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APP-solut köstlich

Mit dieser Grilltechnik gelingen Steak, Flammkuchen & Co.

Knuspriger Flammkuchen, saftiger Fisch, das perfekte Steak – auf dem Grill lässt sich viel mehr zubereiten als nur Würstchen und Burger Foto: Weber
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Auch wenn nichts gegen knackige Würstchen oder einen deftigen Burger spricht, macht es doch Spaß, auch mal raffinierte Köstlichkeiten anzubieten: Wenn Sie das nächste Mal den Grill anschmeißen, können Sie Ihre Gäste mit zartem Butterfisch-Filet, knackigem Wok-Gemüse und dem perfekten Steak verwöhnen – mit den richtigen Tools und Tipps klappt das garantiert!

Zusammen mit Weber Grill haben wir spannende Rezepte für Sie zusammengestellt, um Ihre Lieben nach Strich und Faden zu verwöhnen. Dabei ist es egal, ob ein Vegetarier oder Fleischliebhaber am Tisch sitzt. Denn: Die Experten von Weber Grill haben für jeden Geschmack das perfekte Rezept parat.

Außerdem erklärt der Profi, welche Art zu grillen – mit Gas, Holzkohle oder elektrisch – zu Ihren Bedürfnissen und welche Hitze zu welchem Grillgut passt.

Die ideale Grill-Methode

Beim Grillen ohne Deckel geht nicht nur viel Wärme verloren, auch das köstliche Raucharoma löst sich einfach in Luft auf. Grillt man à la Weber, also mit geschlossenem Deckel, gart das Grillgut gleichmäßig, die Temperatur bleibt unter Kontrolle, und es gibt keine Stichflammen, die das Grillgut verbrennen können.
Indirekt: Für kleinere Fleischstücke und Grillgut, das in weniger als 20 Minuten gar ist.
Direkt: Die Wärme zirkuliert im Grill um größeres Grillgut mit einer längeren Garzeit. Diese Methode eignet sich perfekt für Braten, Brot und Kuchen.
50/50: Bei dieser Methode wird das Grillgut zunächst über den heißen Briketts scharf angebraten und dann über die Tropfschale geschoben, damit es dort fertig garen kann. Diese Methode ist ideal für Hähnchenbrust, Hähnchenfilet (Schmetterlingsschnitt) und Würstchen.
Immer noch unsicher? Der neue Weber Smart Grilling Hub mit integrierter Weber Connect Technologie ist mit jedem Weber Grill kompatibel und macht ihn so zum smarten Grill, der den Nutzer Schritt für Schritt zum optimalen Ergebnis führt – vom Rezeptvorschlag über die erforderlichen Vorbereitungen des Grills bis hin zur punktgenauen Zubereitung.

Fertig! Der Weber Smart Grilling Hub schickt eine Nachricht an Ihr Smartphone, wenn Steak & Co. perfekt gegart sindFoto: Weber

Das perfekte Steak

Grillzeit: 5 Min. | Grilltemperatur: 320 °C | Methode: direkte/indirekte Hitze | Passendes Zubehör: Weber Sear Zone mit Gelinggarantie

Zutaten: ✔ Roastbeef, 4–5 cm dick geschnittenFoto: Weber

Zubereitung

► Den Grill für direkte Hitze auf 320 °C vorheizen. Dafür alle Brenner auf höchste Stufe einstellen. Weber Connect Smart Grilling Hub anschließen und mit dem Smartphone koppeln.
► Das Steak über dem Sear Zone Brenner auflegen, Deckel schließen und 2 Minuten und 30 Sekunden grillen.
► Den linken Brenner ausschalten, um den Bereich für indirekte Hitze vorzubereiten. Steak wenden und von der anderen Seite 2 Minuten grillen, dabei den Deckel schließen. Tipp: Man nimmt am besten eine andere Stelle vom Grillrost, die noch die volle Hitze abgibt.
► Den mittleren und den Sear Zone Brenner ausschalten. Steak auf die linke Seite (ohne Hitze) in den indirekten Bereich legen. Den Weber Connect Smart Grilling Hub mittig in die Seite des Steaks stecken.
► Den Weber Connect Smart Grilling Hub auf 54 °C für Medium Rare einstellen. Er gibt automatisch Bescheid, wenn die Kerntemperatur des Steaks erreicht ist.
► Das Steak vom Rost nehmen und 2–3 Minuten ruhen lassen. Dann anschneiden und mit Salz und Pfeffer servieren.

