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Heiße Tipps für eine coole Party

So klappt es mit dem Winter-Grillen!

Mit ein paar Decken, einer prasselnden Feuerschale und leckerem Punsch lassen sich in der kalten Jahreszeit rauschende Grillfeste veranstaltenFoto: OBI
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Auch wenn es jetzt wieder früh dunkel und schnell kalt wird, ist das kein Grund, auf eine ordentliche Grillparty mit der Familie zu verzichten. Die wichtigsten Zutaten? Stimmungsvolle Beleuchtung, ein prasselndes Feuer, winterliche Schmankerl auf dem Rost und warme Klamotten. So lässt sich die Terrassen-Saison beinahe beliebig verlängern – selbst wenn zarte Flocken rieseln.

Alles, was Sie zum perfekten Wintergrillen brauchen, sind die richtige Ausstattung und ein wenig Geduld. Das Grillgut benötigt etwa ein Viertel mehr Zeit, um gar zu werden. Auch das Anheizen dauert länger, wenn es draußen kalt ist. Wir verraten, worauf Sie noch achten müssen.

Feuer und Flamme für Grillpartys

Die Frage nach der „richtigen“ Hitzequelle sorgt bei Brutzel-Fans regelmäßig für leidenschaftliche Diskussionen. Die einen schwören auf Gas (weil sich die Temperatur besser regulieren lässt, was auch für einen guten Elektrogrill gilt), die anderen würden im Leben nicht auf Holzkohle unterm Steak verzichten – wegen des unvergleichlichen Aromas und der Stimmung. Wir zeigen die unterschiedlichen Arten im Überblick:

HolzkohlegrillElektrogrillGasgrill
Für viele Fans ist echte Glut die einzige Art, stilecht Würstchen oder Steaks knusprig zu brutzeln. Für die nötige Hitze sorgen Holzkohle oder Grillbriketts.

+ Günstig in der Anschaffung
+ Spendet Wärme

- Braucht im Winter mehr Kohle oder Briketts
Gute Elektrogrills können – was den Geschmack angeht – mittlerweile mit Gas und Kohle problemlos mithalten.

+ Schnelles Aufheizen und konstante Temperatur
+ Geringe Rauchentwicklung, auch für Balkon geeignet

- Eingeschränkte Mobilität, da Stromanschluss benötigt wird

Gleichmäßige Hitze und keine Wartezeit: Wer mit Gas grillt, grillt sozusagen auf Knopfdruck. Betrieben wird der Grill mit Propan- oder Butangas.

+ Schnelles Anheizen
+ Temperatur leicht zu regulieren

- Methode erfordert Vorkenntnisse
Ob Sie sich für Strom, Gas oder Holzkohle entscheiden, ist Geschmackssache

Die wichtigsten Wintergrill-Methoden

► Indirekt: Für kleinere Fleischstücke und Grillgut, das in weniger als 20 Minuten gar ist.
► Direkt: Die Wärme zirkuliert im Grill um größeres Grillgut mit einer längeren Garzeit. Diese Methode eignet sich perfekt für Braten, Brot und Kuchen.
► 50/50: Bei dieser Methode wird das Grillgut zunächst über den heißen Briketts/dem stärksten Brenner scharf angebraten und dann über die Tropfschale geschoben, damit es dort fertig garen kann. Diese Methode ist ideal für Hähnchenbrust, Hähnchenfilet (Schmetterlingsschnitt) und Würstchen.
► Dutch Oven: Ob direkt auf glühenden Kohlen oder auf dem Grill – der gusseiserne Outdoor-Kochtopf ist gerade beim Wintergrillen besonders hilfreich. Im Dutch Oven kann fast alles zubereitet werden: Eintöpfe, Schmorgerichte, Punsch und auch Backwerk. Wichtig: Feuerfeste Handschuhe nicht vergessen!

Tipp: Nutzen Sie – nicht nur im Winter – einen Grill mit Deckel. So gart alles gleichmäßig, es gibt keine Stichflammen, die das Grillgut verbrennen können, und auch das köstliche Räucheraroma löst sich nicht einfach in Luft auf

Grillgut wählen und warmhalten

Die kalten Temperaturen stellen nicht nur besondere Anforderungen an den Grill und die Atmosphäre, sondern auch an das Grillgut. Allgemein gilt, möglichst Lebensmittel mit niedrigem Garpunkt zu wählen. Dafür eignen sich Filets, Würstchen, Gemüse aber auch Meeresfrüchte.

