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Keine Fenster, Dachschrägen, kalte Füße

Die 10 besten Tipps vom Badplaner

Wer ein tolles Bad möchte, sollte es zusammen mit einem Experten planen Foto: OBI
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Ein neues Bad steht auf der Wunschliste vieler Besitzer und Mieter ganz weit oben. Zusammen mit einem Experten der OBI Badplaner haben wir die 10 gängigsten Probleme unter die Lupe genommen und liefern die Lösungen gleich mit.

1. Clevere Lösungen für Dachschrägen


Wer ein Bad unter dem Dach plant, sollte zuallererst einen Statiker mit ins Boot holen. Denn eine volle Badewanne wiegt schnell ein paar hundert Kilo!“, warnt der OBI Badplaner. Außerdem ist der Spielraum bei der Planung häufig ein wenig begrenzt und von der Höhe des Kniestocks – der senkrechten Wand in der Dachschräge – abhängig.

Dachböden waren ursprünglich nicht als Wohnräume geplant, was sich oft in geringen Deckenstärken zeigt. „Im Bad kann dann der Einbau eines Podests nötig werden, um die Leitungen für Dusche, Wanne und WC unterzubringen. Das ist auch wichtig, weil für Nachbarn in der Wohnung darunter an einen Schallschutz gedacht werden muss, um Geräusche von ablaufendem Wasser oder vom WC zu dämmen“, gibt der Experte zu bedenken.

Zusammen mit dem OBI Badplaner werden Wünsche Wirklichkeit – auch in der DachschrägeFoto: Getty

Der Raum, der zum Bad umgebaut wird, sollte eine Deckenhöhe von mindestens 2,25 Metern haben. „Man will sich ja beim Duschen oder beim Aufstehen von der Toilette nicht ständig den Kopf stoßen“, sagt der Badplaner. Für die Schrägen empfiehlt der Experte passgenaue Regale – die problemlos selbst gebaut werden können –, um für individuellen Stauraum zu sorgen. Auch Einbau von Bodenstrahlern kann eine gute Idee sein, weil der Raum so höher wirkt: „Wie Licht, Farben und Materialien im fertigen Bad aussehen, können wir im Markt virtuell ausprobieren und den persönlichen Bedürfnissen unserer Kunden anpassen.“

In nur drei Schritten zum neuen Bad

  1. Kostenlosen Planungstermin bei OBI vereinbaren: Die Bestätigung erhalten Sie per E-Mail.
  2. Bad in Ihrem Markt planen – inklusive individuellem Projektverlauf, 3-D-Visualisierung und genauem Grundriss.
  3. Projekt umsetzen – entweder selbst anpacken oder Handwerker über OBI anfragen.

2. Ein tolles Bad braucht keine Fenster

Bäder ohne Fenster brauchen natürlich ausreichend Licht: „Es gibt da tolle Lösungen, die für mehr Helligkeit sorgen. Auch die Wahl der Farben ist wichtig: Zu viel Weiß wirkt in einem Raum ohne Tageslicht z.B. oft gräulich. Wir empfehlen warme Farben. Aber auch dunkles Braun kann in Kombination mit weißen Keramikelementen und clever eingesetzten Leuchten sehr heimelig wirken“, weiß der Profi.

Wer ein Bad ohne Fenster plant, sollte sich Gedanken um ein sinnvolles Lichtkonzept machenFoto: Getty

Wenn möglich, sollte nach dem Duschen die Tür vom Bad zur Wohnung offenbleiben. So kann der Dampf schneller abziehen. Wichtig ist auch, den Raum immer gut zu heizen, weil die Feuchtigkeit sich so nicht absetzen kann. Badplaner: „Bei Renovierungen raten wir unseren Kunden dazu, einen Handtuchwärmer einzubauen. Feuchte Handtücher trocknen so schneller und die Luft ist weniger lang feucht.“

