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Mietrecht

Wann Vogelfüttern auf dem Balkon verboten ist

Wann man Vögel nicht auf dem Balkon füttern darf
Es dürfen nicht ausnahmslos alle Vögel auf dem Balkon gefüttert werdenFoto: Getty Images

Viele Mieter möchten im Herbst und Winter den heimischen Vögel Nahrung bieten und hängen dafür Maisknödel oder Vogelhäuschen auf ihrem Balkon auf. Allerdings gibt es Beschränkungen, welche Vögel überhaupt gefüttert werden dürfen.

Grundsätzlich dürfen Mieter in ihren eigenen vier Wänden tun, was sie möchten. Die Voraussetzung: Sie beeinträchtigen weder die Mietsache noch die anderen Mieter. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin. Geht die Nutzung der Wohnung aber über das übliche Maß hinaus, darf der Vermieter dem Mieter Grenzen setzen. Hier sind die Interessen des Mieters gegen die des Vermieters abzuwägen. Möchte ein Mieter zum Beispiel Vögel auf dem eigenen Balkon füttern und stellt Futterstellen und Tränken auf, muss der Vermieter dies nicht in allen Fällen dulden.

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Welche Vögel darf man auf dem Balkon füttern?

Mieter dürfen auf ihrem Balkon zwar Singvögel füttern. Auch Vogelhäuschen dürfen aufgestellt werden, entschied das Landgericht Berlin (Az.: 65 S 540/09). Dies kann ihnen weder durch Nachbarn noch durch den Vermieter untersagt werden. Der Grund dafür ist einfach: Eine Verunreinigung des Balkons durch Vogelkot sei ortsüblich und deshalb schlichtweg hinzunehmen.

Wenn man sich daran nicht hält, können sogar eine Abmahnung und gegebenenfalls sogar eine Kündigung drohen. Es empfiehlt sich daher, unbedingt die Hausordnung zu lesen und sich über etwaige Verbote zu informieren.