Bild.de Hier geht es zurück zu Bild.de
Baumarktpartner
von myHOMEBOOK

3,5 Prozent Umsatzplus im Januar

Handel mit Küchen „made in Germany“ startet stark ins Jahr

Modern creative office kitchen interior.
Die deutsche Küchenmöbelindustrie profitiert von den neuen TrendsFoto: Getty Images

Kaum hat 2019 angefangen, vermeldet die Küchenindustrie einen deutlichen Umsatzgewinn. Besonders in Europa erfreuen sich deutsche Küchen wachsender Beliebtheit.

Neues Jahr, neue Küche – der Leitspruch könnte zumindest den starken Start ins Handelsjahr 2019 für die deutschen Küchenmöbelindustrie erklären. Gleich zum Januar legte die Branche gut 3,5 Prozent an Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu.

Damit erreichte die Branche nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes und des Verbands der deutschen Küchenindustrie (VdK) einen Gesamtumsatz von gut 383,82 Millionen Euro zum Jahresstart. Besonders im Ausland sind deutsche Küchen gefragt. Die Made-in-Germany-Verkaufsschlager konnten hier sogar eine Umsatzsteigerung von etwas über vier Prozent ­erzielen.

Auch interessant: 5 platzsparende Wandhalterungen für die Küche

Das entspricht mit einem Wert von 155,32 Millionen Euro mehr als ein Drittel des Gesamtumsatzes im Januar. Knapp 41 Prozent aller Küchen aus Deutschland wurde exportiert, die meisten davon in der Eurozone. Dort stieg der Umsatz sogar auf fast neun Prozent. In Deutschland erzielte das Küchengeschäft einen Gesamtumsatz von 228,50 Millionen Euro. Tendenz für das kommende Jahr: weiter steigend. 2018 steigerte die Branche ihren Gesamtumsatz sogar um 6,3 Prozent.

Das schafft auch neue Arbeitsplätze. Im Vergleich zum Vorjahr arbeiten rund 1.548 mehr Mitarbeiter in der Küchenmöbelindustrie. Insgesamt sorgen 16.920 Beschäftigte in 49 Betrieben mit mehr als 50 Angestellten dafür, dass Küchen aus Deutschland den Weg in die Wohnungen und Haushalte finden.

Laut dem Branchenverband VdK liegen besonders günstige Küchen im Trend. Mithilfe von Baukastensystemen sind diese Küchenmodelle zwar häufig günstiger in der Produktion, bedeuten für den Kunden aber keine minderwertige Qualität und sie können individuell dem jeweiligen Raumkonzept angepasst werden. Auch das käme gut bei den internationalen Kunden an. Nach dem schwachen Konjunkturjahr 2017 wächst die Branche wieder.