3. Sehen Sie Ihr Bad in einem neuem Licht

Ein gut geplantes Lichtkonzept trägt viel zum Wohlfühlfaktor im Bad bei. Dabei sollte aber nicht aus den Augen verloren werden, dass Stimmung nicht alles ist: „Über dem Waschbecken braucht es z.B. in der Regel ein starkes Licht – dort wollen wir uns ja rasieren oder schminken. Wenn man ein schönes Vollbad nehmen möchte, braucht man aber keine Festbeleuchtung“ sagt der Experte. Es macht also Sinn, wenn unterschiedliche Bereiche im Bad separat an- und ausgeknipst werden können und mit unterschiedlich starken Lichtquellen bestückt sind.

Am Spiegel sollte eine ordentliche Lichtquelle eingeplant werden – im restlichen Bad darf es gedimmter und stimmungsvoller zugehenFoto: OBI

Tipp: Vor der Planung hilft es, wenn man sich klarmacht, WO man Licht braucht und WOBEI die Beleuchtung helfen soll. Außerdem gibt es Vorgaben, welche Schutzklassen in welchem Bereich des Bades angebracht werden dürfen. Die OBI Badplaner helfen gern bei der Umsetzung und vermitteln Profihandwerker, die alle Wünsche sicher umsetzen.

Hilfe gefällig? Zusammen mit dem OBI Badplaner im Markt wird festgestellt, welche Arbeiten beim Umbau des Bades anfallen – übersichtlich als Projektplan zum Ausdrucken. Arbeiten, die sich die Bauherren nicht zutrauen, übernehmen dann die MachbarMacher*, der Handwerkerservice von OBI.

4. Im Trend: Ebenerdige Duschen

OBI Badplaner: „Beim Einbau einer barrierefreien Dusche müssen alle Abflüsse, die bisher über dem Boden verbaut sind, unter den Bodenbelag verlegt werden. Damit das klappt, muss in der Regel mit einer Einbautiefe von mindestens 15 Zentimetern gerechnet werden. Bei einem Neubau ist das kein Problem, bei einer Sanierung können Probleme auftauchen – außer, man kann als Bauherr die Leitungen in den Räumen darunter verlegen.“

Eine barrierefreie Dusche sieht nicht nur chic aus, sie erleichtert den Alltag – nicht nur für Menschen mit Handicap

Ein Podest macht nach Erfahrung des Experten in der Regel keinen Sinn, weil dann zwar die Dusche barrierefrei ist, der Zugang zum Bad aber durch eine Stufe erschwert wird. Wenn ein Einbau möglich ist, kann der Bauherr zwischen Plan-Duschtassen und einer eben gefliesten Dusche mit Ablauf wählen. Bei dieser Variante ist wichtig, dass die Fliesen mindestens eine Rutschklasse 10 aufweisen – um die Sicherheit zu gewährleisten.

5. Freistehende Wanne? So geht’s!

Beim Thema freistehende Wanne gibt der Experte zu bedenken: „Man braucht viel Platz, um sie zu integrieren.“ Rechnen sie mit mindestens einem halben Meter.

Natürlich sieht so eine Wanne sehr schön aus, sie ist aber für die Nachrüstung normaler Bäder nicht immer geeignet: „Eine gute Planung vom Profi ist besonders wichtig, weil ja alle Anschlüsse am neuen Standort verbaut werden müssen – normalerweise unter dem Fußbodenbelag. Wenn das Bad im Erdgeschoss angelegt werden soll, ist das meist kein großes Problem, weil die Verlegung der Leitungen im Keller in der Regel problemlos möglich ist. In einer Etagenwohnung sieht das oft ein bisschen anders aus: Da kommt es dann auf die Bauweise des Hauses an, ob der Einbau mit vertretbarem Aufwand umzusetzen ist.“

Wer trotzdem nicht auf eine freistehende Wanne verzichten will, kann über den Einbau eines Podestes nachdenken, um die Anschlüsse an die gewünschte Stelle zu leiten. Die OBI Badplaner beraten dabei gern und helfen bei der Umsetzung der schicken Alternative.

