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„Osynlig“

Die Duftkerzen-Kollektion von Ikea und Byredo-Gründer Ben Gorham im Test

Neue Duftkerzen von Ikea und Byredo
Die limitierte Kollektion umfasst Duftkerzen in unterschiedlichen Größe, Farben und GerüchenFoto: Inter IKEA Systems B.V.

Man braucht sie eigentlich nicht und trotzdem landen sie bei einem Ikea-Einkauf immer im Wagen: Kerzen. Im Glas, als Teelicht, mit Vanillenote oder fruchtig – die Auswahl ist groß. Und wird schon bald noch größer: Der schwedische Moderiese hat sich mit dem Gründer des schwedischen Luxuslabels Byredo, Ben Gorham, zusammengetan – herausgekommen sind limitierte Duftkerzen, die myHOMEBOOK vor dem Launch getestet hat.

Wenn man eine Wohnung betritt, schlagen einem sofort diverse Gerüche entgegen: die letzte gekochte Mahlzeit, Schuhe, die im Flur herumstehen oder auch Überbleibsel vom Spritzer Parfüm. Zusammen mit den Körpergerüchen entsteht ein einzigartiger Geruch, den man wohl ganz einfach mit dem Wort Zuhause beschreiben kann. Diesen Geruch sollen die 13 neuen Duftkerzen von Ikea und Ben Gorham, Gründer der Luxusmarke Byredo für Parfüms und Kleidung, intensivieren.

„Osynlig“ – unsichtbare Duftkerzen

Die limitierte Kollektion heißt „Osynlig“, was vom Schwedischen aufs Deutsche übersetzt „unsichtbar“ bedeutet – eine Anspielung auf das unsichtbare Design der Duftkerzen von Ikea und Ben Gorham. Die 13 Kerzen, bestehend aus Paraffin und pflanzlichem Wachs, lassen sich drei Duftkategorien zuordnen: frisch, blumig und holzig. Man kann außerdem zwischen drei Größen wählen:

  • kleine Kerze: 7 cm hoch, 6 cm Durchmesser (ca. 20 Stunden Brenndauer)
  • mittlere Kerze: 10 cm hoch, 8 cm Durchmesser (ca. 45 Stunden Brenndauer)
  • große Kerze: 9 cm hoch, 18 cm Durchmesser (ca. 45 Stunden Brenndauer)

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Preislich bewegt sich die Kollektion, die ab dem 31. Oktober in Deutschland erhältlich sein wird, zwischen fünf und 20 Euro pro Kerze. Die handgeformten Keramikgefäße, die aus Vietnam bezogen werden, haben ein kleines Dreieckssymbol auf ihrer Vorderseite. Es ist ein Verweis auf das klassische Konzept eines Duftes: die Kopfnote – der erste Eindruck – , die Herznote – der zweite Eindruck – und die Basisnote, die am längsten anhält.

Die Duftkerzen von Ikea und Byredo im Check
Alle Keramikgefäße der Duftkerzen sind in erdigen Tönen mit Farbverlauf gehaltenFoto: Inter IKEA Systems B.V.

Duftkerzen von Ikea und Ben Gorham im Test

Nun aber zum wichtigsten Punkt: Wie riechen die Duftkerzen von Ikea und Ben Gorham? Für mich persönlich kommt es bei Duftkerzen vor allem darauf an, dass sie unaufdringlich sind. Nur der Hauch eines natürlichen Dufts darf sich in einem Raum ausbreiten. Ich bevorzuge Gerüche wie Lavendel, Jasmin, Vanille, Oud oder Weißen Moschus – in einer leichten Ausführung. Penetrante, parfümierte Gerüche werden sofort aus der Wohnung verbannt.

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Das Fazit

Für den Test habe ich die kleine Osynlig-Kerze mit der Duftnote Feige und Zypresse im Wohnzimmer aufgestellt. Der Geruch ist einzigartig, sehr frisch und fruchtig. Nimmt man den Deckel ab, verströmt die Kerze sofort ihren Duft. Stellt man sie ins Regal oder auf einen Tisch, dauert es nicht lange, bis sich der Geruch im Zimmer verteilt hat. Eine Eigenschaft, die eine gute Duftkerze ausmacht, mir aber vor allem bei dieser Duftnuance etwas zu intensiv ist. Angezündet wird der Duft sogar noch intensiver.

myHOMEBOOK meint:
Da die myHOMEBOOK-Redaktion nur eine der 13 Kerzen getestet hat, kann das Urteil nur auf den Eigenschaften dieser einen Kerze gefällt werden. Die Feigen-Zypressen-Duftkerze riecht zwar nicht parfümiert, dennoch aber sehr stark. Dem dominanten Geruch bin ich deshalb schnell überdrüssig geworden. Die Kerze wurde vom Wohnzimmer ins Badezimmer verbannt.

Weniger dominant und schön schlicht wirken die Keramikgefäße in den erdigen Tönen. Sobald die Kerze aufgebraucht ist, können sie als Blumengefäße oder Deko-Artikel herhalten, was im Sinne der Nachhaltigkeit positiv anzumerken ist.

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