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Meinung

Wie ich wegen Corona plötzlich meine Liebe für Küchengeräte entdeckte

Wie ich wegen Corona eine Liebe für Küchengeräte entwickelt habe
Küchengeräte erleichtern das Kochen und machen in der Küche viel herFoto: iStock/doomu

Woran erkennt man, dass einen die Corona-Pandemie verändert hat? Unter anderem an der plötzlichen Begeisterung für Küchengeräte. Standmixer, Pürierstab, Küchenhelfer – all das klingt für unsere Redakteurin auf einmal verlockend und darf in ihrer eigenen Küche nicht fehlen. Ein Eingeständnis – und eine Liebeserklärung an Küchengeräte.

Je länger die Corona-Krise andauert, desto mehr Bedeutung bekommt meine Küche für mich. Kochen ist lange nicht mehr nur notwendig, sondern viel mehr ein Hobby. Pro Tag verbringe ich mehrere Stunden in der Küche, um mich an neuen Rezepten und Gerichten auszuprobieren. So richtig Spaß macht das aber erst mit den passenden Küchengeräten. Zu meinem Inventar gehören ein Zerkleinerer, ein kleiner sowie ein großer Mixer, ein Air Fryer und ein Reiskocher. Und ja, jedes einzelne Gerät ist regelmäßig in Gebrauch und nicht nur ein (zu) großer Staubfänger.

Ein Küchengerät für jeden Zweck 

Den richtigen Geräteprofis dürfte bei dieser vergleichsweise kleinen Sammlung nur ein müdes Lächeln übers Gesicht huschen, denn die Auswahl an Küchengeräten ist riesig. Meine Basics machen aber einen guten Start, denn jedes einzelne Gerät eignet sich für ein anderes Gericht. Der Zerkleinerer ist für Dips, Muse, Cremes und Füllungen essenziell. Mit den Mixern gelingen tolle Smoothies, Bowls und Säfte. Dank meines Air Fryers sind Pommes Frites keine fettige Sünde mehr. Und mit meinem Liebling, dem Reiskocher, gelingen Reis, Quinoa und Bulgur endlich bissfest oder sogar crispy. Außerdem kann ich ihn nutzen, um Gemüse schonend zu garen – ein echter Allrounder.

„Was soll denn da noch fehlen?“, könnte sich jetzt manch einer fragen, wie beispielsweise mein vernünftiges Ich, wenn ich wieder einmal die Angebote durchscrolle. Dabei ist das gar nicht die Frage, die sich stellt, denn wie kann etwas fehlen, von dem man noch nicht weiß, dass man es braucht und lieben wird?

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Werbung für Küchengeräte – die einzige, die nicht gelöscht wird

Deshalb treffe ich in der Regel auch durch Zufall auf meine Schätze. Besonders effektiv: Werbung. Normalerweise landen Werbe-Mails sofort im Papierkorb, denn sie wecken nur selten mein Interesse. Nicht so bei Küchengeräten. Mit Begeisterung lese ich mir die Werbung durch, lasse mich von clever zusammengestellten Bildern und ansprechenden Verkaufsargumenten einlullen und ende bei einem Warenkorb, der mindestens ein Teil beinhaltet. Dort landet aber nicht jedes x-beliebige Gerät, nur weil es vorteilhaft abgelichtet wurde.

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Marke und Design statt günstigem Preis

Design und Marke spielen mittlerweile eine große Rolle. Während es früher auch die Teile vom Discounter getan haben, greife ich mittlerweile lieber auf Markenware zurück. Nicht nur, weil sie häufig qualitativ hochwertiger ist, sondern auch weil sie mich mit ihrem schönen Design besticht. Klassisch, elegante Gehäuse, bunte Farben, eindrucksvolles Zubehör – auch in der Küche darf und soll es ansprechend aussehen. Ein edler Teekocher mit angeberischen Extrafunktionen schindet auch beim Besuch Eindruck, Mahlzeiten aus dem Air Fryer oder Reiskocher bekommen in der Regel mehr Zuspruch, denn tatsächlich gelingen Gerichte mit dem richtigen Zubehör auch besser.

Leerer Geldbeutel, Platzmangel in der Küche und ein großer Vorteil

Und das ist der große Pluspunkt, der die hohen Kosten und den Platzmangel in der Küche aufwiegt: Meine Kochkünste haben sich stark verbessert, die Freude am Kochen selbst ist gestiegen. Ich bin experimentierfreudiger bei Rezepten, Zutaten und Zubereitungsweisen geworden, weil mir meine Geräte bisher immer ein Erfolgserlebnis beschert haben. Ob das nun tatsächlich an meinen Küchengeräten liegt oder doch nur ein müder Versuch meiner selbst ist, den Kauf zu rechtfertigen? Dem werde nach dem ersten Gebrauch meiner nächsten Errungenschaft auf den Grund gehen. Ein Entsafter würde sich in meiner Sammlung eigentlich noch ganz gut machen…

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