Eine freistehende Wanne muss nicht zwingend mitten im Raum stehen. Vor dem Fenster wirkt sie besonders edelFoto: OBI

So läuft beim neuen Bad alles glatt

  • Das Budget kennen und im Auge behalten
  • Klären, ob Arbeiten komplett selbst, nur teilweise oder vollständig vom Profi ausgeführt werden
  • Vor dem Umbau benötigen Mieter eine Einverständniserklärung vom Eigentümer
  • Genügend Zeit für Planung und Umsetzung nehmen
  • Nicht vergessen: Optik und Funktionalität sind nicht immer im Einklang
https://www.youtube.com/watch?v=urknFy7qaoo

6. Große Fliesen, große Freude!

Bäder ohne, oder mit möglichst wenigen Fugen, sind im Trend, weiß der Experte: „Das sieht ja auch ganz gut aus, ist aber ein wenig anspruchsvoller in der Umsetzung. Denn der Zement auf Wand und Boden muss mit einem Zweikomponenten-PU-Lack versiegelt werden. Wir unterstützen aber gern bei der Umsetzung oder vermitteln einen Profi, der dabei hilft.“

Die OBI Badplaner raten eher zu großformatigen Fliesen auf dem Boden und zum gezielten Einsatz im Nassbereich – also hinter der Dusche und der Wanne: „Wir haben Platten auf Lager die 1,20 auf 2,40 Meter groß sind! Viele Fugen gibt’s da am Ende eh nicht mehr.“

Eine gute Alternative sind auch Duschrückwände, die auf einen bestehenden Fliesenspiegel geklebt und dann mit Silikon abgedichtet werden: Diese Platten gibt es in verschiedenen Optiken und Größen – vom personalisierten Fotoprint über Klinker- und Beton-Optik bis Holz-Dekor. Gerade wenn der Umbau schnell und schmutzfrei über die Bühne gehen soll, ist das eine tolle Sache!

In modernen Bädern halten sich Planer und Bauherren mit dem Einsatz von Fliesen gern ein wenig zurückFoto: OBI

7. Wie Sie mit Tapeten im Bad nicht absaufen

Tapeten sind eine Alternative, wenn es darum geht, Farbe und Ambiente ins Bad zu bekommen – mit einigen Einschränkungen: „Für den Bereich hinter der Dusche würde ich definitiv nicht dazu raten. Das hält nicht lang. Ebenso nicht zu Papiertapeten“, warnt der Profi.

Besser eignen sich Glasfasertapeten, die aber schwer sind und mit einem speziellen Kleber verarbeitet werden müssen. Vliestapeten sind eine Option und einfach zu verarbeiten. Außerdem halten sie auch an Decken – im Nassbereich haben aber auch die nichts zu suchen. Vinyltapeten werden besonders häufig verarbeitet, weil sie wasserabweisend sind und Schmutz leicht entfernt werden kann. Sie können allerdings keine Feuchtigkeit aufnehmen – Schimmelgefahr!

OBI Badplaner: „Oft werden wir gefragt, ob man Tapeten mit Lack wasserdicht machen kann. Davon raten wir dringen ab! Hier reichen schon kleinste Fehler beim Auftragen und es beginnt zu schimmeln! Zusammengefasst muss man sagen: Tapeten im Bad sind möglich, aber eher als Akzent in Bereichen, die nicht ständig nass werden und nur dann, wenn der Raum gut zu lüften ist.“

Tapeten im Badezimmer bieten sich dann an, wenn die Wand nicht im direkten Nassbereich liegtFoto: OBI

8. Machen Sie sich auf den Holzweg

Heimelig, natürlich, nachhaltig – Holz im Bad wird immer beliebter. „Leider ist es im direkten Nassbereich rund um Wanne und Dusche keine wirklich gute Idee“, warnt der Experte. Denn selbst bei idealer Versieglung besteht die Möglichkeit, dass das Holz quillt oder sogar schimmelt.

