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5 Tipps, um beim Wasserkocher Stromkosten zu sparen

5 Tipps, um beim Wasserkocher Stromkosten zu sparen
Der Sprinter in der Küche: Mit einem Wasserkocher wird Wasser am schnellsten heißFoto: dpa picture alliance

Mit einem Wasserkocher kommt keine Herdplatte mit! Denn schneller als mit diesem Gerät bringt man Wasser nicht zum Kochen. myHOMEBOOK verrät Tricks, wie das Wasser noch schneller erhitzt – und wie man dabei Stromkosten sparen kann.

Wer Wasser mit einem Wasserkocher erhitzt anstatt auf dem Herd oder in der Mikrowelle, spart Energie und Stromkosten. Denn elektrische Wasserkocher sind besonders effizient: Die Geräte verwandeln den eingesetzten Strom fast zu hundert Prozent in Wasserwärme. Aus diesem Grund wird das Wasser im Kocher schneller heiß als im Topf auf der Herdplatte. Noch mehr Energie und Stromkosten lassen sich beim Wasserkocher mit folgenden Tipps sparen:

1. Wasserkocher regelmäßig entkalken

In Regionen mit hartem Wasser verkalken Wasserkocher besonders schnell. Dort sollte das Gerät einmal im Monat entkalkt werden. Der Grund:

Wie es geht? Einfach ein paar Spritzer Zitronensäure, Essig oder Essigessenz ins Wasser geben und im gut gefüllten Wasserkocher aufkochen. Anschließend das Wasser wegkippen und das Gerät mit klarem Wasser ausspülen. Vorsicht: Essig und Zitronensäure wirken ätzend. Achten Sie darauf, keine Spritzer ins Auge zu bekommen!

Tipp: Wem das ständige Entkalken zu viel Aufwand ist, kann einen sogenannten „Kalkfänger“ in den Wasserkocher legen. Das Knäuel aus rostfreiem Edelstahl bindet die im Wasser enthaltenen Kalkablagerungen und verlangsamt dadurch das allmähliche Verkalken des Geräts. Sieht der Kalkfänger nach einiger Zeit selbst aus wie eine verkalkte Muschel, wird er herausgenommen und entkalkt.

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2. Restwasser noch mal erhitzen

Ist noch Wasser vom letzten Aufkochen übrig, kann man dieses einfach wiederverwenden und dadurch etwas an Energie und Stromkosten beim Wasserkocher sparen. Beim Thema „Restwasser“ spalten sich aber laut einer Umfrage des SGS Institut Fresenius die Gemüter der Deutschen. 53 Prozent der Befragten haben Angst vor Bakterien, Ablagerungen und Schadstoffen. Aus diesem Grund kippen sie das Restwasser weg und kochen stets mit frischem Wasser. Doch wie gefährlich ist das Verwenden des Restwassers wirklich?

Für die Experten des Instituts Fresenius stellt das mehrmalige Aufkochen des Wassers kein Problem dar. Wichtig: Die Geräte sollten das Siegel „GS“ (geprüfte Sicherheit) tragen. Bei Wasserkochern aus Kunststoff sollten diese zudem frei von Bisphenol A (BPA) sein. BPA ist eine Substanz, die in vielen Kunststoffen enthalten ist und in den menschlichen Hormonhaushalt eingreift. Geräte ohne BPA tragen einen grünen Aufkleber mit der Kennzeichnung: „BPA FREE“.

Sicherheits-Tipp: Kennen Sie die Schwarze Liste vom TÜV Rheinland? Dort werden Produkte aufgezählt, die das Sicherheitsprüfzeichen missbrauchen oder Fälschungen sind. Darunter finden sich auch zwei Wasserkocher: einer stammt von der deutschen Firma „Innuo GmbH“, der andere von „Hometronics“.

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3. Auf kleine Mindestfüllmenge achten

Besser als das Verwenden von Restwasser: Nur so viel Wasser in den Wasserkocher füllen, wie man benötigt! Wer sich das Wasser beispielsweise für eine Tasse Tee aufbrüht, sollte darauf achten, dass der Wasserkocher eine geringe Mindestfüllmenge hat, zum Beispiel 0,25 Liter. Liegt die untere Grenze der Mindestfüllmenge bei 0,5 Liter, wird unnötig Strom verschwendet. Um dennoch nur so viel Wasser zu verwenden, wie man braucht, kippt man einfach so viel Wasser in den Kocher, wie in die Tasse passt. Die Mindestfüllmenge ist dann jedoch nicht erreicht, dadurch funktioniert die Abschalt-Automatik mitunter nicht korrekt. Daher sollte man bei kleinen Wassermengen sicherheitshalber beim Gerät stehen bleiben und dieses von Hand abschalten, sobald das Wasser kocht.

4. Der Abzähl-Trick

Ältere Wasserkocher haben manchmal keine Skalierung für den Wasserstand. Oder diese ist nach längerem Gebrauch unleserlich geworden. Wer das Gerät unter dem Wasserhahn befüllt, kann sich dann mit der Menge schnell verkalkulieren. Hier hilft der Abzähl-Trick: In einem Messbecher im normalen Tempo von 21 aufwärts zählen: „21, 22, 23“ etc., bis die gewünschte Menge erreicht ist. Zukünftig zählt man einfach bis zur erreichten Zahl, während man den Kocher unter den Wasserhahn hält. Ist die Zahl erreicht, enthält der Kocher die richtige Menge Wasser.

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5. Abschaltautomatik mit kurzer Laufzeit

Damit der Wasserkocher nicht unnötig viel Strom frisst, sollte er über eine Abschaltautomatik verfügen, die den Kochvorgang rasch unterbricht, sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist. Ist die Automatik zu lahm, kann man den Wasserkocher auch manuell abschalten.

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