Wenn Sie einen Grill mit Seitenbrenner besitzen, können Sie Ihr Grillgut damit warm halten. Wichtig: Stellen Sie eine niedrige Temperatur ein, damit Fleisch und Fisch nicht nachgaren. Alternativ können Sie Steak und Co. zügig in Alufolie einwickeln. Tipp: Auf dem Seitenbrenner können auch Beilagen wie Kartoffeln oder Suppe in feuerfesten Schalen warm gehalten werden.

Süße Aufläufe, Glühwein, Marshmallows … Auf dem Grill lassen sich nicht nur deftige Köstlichkeiten zubereitenFoto: OBI

Must-haves vom Grill-Champion

Auf welche Utensilien ein professioneller Grillmeister nicht verzichten kann? Wir haben Michael Hoffmann, fünffacher deutscher Meister im Grillen, gefragt: Was halten Sie von Grill-Gadgets? „Ich finde, dass man mit nützlichem und sinnvollem Zubehör seine Möglichkeiten auf jeden Fall erweitern kann“, ist sich der Grill-König sicher.

Michael grillt leidenschaftlich gern – auch im Winter

„Mit einem Pizzastein zum Beispiel wird meine Pizza wie aus der Pizzeria! Oder eine Wok-Pfanne aus Gusseisen: Damit erreicht man richtig hohe Temperaturen, das Fleisch zischt und bleibt schön saftig. Und für Gemüse ist die Pfanne auch super!“

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Die sinnvollsten Anschaffungen für alle Hobby-Griller?

„Eine gute Grillzange. Sie sollte stabil und lang genug sein, damit man auch im hinteren Teil seines Grills arbeiten kann, ohne sich zu verbrennen“, rät Michael. „Ich habe außerdem auch immer einen Kerntemperaturfühler im Einsatz. Mit so einem Grill-Thermometer kann man die Garstufe des Grillguts genau im Auge behalten.“

Sorgen Sie für Gemütlichkeit

Stimmungsvolle Flammen sorgen nicht nur auf dem Grill für Genuss, sondern mit Fackeln, Kerzen und z.B. einer Feuerschale für eine gemütliche Optik – das Auge soll ja schließlich nicht zu kurz kommen. Wo offenes Feuer keine Option ist, sind Lichterketten und LED-Kerzen eine gute Alternative.

Mit einer Feuerschale, Lichterketten und Kerzen wird Ihr Garten zum Winter-Wunderland – auch ohne Schnee Foto: OBI

5 Grundregeln für den Umgang mit offenem Feuer

  1. Das Feuer niemals unbeaufsichtigt lassen.
  2. Ausreichend Abstand zu anderen Objekten einhalten und die Windrichtung beachten.
  3. Besondere Vorsicht walten lassen, wenn Kinder und/oder Tiere in der Nähe sind.
  4. Feuerlöscher griffbereit halten.
  5. Niemals Brandbeschleuniger wie Spiritus oder Benzin verwenden. Explosionsgefahr!

Um sich wie ein Trapper in der Wildnis zu fühlen, sind Feuerkörbe und Feuerschalen perfekt geeignet. Sie bestehen in der Regel aus Stahl und ermöglichen ein sicheres „Lagerfeuer“ – wenn sie auf feuerfestem Untergrund mit genügend Abstand nach oben und zu anderen Objekten aufgestellt werden. 

Hier die Vor- und Nachteile im Überblick:

FeuerkorbFeuerschale
+ Braucht weniger freie Fläche als die Feuerschale
+ Kann durch die halb offenen Seiten schneller entzündet werden

- Durch die halb offenen Seiten können Glutbrocken aus dem Feuerkorb fallen
- Das Holz verbrennt durch die höhere Sauerstoffzufuhr wesentlich schneller
- Wärmt durch die geringe Größe nur in einer kleinen Runde
+ Hat eine größere Fläche für Feuerholz
+ Kann dadurch auch eine größere Runde wärmen
+ Glut und Asche bleiben in der Schale

- Benötigt mehr Platz
- Braucht mehr Zeit zum Entzünden

Komm kuscheln

Sie müssen übrigens nicht mit dem Feuer spielen, um es kuschelig zu haben. Mit flauschigen Fellen auf den Gartenmöbeln, einer warmen Wolldecke um die Schultern und dicken Socken an den Füßen fühlen sich die Strahlen der Wintersonne fast schon sommerlich an – ein duftender Tee oder ein leckerer Glühwein sorgen zwar nicht für Beach-Feeling, aber es wird Ihnen noch wärmer ums Herz.

Bei dem Wetter jagt man keinen Hund vor die Tür: Mit kuscheligen Decken, stimmungsvoller Deko und Leckereien auf dem Grill macht die kalte Jahreszeit so richtig Spaß!Foto: OBI

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