„Um das perfekte Steak zu zaubern, muss der Grill richtig heiß sein! Gegrillt wird, je zwei Minuten von jeder Seite über direkter Hitze! Danach bei indirekter Hitze fertig garen. Stecken Sie von Anfang an den Smart Grilling Hub von Weber ins Fleisch, so erzielen Sie das gewünschte Ergebnis – egal ob englisch, medium oder well done. Mein Tipp: Achten Sie beim Einkauf auf eine schöne Marmorierung. So wird das Steak besonders aromatisch, saftig und zart“, erklärt Grillmeister Stefano Esposito von der Weber Grill Academy in Müllheim.

Butterfischfilet vom Drehspieß

Vorbereitungszeit: 10 Min. | Grillzeit: 25 Min. | Schwierigkeit: leicht | Grilltemperatur: 180 °C | Methode: indirekte Hitze | Passendes Zubehör: Drehspieß und Weber Connect Smart Grilling Hub

Zutaten: ✔ 700 g Butterfischfilet, küchenfertig ✔ 4 EL dunkle Sojasauce ✔ 2 EL brauner Zucker ✔ Saft und Abrieb von 1 Limette ✔ 1 EL Fleur de Sel ✔ 1 EL geräuchertes PaprikapulverFoto: Weber

Zubereitung

In der Küche:
► Alle Zutaten bis auf den Fisch verrühren und den Fisch damit einreiben.
► Den Fisch auf dem Drehspieß befestigen.
Am Grill:
► Den Grill für indirekte Hitze bei 180 °C mit Drehspießvorrichtung vorbereiten.
► Den Spieß in den Motor stecken und den Fisch ca. 25 Minuten grillen, bis eine Kerntemperatur von 58 °C erreicht ist.

Tipp von Grillmeister Stefano Esposito: „Fisch auf dem Grill ist eigentlich ziemlich unkompliziert. Wichtig ist in erster Linie, das Grillgut nicht zu lang auf den Rost zu legen. Sonst wird der Fisch trocken. Das ideale Ergebnis erzielet man bei einer Kerntemperatur von ca. 50 Grad – die zu erreichen, kann der Smart Grilling Hub von Weber helfen.“

Bunter Gemüseflammkuchen

Vorbereitungszeit: 25 Min. | Grillzeit: 8 Min. | Schwierigkeit: mittel | Grilltemperatur: 230 °C | Methode: indirekte Hitze | Passendes Zubehör: Weber Pizzastein 

Zutaten: Für den Teig: ✔ 200 g Weizenmehl ✔ 100 ml kaltes Leitungswasser ✔ 25 ml Weißwein ✔ 1,5 EL Olivenöl ✔ 1 TL Salz Für den Belag: ✔ 1 Zucchini ✔ je 3 Stangen grüner und weißer Spargel ✔ 2 rote Zwiebeln ✔ je 1 rote und gelbe Paprika ✔ 100 g Mais ✔ 250 g Crème fraîche ✔ 4 EL Ajvar ✔ Olivenöl zum beträufeln ✔ Salz und PfefferFoto: Weber

