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Mehr als nur ein Schuppen

So wird Ihr Gartenhaus zum Lieblingsplatz

Ein Häuschen entwickelt sich schnell zum Lieblingsplatz im Garten – besonders wenn die Bauherren für einen individuellen Touch sorgen Foto: OBI
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Ein Gartenhäuschen kann vieles sein: ein Ort, um Gartengeräte sicher zu verstauen, um ordentlich mit der Familie auf den Putz zu hauen oder um einfach mal im Schatten zu liegen und den Tag zu genießen. Wie das neue Häuschen hauptsächlich genutzt wird, liegt an den Bedürfnissen der Bauherren – und wirkt sich außerdem auf Größe, Bauart und Materialwahl aus.

„Bevor Sie loslegen, sollten Sie sich gut überlegen: Für welchen Zweck soll das neue Häuschen hauptsächlich genutzt werden? Brauchen Sie nur zusätzlichen Stauraum, einen halbwegs wetterunabhängigen Ort für Partys, oder wollen Sie das Häuschen auch mal im Herbst nutzen?“, erklärt Markus van Iterson, Gartenbauexperte bei OBI. Wenn Sie das wissen, geht es an die Auswahl: Gartenhäuser gibt es aus unterschiedlichen Holzarten, Metall oder Kunststoff – Metall und Kunststoff sind zwar pflegeleicht, aber in der Regel nicht so gemütlich und eignen sich besonders, wenn es nur darum geht, Rasenmäher & Co. vor dem Wetter oder Langfingern zu schützen.

Platz für den Rasenmäher, ein Ort für unvergessliche Grillabende, eine „Ritterburg“… Ein Gartenhäuschen kann VIELES sein – und bei cleverer Planung hat die ganze Familie etwas davonFoto: OBI; iStock by Getty Images

Besonders beliebt – weil flexibel, leicht aufzubauen und gemütlich – sind Häuschen aus Holz. van Iterson: „Bausätze gibt es für jeden Geschmack, Zweck und Geldbeutel. Außerdem können sie relativ leicht personalisiert werden. Um die Haltbarkeit zu gewährleisten, müssen sie allerdings regelmäßig mit witterungsbeständiger Farbe beziehungsweise Lack oder Lasur behandelt werden.“ Dafür sehen sie hübsch aus, sind langlebig und können zu einem Blickfang im Garten werden.

„Gartenhäuschen kann man vor dem Kauf übrigens online konfigurieren – so fällt es leichter, sich für ein Modell, Farben, Größe und Ausstattung zu entscheiden.“
Markus van Iterson

Schritt für Schritt zum neuen Häuschen

„Bei der Standortwahl müssen Sie lokale Bauvorschriften – was erlaubt ist, finden Sie in der Gemeindeverwaltung heraus – und die hauptsächliche Nutzung beachten: Geht es nur darum, Werkzeuge und Geräte unterzubringen, eignet sich ein Platz, der gut zu erreichen ist, aber Ihnen nicht den Platz an der Sonne streitig macht“, erklärt der Experte. „Wenn Sie im oder ums Häuschen mit der Familie feiern und entspannen wollen, wäre ein Plätzchen mit schönem Ausblick und eine Ausrichtung in Richtung Südwest sinnvoll. Für Hobbybastler, Kunstprojekte oder einfach zum Entspannen sollten Sie einen Ort mit ausreichend natürlichem Lichteinfall auswählen.“

Tipp: Ein Gartenhäuschen kann wertvollen Schatten spenden oder einen effektiven Windschutz für Beete und Gewächse bieten – ideal für empfindliche Pflanzen mit besonderen Ansprüchen!

„Wenn Sie sich für einen Standort und ein Häuschen entschieden haben, müssen Sie das Fundament vorbereiten – passend zur Größe gibt es verschiedene Arten“, erklärt van Iterson.

„Bei großen Gartenhäusern brauchen Sie in der Regel eine aus Beton gegossene Fundamentplatte. Das gilt auch, wenn Sie auf einem Untergrund mit geringer Standfestigkeit bauen“, erklärt der Experte. Aufgrund der großen Menge an Beton sind die Kosten für dieses Fundament allerdings vergleichsweise hoch.

Ein Streifenfundament benötigt weniger Beton und ist daher günstiger – eignet sich aber nur bedingt für Böden mit geringer Standfestigkeit. van Iterson: „Da viel Erdreich auszuschachten ist, ist diese Bauart relativ aufwendig. Das Streifenfundament liegt unter den tragenden Wänden und ist auch für größere Gartenhäuser geeignet.“

Für leichte, kleine Geräteschuppen reicht in der Regel ein Punktfundament: Dazu werden punktuell Betonfundamente gegossen, die das Gewicht dann in den Boden ableiten – eine günstigste und schnelle Option.