Wer nur den Look haben möchte, hat aber gute Alternativen, verrät der Badplaner: „Es gibt mittlerweile Fliesen in Holzoptik, die täuschend echt aussehen und auch von der Haptik her nah ans Original kommen. Auch Vinylböden eigenen sich für den Einsatz im Bad. Sie sind pflegeleicht, relativ günstig und sehen dabei ziemlich echt aus. Im Waschtischbereich kann mit Echtholzarbeitsplatten gearbeitet werden. Die Platten sind flexibel zuschneidbar und die Becken können platziert werden, wo der Kunde es gern hätte. “

Wer gern den warmen Look von Holz in sein Bad holen möchte, kann Klick-Vinyl verwenden. Das ist pflegeleicht, chic und hält lang – anders als echtes HolzFoto: OBI

9. Ein Thron soll es werden

Häufig kommen Kunden mit dem Wunsch zu uns, die Toilette vom Boden an die Wand zu verlegen. Hier muss dann erst mal geprüft werden, wo das Abwasser hingeht. Wenn das Rohr nah an der Wand oder im Idealfall direkt dran ist, ist die Montage ziemlich einfach, weil die neue Toilette an einem vorgefertigtem Montageelement, in dem auch der Spülkasten untergebracht ist, befestig werden kann. Ist das Fallrohr weit entfernt, muss mit Trockenbauelementen eine maßgeschneiderte Lösung gebaut werden. Aber auch das ist mit verhältnismäßig kleinem Aufwand möglich“, sagt der OBI Badplaner.

Tipp: Wer handwerklich begabt ist, kann beide Projekte unter Umständen selbst realisieren. Wer sich nicht sicher ist, sollte lieber einen Profi bestellen.

Ob die Toilette problemlos an der Wand befestigt werden kann, liegt an den bestehenden Abwasserrohren. Mit Planungshilfe vom Profi ist aber fast alles möglichFoto: OBI

10. Nie mehr kalte Füße!

Fußbodenheizungen sind mittlerweile kein großes Projekt mehr, denn es gibt elektrische Heizmatten, die, je nach Bauart, für nahezu jeden Fußboden geeignet sind. Wer sich also bei seiner Badezimmerrenovierung für neue Bodenfliesen entscheidet, kann auch über eine Fußbodenheizung nachdenken: „Zwei Quadratmeter kosten nicht die Welt und die Montage ist so einfach, dass sie auch von den meisten Laien gemacht werden kann“, erzählt der Badplaner.

Tipp des Experten: Meist reicht es sogar, wenn eine Matte vor der Wanne/Dusche oder vor dem Waschbecken verbaut wird. Das Bad wird so ohne großen Aufwand gemütlicher und wärmer.

Warme Füße beim Zähneputzen – mit einer Heizmatte unter den Fliesen wird jedes Bad zum edlen Wellness-BereichFoto: Getty

MachbarMacher* ist ein Service der OBI MachbarMacher GmbH, Albert-Einstein-Str. 7-9, 42929 Wermelskirchen. Im Rahmen des Services wird die Umsetzung von Kundenprojekten durch Handwerker bzw. Dienstleister angeboten, die mit der OBI MachbarMacher GmbH zusammenarbeiten bzw. kooperieren und als „MachbarMacher“ tätig werden. Je nach Kundenprojekt und Verfügbarkeit können MachbarMacher entweder als Unterauftragnehmer der OBI MachbarMacher GmbH (Vertragspartner des Kunden ist die OBI MachbarMacher GmbH) oder auf Vermittlung durch die OBI MachbarMacher GmbH im eigenen Namen und auf eigene Rechnung (Vertragspartner ist dann der MachbarMacher selbst) für den Kunden tätig werden; dies wird im Vorfeld einer Beauftragung mit dem Kunden abgestimmt. Weitere Infos zum Service erhalten Sie auf www.obi.de/machbarmacher oder in Ihrem teilnehmenden OBI Markt.


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