ein paar mickerige Büsche und etwas Gras. Kein Ort, an dem man sich gern aufhält. Der Traum der Yoga-Lehrerin? Ein Deck aus Holz, um im Freien zu trainieren und sich mit Freunden zu treffen.

Die Idee dazu ging der Münchnerin schon länger durch den Kopf. Zur Umsetzung ist es dennoch nicht gekommen – das Projekt war einfach zu herausfordernd. Erste Hilfe fand die Trainerin jetzt im Internet: Der Online-Gartenplaner von OBI ermöglicht es Bauherren vor dem Start, die Idee digital zu visualisieren.

Auch wenn ein erster Online-Eindruck enorm hilfreich ist, lohnt es sich, die verschiedenen Materialien in der Musterausstellung im Markt zu vergleichen und sich eingehend beraten zu lassen. Die Experten erstellen dann einen kostenlosen, individuellen Projektplan mit Materialliste*, eine detaillierte Anleitung für Selberbauer und vermitteln die Hilfe von Profis, wenn das Projekt zu ambitioniert sein sollte.


Asia-Flair in München

Der erste Schritt zum Yoga-Glück? Größe, Materialien und Form des zukünftigen Decks festlegen und überlegen, wo Beete und Wege ihren Platz finden sollen. In Claudias Fall kommt noch dazu, dass nur Pflanzen infrage kommen, die es gern schattig mögen – z.B. Purpurglöckchen, Prachtspiere, Funkie und Bergenie. Auch Gräser kommen mit wenig Sonne klar und sorgen für das gewünschte Asia-Feeling.

Gräser, Funkien und Clematis kommen gut mit dem Standort der neuen Terrasse zurecht – und sehen toll aus. Foto: OBI

Tipp: Eine vielseitige Auswahl sorgt das Jahr über für hübsche Blüten und bietet Insekten wie Bienen, Hummeln und Schmetterlingen einen Lebensraum und Nahrung.

Die übersichtliche Schritt-für-Schritt-Anleitung*** hilft bei der Umsetzung. Klicken Sie in das Foto und sehen Sie sich die ganze Verwandlung im YouTube-Video anFoto: OBI

Schritt für Schritt zum neuen Yoga-Deck

So rückt das neue Yoga-Paradies in greifbare Nähe: Die neue Terrasse muss mit einer Richtschnur genau abgemessen werden. Wichtig: Die Fläche sollte ein Gefälle von mindestens zwei Prozent aufweisen und von Gebäuden und baulichen Anlagen wie Schuppen oder Grenzmauern wegführen. Das ist wichtig, weil stehende Feuchtigkeit schadet und Pilze und Algen in dem feuchten Umfeld beste Lebens- und Entwicklungsbedingungen vorfinden würden – wodurch die Lebensdauer der Terrasse verkürzen würde.

Wie stark das Gefälle sein muss, hängt vom Material des Belags ab. Kommen Holzdielen, Betonpflaster, Natursteinplatten oder Feinsteinzeug zum Einsatz, ist ein Gefälle von zwei bis zweieinhalb Prozent ausreichend. Bei Natursteinpflaster sollte das die Neigung mit drei Prozent etwas großzügiger ausfallen. Um Ärger zu vermeiden, lohnt es sich, hier einen Profi mit ins Boot zu holen.

Wenn es eine Echtholzterrasse sein soll, eigenen sich Dielen aus Lärche und Douglasie besonders gut. Der hohe Harzanteil der Douglasie wirkt wie eine Imprägnierung gegen Feuchtigkeit. Pilze und Schädlinge haben es schwer, und chemische Behandlungen sind in der Regel nicht notwendig.

Die Vor- und Nachteile im Überblick:

LärcheDouglasie
OptikEuropäische Lärche ist meist orange-braun. Das Holz der Sibirischen Lärche gelblich-braun.Das Holz der Douglasie ist hellrötlich bis braun gefärbt. Sie dunkeln unter Lichteinfluss deutlich nach!
Vorteile+ höhere Widerstandsfähigkeit
+ höhere Witterungsbeständigkeit
+ längere Haltbarkeit
+ geringere Neigung zu Rissen, Splittern und Spalten
+ geringerer Harzaustritt
+ formstabiler
+ etwas leichter zu verarbeiten
Nachteile– neigt bei der Bearbeitung eher zu Rissen und Splittern
– leicht erhöhter Verarbeitungsaufwand
– vermehrter Harzaustritt
– Astlöcher können mit der Zeit herausfallen und so Haptik und Optik der Diele verändern
– geringere Haltbarkeit

Tipp: Nadelholzdielen gibt es auch in einer modernen, vorvergrauten Optik – die Terrasse bekommt so einen besonderen Look.

Checkliste für die neue Terrasse:
✔ Fläche abstecken und ein Gefälle von zwei Prozent beachten
✔ Untergrund vorbereiten und verdichten (z.B. Grasnarbe entfernen, Erde ausheben, etc.)
✔ Tragschicht aus Schotter einbringen – auch hier ein Gefälle von zwei Prozent einplanen!
✔ Ausgleichsschicht auf Tragschicht verteilen
✔ Vlies für Holzdielen auslegen
✔ Unterkonstruktion bauen
✔ Dielen verlegen
Mit Tipps von Experten ist dies ein Projekt, das gut zu bewältigen ist.

