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Stiftung Warentest

Spülmaschinen im Test – fast alle Geräte sind „gut“

Spülmaschine
Eine gute Spülmaschine ist in vielen Haushalten unersetzlich. Doch welche ist ihr Geld wert?Foto: Getty Images

Es ist kein gutes Zeichen, wenn die Spülmaschine brummt und nicht mehr abpumpt. Wer sich dann ein neues Gerät zulegt, kann mitunter einen Fehlgriff machen. Die Experten der „Stiftung Warentest“ haben 18 Geschirrspüler im Test genauer unter die Lupe genommen.

Spülmaschine kaputt? Dann muss das benutzte Geschirr von Hand abgewaschen werden – was auf Dauer ziemlich lästig ist. Spätestens nach dem hundertsten Teller ist klar: Ein neues Gerät muss her! Aber was kostet eine zuverlässige Geschirrspülmaschine eigentlich? Und welche Spülmaschine macht den Job richtig gut? Eine Übersicht geben die Experten der „Stiftung Warentest“. Sie haben 18 Modelle im Test genauer unter die Lupe genommen.

Was eine Geschirrspülmaschine im Test leisten muss

Die Tester der „Stiftung Warentest“ prüften, wie gut die Geräte Geschirr säubern und trocknen. Zudem wurde der Strom- und Wasserverbrauch gecheckt. Wichtig waren auch Kriterien wie Handhabung, Sicherheit und der Geräuschpegel. Im Schnitt haben alle Geräte im Test gut oder sehr gut gereinigt. Geschirrspüler mit 45 Zentimeter Breite schneiden im Test jedoch weniger gut ab, als Geräte mit 60 Zentimetern Breite. Weil die schmaleren Geräte vergleichsweise viel Wasser und Strom verbrauchen, vergaben die Experten für diese Geschirrspülmaschinen nur die Note „befriedigend“.

Eco-Programm fordert Spülmaschinen im Test bis zu fünf Stunden

Bemessen an einem alltagsnahen Szenario und über zehn Jahre können bei den getesteten Geräten bis zu 1290 Euro an laufenden Kosten anfallen, rechnen die Experten der „Stiftung Warentest“ in ihrem Testbericht vor. Sie sagen, die neu getesteten Geschirrspüler liefen im umweltschonenden Eco-Programm länger als früher getestete Modelle. Bei mehreren Geräten beträgt die Laufzeit im Öko-Modus rund vier Stunden, ein Geschirrspüler schafft es sogar auf fast fünf Stunden.

Wie lief der Test ab?

Angetrockneter Haferbrei, eingebranntes Hackfleisch und Spinat-Reste – wer Geschirr von Hand spült, kennt den Albtraum. Und genau mit diesen fies anhaftenden Essensresten haben die Warentester die Geräte mit Geschirr befüllt und spülen lassen. Ihr Urteil: Fast jede Spülmaschine im Test kommt damit locker zurecht. Auch Tassen mit Teerändern oder Gläser mit Milchspuren wurden in verschiedenen Spülprogrammen sauber, sagen die Warentester. Einzig das Modell der Firma „Beko“ hinterließ Schmutzpartikel auf Geschirr aus Porzellan, auf Keramik oder Gläsern im Kurz- und Automatikprogramm. Im Eco-Programm wiederum spülte auch das Gerät von Beko das Geschirr sauber.

Spülmaschine im Test mit 60 Zentimeter Breite

Generell bewerten die Warentester die breiteren Geräte mit guten Noten. Im Ranking ganz oben liegen folgende Geschirrspüler im Test mit 60 Zentimeter Breite und verstecktem Bedienelement:

  • Miele (Modell: G 5260 SCVi)
  • Bosch (Modell: SMV6ZCX49E)
  • Siemens (Modell: SN87YX01CE)

Der Kaufpreis der Testsieger liegt derzeit im Durchschnitt zwischen 550 und 1030 Euro (Stand Januar 2022).

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Schmale Spülmaschinen im Test

Spülmaschinen mit einer Breite von 45 Zentimetern sind vor allem in Single-Haushalten beliebt. Seltsamerweise verbrauchen die schmaleren Modelle im Vergleich zu den breiteren Geräten mehr Wasser und Strom. In ihrem Testbericht empfehlen die Warentester für Singles, sich lieber ein breiteres Gerät anzuschaffen. Die schmalen Geschirrspüler haben im Test in vielen Kategorien nur mittelmäßige Leistungen erbracht.

Allerdings besitzt nicht jeder Single ausreichen Platz in der Küche, um eine größere Spülmaschine unterzubringen. Wer sich eine Spülmaschine mit schlanken 45 Zentimetern Breite zulegen will, hier die drei Favoriten der Tester:

  • Bosch (Modell: SPV6ZMX23E)
  • Miele (Modell: G 5890 SCVi SL)
  • IKEA (Modell: Finputsad)

Die Preisspanne für diese Geräte liegt derzeit im Durchschnitt zwischen 550 Euro und 1400 Euro.

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