Für ein Plattenfundament wird der Boden waagrecht vorbereitet, mit Schotter aufgefüllt und verdichtet. Auf dem so präparierten Untergrund werden Terrassenplatten verlegt. „Was den Aufwand und das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht, ist das in der Regel die beste Variante“, verrät der Experte. „Mit etwas heyOBI-Unterstützung durch die digitale Beratung oder durch die Gartenplaner im Baumarkt ist diese Variante auch für Laien relativ einfach umzusetzen und deshalb in der Regel unsere Empfehlung.“

Fundamente im Überblick:

FundamenttypenVor- und Nachteile
Fundamentplatte+ Für hohe Belastungen und große Gartenhäuser
+ Für Baugründe mit geringer Standfestigkeit geeignet
– Hoher Betondedarf
Streifenfundament+ Günstiger als Fundamentplatte, auch für große Gartenhäuser
– Nicht für Böden mit geringer Standfestigkeit
– Hoher Arbeitsaufwand
Plattenfundament+ Günstig
+ Schnell und einfach in der Umsetzung
– Nur leichtere Gartenhäuschen
Punktfundament+ Günstigste Variante
+ Schnell erstellt
– Nur für leichte, kleine Geräteschuppen

Tipp: Weil das Fundament eine reibungslose Montagelange Haltbarkeit und einen sicheren Stand des Gartenhauses gewährleistet, sollten Sie im Zweifel lieber Experten* ins Boot holen, die bei der fachgerechten Umsetzung helfen!

„Für welche Dachform Sie sich entscheiden, hängt vor allem vom persönlichen Geschmack ab“, sagt van Iterson. Außerdem spielt eine Rolle, ob das Gartenhaus optisch zum Wohnhaus passen soll oder bewusst als Kontrast fungiert. Ein Dach hat jedoch nicht nur eine optische Wirkung, sondern auch bestimmte funktionelle und statische Eigenschaften: „Je nach Region sollte deshalb die anfallende Regenmenge und die zu erwartende Schneelast im Auge behalten werden. Fällt in der Regel viel Schnee, muss die Konstruktion stabiler ausfallen als an Orten, an denen es wenig schneit. Auch hier lohnt es sich, einen Profi zu fragen.“ Achtung: Informieren Sie sich über die örtlichen Bauvorschriften!

Eine effektive Art, ein Dach zu decken, sind Wellplatten. Es gibt sie aus unterschiedlichen Materialien wie Bitumen, verschiedenen Kunststoffen, Blech und Faserzement. „Unterschiede gibt es unter anderem im Preis, bei der Haltbarkeit, der Geräuschentwicklung sowie der Optik“, erklärt van Iterson.

Nach Erfahrung des Experten eignen sich zum Eindecken eines Gartenhausdaches Bitumenschindeln mit untergelegter Bitumen-Dachpappe 333 besonders gut – die Dachpappe dichtet ab, die Schindeln schützen die Schicht. Außerdem ist diese Variante bei Starkregen oder Hagel besonders geräuscharm!

Pultdach (l.) oder Satteldach? Die Dachform sollte gefallen, aber auch zu den klimatischen Gegebenheiten am Wohnort passen. Wenn im Winter viel Schnee liegt, müssen Sie stabiler planen. Fragen Sie einen Experten! Foto: OBI

Checkliste vor dem Start:

✔ Wenn Sie Ihr Gartenhaus isolieren wollen, sollten Sie das direkt beim Bau tun.
✔ Elektroinstallation rechtzeitig planen. Oft macht eine eigene Verteilung Sinn. Beachten Sie technische Normen und Vorschriften!
✔ Ein begrüntes Dach wiegt mehr. Sorgen Sie für ausreichend zusätzliche Stabilität!
Achtung: Regenrinnen sind meist nicht im Lieferumfang enthalten. Regentonne oder weiteres Zubehör wie Dachrinnengitter nicht vergessen!

Zeit für das „Sahnehäubchen“

Ein fertiges Gartenhäuschen ist nur die halbe Miete. „Mit hübschen Lichterketten, frischen Blumen aus dem Garten auf dem Tisch und vielleicht noch einer Feuerschale wird das neue Refugium noch hübscher und der Mittelpunkt einer jeden Gartenparty“, sagt Ellen Tschelebiew, Stylisitin und Setdesignerin aus Berlin.

Bunte Lichterketten, Pflanzen und ein paar Möbel sorgen schnell dafür, dass das Gartenhäuschen gemütlich wirdFoto: OBI

„Es sind die liebevollen Details – ein Windspiel, Kerzen, ein Korb mit Feuerholz oder ein Flohmarktfund –, die für eine persönliche Note sorgen und Räume wohnlich machen. Das ist wirklich wichtig, um sich wohlzufühlen“, sagt die Stil-Expertin.

Blumen, Windlichter, bunte Teller – ein Gartenfest auf der Terrasse des neuen Häuschens wird mit etwas Deko noch stimmungsvollerFoto: iStock by Getty Images

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MachbarMacher* ist ein Service der MachbarMacher GmbH, Albert-Einstein-Str. 7-9, 42929 Wermelskirchen. Im Rahmen des Services wird die Umsetzung von Kundenprojekten durch Handwerker bzw. Dienstleister angeboten, die mit der MachbarMacher GmbH kooperieren und als „MachbarMacher“ tätig werden. Die MachbarMacher sind keine Mitarbeiter der MachbarMacher GmbH bzw. der OBI-Gruppe, sondern selbständige Dienstleister. Je nach Kundenprojekt können die MachbarMacher als Unterauftragnehmer der MachbarMacher GmbH oder auf Vermittlung der MachbarMacher GmbH im eigenen Namen und auf eigene Rechnung für den Kunden tätig werden; dies wird vor einer Beauftragung mit dem Kunden abgestimmt. Weitere Infos zum Service erhalten Sie auf www.obi.de/machbarmacher oder in Ihrem teilnehmenden OBI Markt.


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