Der Weg ist das Ziel

Neben dem Yoga-Deck soll noch ein Weg angelegt werden – und der hat es in sich: Die Platten werden in „Hüpfweite“ verlegt und in die tägliche Fitness-Routine integriert. Das sieht gut aus und bringt den Kreislauf in Schwung, selbst wenn die Bauarbeiten längst beendet sind.

Die Münchnerin packt kräftig mit an, für die aufwendigeren Schritte holt sie sich aber Hilfe bei den MachbarMachern**: Wo es zu komplex oder zeitaufwendig wird, gibt es vor Ort Unterstützung bei der Umsetzung von DIY-Träumen.

Beim Kies hat Claudia gern mitangepackt. Die Gehwegplatten hat sie den Profis überlassen – viel zu schwer Foto: OBI

Eine wichtige Komponente für das neue Freiluft-Yoga-Studio ist der Sichtschutz zur Straße. Das Element aus hellem Holz sorgt nicht nur für mehr Privatsphäre, sondern bietet auch einen effektiven Schutz vor Wind – für Yogis und Pflanzen. Achtung: Wie hoch der Sichtschutz werden darf, ist von Gemeinde zu Gemeinde verschieden. Beim Bau eines Sichtschutzes muss in der Regel auch ein Mindestabstand zum Grundstück des Nachbarn eingehalten werden.

Der Sichtschutz in Richtung Straße und Laube gibt dem Yoga-Deck einen schicken Rahmen – und schützt vor neugierigen Blicken sowie Zugluft Foto: OBI

Mit viel Liebe und etwas Hilfe wurde aus einer toten Ecke im Garten Claudias neuer Lieblingsplatz. Der urbane Mix aus Beton, Holz und luftigen Pflanzen hat es Claudia besonders angetan – eine Idee, auf die die Trainerin von allein wohl nicht gekommen wäre.

Yoga ist Claudias Leidenschaft – und an der frischen Luft macht es gleich noch viel mehr Spaß! Foto: OBI

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Materialliste* Mengen und Preise: Die berechneten Mengen geben eine grobe Einschätzung der Bedarfe unter Berücksichtigung üblicher Ausschuss- und Verschnittmengen und des voraussichtlichen Kostenaufwandes wieder. Die berechneten Mengen können aufgrund individueller Maße, Vor-Ort-Bedingungen und Verarbeitungsweisen abweichen. Zur individuellen Projektdurchführung können weitere/andere Artikel benötigt werden und zusätzliche Kosten anfallen. Durch Auswahl anderer Gebindegrößen/-kombinationen kann der Projektpreis evtl. optimiert werden. Es handelt sich um Bar- und Selbstabholpreise in EUR inkl. gesetzl. MwSt.

MachbarMacher** ist ein Service der MachbarMacher GmbH, Albert-Einstein-Str. 7-9, 42929 Wermelskirchen. Im Rahmen des Services wird die Umsetzung von Kundenprojekten durch Handwerker bzw. Dienstleister angeboten, die mit der MachbarMacher GmbH kooperieren und als „MachbarMacher“ tätig werden. Die MachbarMacher sind keine Mitarbeiter der MachbarMacher GmbH bzw. der OBI-Gruppe, sondern selbständige Dienstleister. Je nach Kundenprojekt können die MachbarMacher als Unterauftragnehmer der MachbarMacher GmbH oder auf Vermittlung der MachbarMacher GmbH im eigenen Namen und auf eigene Rechnung für den Kunden tätig werden; dies wird vor einer Beauftragung mit dem Kunden abgestimmt. Weitere Infos zum Service erhalten Sie auf www.obi.de/machbarmacher oder in Ihrem teilnehmenden OBI Markt.

Schritt-für-Schritt-Anleitung*** Die OBI GmbH & Co. Deutschland KG schließt bei nicht sach- und fachgerechter Montage entsprechend der Anleitung sowie bei Fehlgebrauch von Materialien und Werkzeugen eine Haftung vorsorglich ausdrücklich aus. Die hier aufgeführten Bauweisen stellen lediglich eine Empfehlung für ein mögliches Vorgehen dar und erheben keinen Anspruch auf allgemeine Verbindlichkeit oder Konformität mit etwaigen technischen Regelwerken oder Leitlinien. Je nach Vor-Ort-Bedingungen und Nutzung können Änderungen nötig sein. Etwaige gesetzliche Ansprüche werden hierdurch nicht eingeschränkt. Achten Sie bei der Umsetzung auf die Einhaltung der persönlichen Sicherheit, tragen Sie, wenn notwendig, entsprechende Schutzausrüstung. Elektrotechnische Arbeiten dürfen ausschließlich von Elektrofachkräften (DIN VDE 1000-10) ausgeführt werden. Schätzen Sie Ihre Fähigkeiten realistisch ein und holen Sie sich bei Unsicherheit unbedingt erfahrene Umsetzungshelfer hinzu. Führen Sie Arbeiten nicht aus, wenn Sie mit den einschlägigen Sicherheitsbestimmungen nicht vertraut sind.


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