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Grillen mal anders

Mit dem Smoker die heißen Tage genießen!

Foto: Weber

Das Feuer knistert, würziges Raucharoma liegt in der Luft. Dann der Moment, in dem die ersten fertigen Würstchen oder Steaks für alle auf den Tisch kommen! Grillen ist immer ein besonderes Erlebnis für Groß und Klein. Ein Smoker kann für ganz neue Möglichkeiten sorgen – und das richtige Rezept für strahlende Kinderaugen. Hier kommen die schönsten Anregungen für Ihr nächstes Grillspektakel.

Es gibt so viele verschiedene Grills: Alleskönner und Spezialisten, für Garten oder Balkon – und damit eben auch für jeden Geschmack und jedes Wohnumfeld. Manche Geräte funktionieren mit Gas, andere mit Holzkohle oder Strom aus der Steckdose. Stark im Trend liegt gerade das Smoken.

Ein Smoker ist ein holz- oder kohlebefeuerter Ofen, in dem Speisen gegart und geräuchert werden. Das macht den Smoker zum typischen Zubereitungsgerät bei einem Barbecue. Anders als beim Grillen liegen die Speisen nicht direkt über der Glut oder dem Feuer. Sie werden stattdessen von heißem Rauch umströmt und schonend bei niedrigen Temperaturen zwischen 90 und 130 Grad gegart. Zähes oder trockenes Fleisch? Auf diese Weise ein Ding der Unmöglichkeit!

Foto: OBI

Besonders gut geeignet für die Zubereitung im Smoker sind Fleischstücke mit hohem Fett- und Bindegewebsanteil oder einem ungünstigen Verhältnis zwischen Knochen und Fleisch – also oft eher als Suppen- oder Schmorfleisch angesehene Stücke und Zuschnitte von Schwein, Rind, Lamm oder Geflügel, selten auch Fisch.

Das Grillgut verbringt für gewöhnlich zwischen zwei und vier Stunden im warmen Rauch, muss dabei praktischerweise nicht dauerhaft überwacht werden. Weitere Pluspunkte: Fleisch aus dem Smoker ist saftig und zart. Es erhält außerdem den typisch rauchigen BBQ-Geschmack – lecker!

Der Sanfte unter den Grills – das kann der Smoker alles

Ein Smoker besteht aus drei wichtigen Teilen: Zunächst ist da die tiefer gelegene Brennkammer. Aus der zieht der Rauch weiter nach oben in den Garraum und von dort aus über einen Schornstein wieder ab. Neben Kohle oder Holzscheiten können auch Räucherchips in die Brennkammer gegeben werden. Das verleiht dem Grillgut ein besonderes Aroma!

Mit einem solchen Gerät lässt sich allerdings nicht nur smoken, sondern auch bei Temperaturen um die 100 Grad räuchern. Oder Sie probieren es mal mit Kalträuchern bei 20 bis 26 Grad aus. Schinken, Speck oder Fisch werden so über mehrere Wochen hinweg gegart und sind dann extra-lange haltbar.

Der Smoker ist außerdem top im indirekten Grillen – dafür legt man Holzkohle in die Garkammer und das Fleisch daneben. Dadurch ist die Temperatur höher als beim Smoken (ca. 150-160 Grad), was natürlich auch zu einem schnelleren Grillgenuss führt. Diese Methode eignet sich für ganz andere Rezepte. Ein Roastbeef ist so zum Beispiel in rund zwei Stunden fertig zum Verspeisen.

Foto: OBI

Das sollten Sie beim ersten Einsatz Ihres Smokers beachten

Ein Smoker kann seine Qualitäten nur entfalten, wenn er vor dem ersten Gebrauch richtig eingebrannt wird. Das heißt: Bei den ersten zwei Durchgängen sollte die Kohle mindestens zwei Stunden durchglühen und die Temperatur im Smoker zwischen 120 und 140 Grad betragen.

Denn bei der Produktion von Smokern kommt offenporiger Stahl zum Einsatz, der anschließend beschichtet wird. Beim langsamen Einbrennen verbinden sich Stahl und Lack zu einer beständigen Schutzschicht. Aber aufgepasst: Jagen Sie die Temperatur beim ersten Anzünden zu weit nach oben, kann sich die Lackierung lösen.

Sie interessieren sich für alle Details zum Einbrennen eines Smokers? Dann lesen Sie diese Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Praktisch: Wenn Sie sich einen Smoker für zu Hause wünschen, müssen Sie nicht unbedingt in den Baumarkt fahren. Bei OBI können Sie Grills auch telefonisch und online bestellen. Das Gerät steht dann entweder bei OBI in der Abholstation bereit oder wird direkt nach Hause geliefert. Welche Option in Ihrer Nähe möglich ist, erfahren Sie hier.

