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Ausgediente Küchenutensilien

Kochtöpfe entsorgen – welche Tonne die richtige ist

Dürfen alte Kochtöpfe in die Wertstoffe oder wo muss man sie entsorgen?
Muss man zum Entsorgen von alten Kochtöpfen zum Wertstoffhof fahren?Foto: Getty Images

Auch wenn gute Töpfe und Pfannen bei richtiger Pflege über einen sehr langen Zeitraum halten können – irgendwann ist ihre Zeit gekommen. Wie sieht es dann mit der Entsorgung aus?

Wer alte oder defekte Kochtöpfe ausrangiert hat, muss nicht unbedingt einen Wertstoffhof aufsuchen, um sie zu entsorgen. Sofern man eine Wertstofftonne hat, kann man sie nutzen, um auch Gebrauchsgegenstände einzuwerfen. Es gibt jedoch Unterschiede zwischen dem Gelben Sack oder der Gelben Tonne und der – meist auch gelben – Wertstofftonne. So dürfen nur in letzterer auch sogenannte „stoffgleiche Nichtverpackungen“ landen, was in den anderen gelben Alternativen untersagt ist.

Darf man Kochtöpfe in der Wertstofftonne entsorgen?

In der Wertstofftonne darf man zum Beispiel auch alte Gießkannen und Kochtöpfe entsorgen. Darauf weist „Mülltrennung wirkt“ hin, eine Kampagne der dualen Systeme. Das Gleiche gilt auch für alte oder kaputte Pfannen. Genau wie Kochtöpfe darf man auch Pfannen in der Wertstofftonne entsorgen. Einzige Ausnahme besteht dann, wenn die Pfanne extrem verdreckt ist. Dann gehört sie stattdessen in den Restmüll.

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Woran erkennt man eine Wertstofftonne?

Ob man einen Gelben Sack, eine Gelbe Tonne oder eine Wertstofftonne oder auch Wertstoffsäcke hat, ist eine Entscheidung der jeweiligen Kommune. Die Unterscheidung ist optisch leider schwierig, da auch die Wertstofftonnen häufig gelb oder orange sind. Man kann sie aber an einem Aufkleber mit der Aufschrift „Wertstoffe“ erkennen, die sie gut sichtbar auf der Vorderseite tragen. Außerdem sind auf der Müllbehälter noch einige Hinweise abgebildet, welche Materialien in der Tonne entsorgt werden dürfen – so unter anderem auch alte Kochtöpfe.

Was gehört in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne?

Gelbe Säcke und Gelbe Tonnen sind rein für leichte Abfälle wie Joghurtbecher, Konservendosen, Aluschalen und Getränkekartons gedacht. Eine gute Faustregel dafür ist: Man darf nur Plastikmüll im Gelben Sack oder in der Gelben Tonne entsorgen, der ein Produkt als Verpackung geschützt hat. Alle anderen schweren Kunststoffe gehören hingegen in den Restmüll.

Es gibt aber auch Kunststoffe, die man weder in der Gelben Tonne, noch im Gelben Sack oder in der Wertstofftonne entsorgen darf. Dazu gehören beispielsweise Windeln oder Bauschutt, wie der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) informiert.