Zubereitung

► Teig in der Küchenmaschine etwa 5 Minuten gut kneten und dann abgedeckt 45 Minuten ruhen lassen. Anschließend 4 Kugeln formen und noch mal eine Viertelstunde ruhen lassen.
► Grill mit dem Pizzastein vorheizen, für indirekte Hitze ca. 230 °C.
► In der Zwischenzeit die Crème fraîche mit dem Ajvar verrühren und mit etwas Salz würzen. Zucchini der Länge nach halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Den bissfest gekochten Spargel schräg in dünne Scheiben schneiden. Zwiebeln in dünne Ringe schneiden, die Paprikas putzen und in Rauten (1 cm Kantenlänge) schneiden.
► Die Teigkugeln auf einer bemehlten Fläche so dünn wie möglich ausrollen und mit der Créme-fraîche-Mischung bestreichen. Das Gemüse auf dem Flammkuchen verteilen und mit etwas Salz würzen. Flammkuchen nach und nach auf dem Pizzastein backen.
► Sobald er fertig ist, mit Olivenöl beträufeln und mit Pfeffer würzen.

„So ein Flammkuchen gelingt auf dem Grill in der Regel besser als aus dem Ofen. Den Weber Pizzastein über indirekter Hitze auf ca. 250 Grad vorheizen und dann den Flammkuchen schnell darauflegen. Deckel auf und gleich wieder zu – so wird er in 5 bis 7 Minuten besonders knusprig“, verrät der Experte.

Caipirinha-Hühnchen

Vorbereitungszeit: 30–35 Min. | Grillzeit: 20 Min. | Schwierigkeit: mittel | Grilltemperatur: 200 °C | Methode: direkt/indirekte Hitze | Passendes Zubehör: Weber Style Auflaufform oder Pfanne GBS System, Digital Thermometer 

Zutaten: Für die Hühnchen: ✔ 4 Poulardenbrüste à ca. 250 g mit Haut und Knochen ✔ Abrieb und Saft von 2 Bio-Limetten ✔ 2 El Rohrzucker ✔ 1TL grobes Salz ✔ Chili aus der Mühle; für den Salat: ✔ 600 g vorgegarte Kartoffeln ✔ 2 Avocados ✔ Saft von 1 Bio-Zitrone ✔ 2 rote Zwiebeln ✔ ½ Bund Blattpetersilie ✔ 3 El Olivenöl ✔ 100 ml Gemüsefond ✔ Salz aus der Mühle ✔ schwarzer Pfeffer aus der Mühle ✔ einige Blättchen Oregano ✔ Weber BBQ Grill- OIl- Anti- Stick oder Pflanzenöl zum Einfetten des GrillrostsFoto: Weber

Zubereitung

In der Küche:
► Poulardenbrüste waschen und trocken tupfen. Abrieb und Saft der Limetten, Zucker, Salz miteinander verrühren, bis diese vollständig aufgelöst sind. Mit Chili würzen und die Poulardenbrüste damit einreiben. Anschließend bei Zimmertemperatur ca. 30 Minuten marinieren. (Am besten abgedeckt über Nacht im Kühlschrank.)
► Kartoffeln pellen und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Avocados halbieren, Kern entfernen und mit der Hälfte des Zitronensafts einstreichen. Mit Salz würzen. Zwiebel schälen und in Spalten schneiden. Petersilie abzupfen und in feine Streifen schneiden.
Am Grill:
► Den Grill (mit Deckel ca. 200 °C) auf mittlerer bis hoher, direkter/indirekter Hitze vorbereiten.
► Den Grillrost mit Öl einfetten und die Poulardenbrüste bei direkter Hitze und geschlossenem Deckel von beiden Seiten 3–4 Minuten grillen, bis sich ein Muster abzeichnet. Den Rost erneut fetten und die Avocadohälften mit der Schnittseite bei direkter Hitze und geschlossenem Deckel 2–3 Minuten grillen. Anschließend vom Grill nehmen, leicht auskühlen lassen, Schale entfernen und in Stücke schneiden.
► Die Poulardenbrüste nun bei indirekter Hitze geschlossen ca. 5 Minuten weitergrillen. Im Anschluss ohne Hitze weitere 3–4 Minuten ruhen lassen (optimale Kerntemperatur ca. 72–74°C).
► Die Auflaufform oder GBS Pfanne bei direkter Hitze bei geschlossenem Deckel vorheizen. Öl hineingeben und die Zwiebel 2–3 Minuten glasig angrillen. Kartoffeln zugeben, kurz mitgrillen und mit dem restlichen Zitronensaft sowie Gemüsefond aufgießen. 2–3 Minuten bei geschlossenem Deckel erhitzen. Anschließend vom Grill nehmen, mit Salz und Pfeffer würzen, Avocado und Blattpetersilie zugeben.
► Caipirinha-Hühnchen mittig halbieren, mit Salat und frischem Oregano garnieren und servieren.