Foto: OBI

Mit den richtigen Rezepten machen Sie die ganze Familie glücklich

Gas, Kohle oder Smoker – Sie wollen sich nicht entscheiden? Müssen Sie auch nicht: Ein Kombigrill vereint verschiedene Befeuerungsmethoden in nur einem Gerät und lässt keine Ihrer Wünsche offen. So können Sie jedes Grillgut auf die perfekte Weise zubereiten – vom direkt gegrillten Steak über das schonend gegarte Barbecue bis zum selbstgeräucherten Fisch.

Aber egal, welches Gerät Sie zum Grillen nutzen – mit tollen Rezepten entflammen Sie alle Herzen! Die großen und die kleinen.

Genuss-Rezept für Erwachsene: Peanutbutter-Jelly Ribs*

Foto: Weber

Benötigtes Fleisch:

4 Baby Back Ribs (Kotelettrippchen; je 1-1,5kg)

Für die Würzmischung:

  • 2 EL Chilipulver
  • 2 EL Paprikapulver
  • 2 EL Rohrzucker
  • 1 EL Zwiebelgranulat
  • 1 EL grobes Meersalz
  • 1EL frische gemahlener schwarzer Pfeffer

Für die Glasur:

  • 300 g Himbeerkonfitüre
  • 120 ml Apfelsaft
  • 2 EL Aceto Balsamico

Für die Sauce:

  • 2020 g Erdnusscreme
  • 180-240 ml Apfelsaft
  • 2 EL Apfelessig

Passendes Zubehör:

  • Räucherchips
  • Räucherbox

1. Zutaten für die Würzmischung vermengen. Die zähe Haut auf der Knochenseite der Ribs entfernen und diese auf beiden Seiten mit der Würzmischung bestreuen; dabei die Fleischseite mehr als die Knochenseite würzen. Bei Raumtemperatur ruhen lassen.

2. Smoker für indirekte sehr schwache Hitze (120-150 Grad) vorbereiten, die Wasserschale gut zur Hälfte füllen.

3. Holzstücke auf die Glut geben und Grilldeckel schließen. Sobald Rauch entsteht, die Ribs mit der Knochenseite nach unten über indirekte sehr schwache Hitze legen. Den Deckel schließen und den oberen Lüftungsschieber ebenfalls zur Hälfte. Die Ribs 2 ½ Std. bei möglichst konstanten 120-150 Grad räuchern. Inzwischen Glasur und Sauce zubereiten.

4. In einem Topf die Zutaten für die Glasur verrühren und auf mittlerer Stufe 3-5 Min. sanft köcheln lassen, dabei ab und zu umrühren. Vom Herd nehmen.

5. In einem zweiten Topf die Erdnusscreme mit 120 ml Apfelsaft und Essig mischen und auf mittlerer Stufe unter Rühren etwa 2 Min. erhitzen, bis eine glatte Sauce entstanden ist. Vom Herd nehmen.

6. Nach 2 ½ Std. räuchern die Ribs auf beiden Seiten dünn mit Glasur bestreichen, anschließend mit der Knochenseite nach unten weitere 30 Min. räuchern.

7. Nach insgesamt 3 Std. räuchern sollte ein Großteil der Rippenknochen mind. 6 mm frei liegen. Andernfalls die Ribs noch etwas länger garen.

Foto: OBI

8. Garprobe machen, um zu prüfen, ob das Fleisch zart genug ist: Ribs mit der Knochenseite nach oben an einem Ende mit einer Zange anheben. Sie sollten sich in der Mitte so stark biegen, dass das Fleisch einreißt. Ist dies nicht der Fall, Ribs wieder in den Smoker legen und so lange weitergaren, bis das Fleisch bei der Garprobe reißt. Oder zwei nebeneinanderliegende Knochen in entgegengesetzte Richtungen drücken, wenn das Fleisch dazwischen leicht einreißt (ohne dabei übergart zu sein), ist es fertig.

9. Topf mit der Sauce wieder auf den Herd stellen und die Sauce auf mittlerer Stufe einige Minuten erhitzen, dabei 60-120 ml des übrigen Apfelsafts unterrühren. Die Ribs nochmals dünn mit Glasur bestreichen, dann einzeln aufschneiden. Mit der Sauce warm servieren.

Und dann: genießen!

*Dies ist ein Rezept von Weber

Genuss-Rezept für Kinder: Brot am Stiel

Für den Teig brauchen Sie: 300 ml Milch, 2 EL Öl, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 EL Zucker und ½ TL Salz. Alles vermengen und zu einem glatten Teig kneten – wenn Sie wollen, können Sie den noch mit Bärlauch, Pizzagewürz oder Speck verfeinern. Zugedeckt an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen. In 12 Portionen teilen und daraus ca. 20 cm lange Teigstränge ziehen. Diese um Stöcke wickeln und ungefähr 10 Minuten lang etwa 20 cm über der Glut des Grills rösten.

Sind die Stöcke schön lang, können auch jüngere Kinder das schon selber machen. So binden Sie sie aktiv in den Grillspaß mit ein. Der Begeisterungs-Funke springt so ganz sicher über!

Noch mehr Ideen, Inspirationen und Experten-Tipps rund ums Grillen finden Sie hier.


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