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Bis zu 5 Monaten

Äpfel richtig lagern, damit sie länger halten 

Äpfel richtig lagern
Damit man lange etwas von seiner üppigen Apfelernte hat, sollte man die Früchte am besten gut lagernFoto: Getty Images

Tragen die Apfelbäume im Garten besonders viele Äpfel, weiß man oft gar nicht, wohin mit der üppigen Ernte. Damit die Früchte nicht verderben, sollte man sie richtig lagern. Was es dabei zu beachten gilt, erfahren Hobbygärtner in diesem Artikel.

Wer das Glück hat, mit einer üppigen Apfelernte gesegnet zu sein, sollte die leckeren Früchte unbedingt richtig lagern. Laut dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) können Äpfel nämlich bis zu fünf Monate lang lecker und knackig bleiben, wenn man sie richtig lagert. Wie man am besten vorgeht.

Welche Äpfel kann man lagern?

Es gibt Sorten, die sich besser zum Lagern eignen als andere. Sogenannte Lageräpfel, auch Winteräpfel genannt, reifen nach dem Ernten nach und können deshalb unter den richtigen Bedingungen besser gelagert werden. Weil sie dabei die Stärkereste zu Zucker umwandeln, schmecken sie süßer.

Hinweis: Auch solche Winteräpfel sollte man nur lagern, wenn sie keine Druckstellen oder andere Schäden aufweisen.

So lagern Sie Äpfel richtig

Für eine optimale Lagerung bewahrt man Äpfel laut BMEL an einem kühlen, dunklen Ort mit hoher Luftfeuchtigkeit auf – beispielsweise im Keller oder auf dem Dachboden. Dabei sollte man folgendes beachten:

  • Am besten verteilt man die Äpfel auf Holzbrettern oder Papier, sodass sie sich nicht berühren. Auf keinen Fall stapeln, denn sonst können Druckstellen entstehen und es besteht Schimmelgefahr!
  • Nun sticht man ein paar Löcher in benutzte Plastiktüten und legt diese über den Äpfeln aus – so verhindert man, dass die Früchte austrocknen, durch die Löcher kann überschüssiges Wasser aber dennoch entweichen.
  • Man sollte die Äpfel regelmäßig kontrollieren und faule aussortieren.

Hinweis: Es kann passieren, dass kleine braune Punkte auf manchen Äpfeln entstehen. Das nennt sich Apfelstippe. Die Flecken sind unbedenklich, der Apfel schmeckt dann nur etwas bitterer. Wenn man Äpfel mit solchen Stellen verzehren will, sollte man die Stellen einfach mit einem Messer entfernen. Alternativ eigenen sich diese Exemplare auch zum Einkochen oder für die Herstellung von Apfelmus.

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Apfelernte einfrieren

Wenn man keinen Platz oder nicht die nötigen Räumlichkeiten hat, um die Ernte zu lagern, kann man sie auch einfrieren. Dabei geht man am besten wie folgt vor:

  1. Zunächst schneidet man die Äpfel in Stücke.
  2. Als Nächstes legt man die Stücke auf einem Brett oder einer ähnlichen Unterlage für ein bis zwei Stunden in das Gefrierfach.
  3. Anschließend können die Stücke in ein gefrierfestes Gefäß gegeben und für etwa ein Jahr im Gefrierfach aufgehoben werden.

Wenn man die tiefgefrorenen Stücke auftauen möchte, legt man sie für einige Stunden in den Kühlschrank, bevor man sie dann auf Zimmertemperatur erwärmt.

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Hinweis: Die Äpfel können zwar problemlos eingefroren werden, dabei verlieren sie aber im Gegensatz zu gelagerten Äpfeln an Aroma und Konsistenz. Daher eignen Sie sich eher zum Backen oder zur Herstellung von Mus.

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