Wok-Gemüse

Vorbereitungszeit: 15 Min. | Grillzeit: 25 Min. | Schwierigkeit: mittel | Grilltemperatur: 200 °C | Methode: indirekte Hitze | Passendes Zubehör: Weber Wok

Zutaten: ✔ 200 g Zucchini ✔ 50 g rote Zwiebeln ✔ 1 Zweig Rosmarin ✔ 50 ml Olivenöl ✔ 90 ml Gemüsebrühe ✔ etwas grobes Salz ✔ Pfeffer ✔ 1 Zehe Knoblauch, ganz und geschält ✔ 200 g Fenchelknollen ✔ 100 g Paprika, rot ✔ 100 g Paprika, gelbFoto: Weber

Zubereitung

► Zucchini, Fenchel und Paprika in 1 cm breite Streifen schneiden.
► Zwiebeln und Knoblauch in 0,5 cm große Würfel schneiden.
► Nun Öl in den heißen Wok geben und warten, bis das Öl leichte Schlieren zieht.
► Jetzt das ganze Gemüse in den Wok geben und bissfest anschwitzen.
► Nach rund 2 Minuten den Rosmarin zugeben. Das Gemüse mit Brühe, Salz und Pfeffer abschmecken.

Welcher Grill passt zu mir?

Die Frage nach der „richtigen“ Hitzequelle sorgt bei Fans regelmäßig für Zoff. Die einen schwören auf Holzkohle, die anderen auf Gas – weil sich die Temperatur besser regulieren lässt, was auch für einen guten Elektrogrill gilt. Wir zeigen die unterschiedlichen Arten im Überblick:

Holzkohlegrill

Foto: Weber

Für viele Fans ist echte Glut die einzige Art, stilecht Würstchen oder Steaks knusprig zu brutzeln. Für die nötige Hitze sorgen Holzkohle oder Grillbriketts – allerdings erst nach etwa 30 Minuten. Dafür gibt’s dann auch die authentische Grillatmosphäre – mit Feuer, Rauch und einem unverwechselbaren Aroma. „Bei Holzkohle hat man neben dem Geschmack das archaische Gefühl, Feuer zu machen – außerdem ist er flexibel und lässt sich schnell aufbauen. Allerdings muss die Asche entsorgt werden“, erklärt Grillmeister Stefano Esposito die Faszination Holzkohlegrill.

Elektrogrill

Foto: Weber

Beim Elektrogrill ist die gewünschte Hitze schnell erreicht und kann einfach gesteuert werden. Außerdem ist er besonders leicht zu reinigen. Vorteil: Bei schlechtem Wetter kann in der Wohnung gegrillt werden. „Mir persönlich fehlt das Erlebnis der offenen Flammen bei einem Stromgrill – wobei die neuen, hochwertigen Geräte sensationell arbeiten. Geschmackliche Unterschiede gibt es da kaum noch. An sich ist Strom eine bequeme und saubere Art zu grillen“, sagt der Experte.

Gasgrill

Foto: Weber

Gleichmäßige Hitze und keine Wartezeit: Wer mit Gas grillt, grillt sozusagen auf Knopfdruck. Betrieben werden die Flammen mit Propan- oder Butangas, so können sich Nachbarn nicht über Rauch beschweren. Stefano Esposito: „Gas ist wirklich einfach zu regulieren und die Hitze ist direkt da. Geschmacklich und optisch gibt es eigentlich keine Unterschiede zur Holzkohle. Wer Platz hat, sollte sich nach einem Modell mit drei Brennern umsehen – da gibt’s gerade tolle Angebote.“

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