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Fettflecken, Farbspritzer, Schmutz

Wände reinigen – schonende und effektive Methoden

Wände reinigen – schonende und effektive Methoden
Kritzeleien an der Wand? Deshalb muss nicht gleich gestrichen werdenFoto: Getty Images

In der Küche sind es die Fettspritzer, im Wohn- oder Kinderzimmer Farbe, Schmutz und Fingerabdrücke, die auf den Wänden prangen. Wie kriegt man diese Flecken wieder weg, ohne es noch schlimmer zu machen?

Verschmutzungen an den Wänden ziehen nicht unbedingt gleich einen neuen Anstrich oder eine neue Tapete nach sich – oft kann man die Wände reinigen. Wichtig dabei ist, dass man schonende Mittel und Methoden anwendet, um der verputzten, angestrichenen oder mit einer Tapete verzierten Wand keinen Schaden zuzufügen.

Vor dem Reinigen Art der Wände und Flecken ausmachen

Verputzte Wände reinigen – mit oder ohne Farbe

Verputzte Wände, ob mit Farbe versehen oder ohne, lassen sich in der Regel unproblematisch reinigen. Bei wasserlöslichen Flecken reicht etwas feuchtes Küchenpapier, Fettflecken entfernt man am besten mit einem fettlösenden, milden Reiniger wie Spülmittel. Dabei sollte man wie folgt vorgehen:

  1. Zuerst mit einem trockenen Papiertuch die Wand von Staub und losem Schmutz befreien.
  2. Danach warmes Wasser mit etwas Spülmittel vermengen.
  3. Sauberes Küchenpapier mit der Mixtur befeuchten und in sanften kreisenden Bewegungen über den Flecken auf der Wand bewegen. So oft wiederholen, bis der Fleck verschwindet. Wichtig ist: Das Tuch sollte nicht durchtränkt, sondern nur feucht sein.
  4. Abschließend mit einem feuchten Küchenpapier die Reste des Reinigers entfernen und die Wand danach mit einem trockenen Tuch abtrocknen.

Auch interessant: Wie oft kann man eine Wand streichen?

Tapete reinigen

Etwas komplizierter wird es, wenn man Wände mit Tapete reinigen möchte. Wer zu falschen Mitteln greift oder falsch putzt, riskiert Schäden – und muss schlimmstenfalls neu tapezieren. Daher gilt:

  • Fettflecken auf einer Tapete mit etwas Löschpapier und einem Bügeleisen entfernen: Auf den Fleck ein entsprechend großes Stück Löschpapier legen und anschließend mit einem Bügeleisen (tiefe bis mittlere Hitzestufe) darüber fahren. Vorsichtig, das Bügeleisen darf auf keinen Fall zu lange auf einer Stelle gehalten werden, ansonsten kann es zu Brandflecken oder sogar zu einem Brand kommen.
  • Farbflecken einfach wegradieren: Ein handelsübliches Radiergummi kann reichen, um Flecken und Rückstände von Farben loszuwerden. Bei hartnäckigen Verschmutzungen oder wasserfesten Farben muss mitunter ein Schmutzradierer zum Einsatz kommen.
  • Natron-Paste bei hartnäckigen Fett- und andere Flecken: Lassen sich die Wände nicht so einfach reinigen, kann eine Paste aus Wasser und Natron die letzte Rettung sein. Etwas von dem Gemisch auf ein Tuch auftragen, vorsichtig auf den Fleck auf der Tapete geben und sanft einarbeiten. Die Stelle danach feucht nachwischen und anschließend gut trocknen.

Tipp: Bei der regelmäßigen Grundreinigung der Wohnung kann es sich auch lohnen, die Wände zu entstauben. So kann sich Schmutz nicht festsetzen und Farben sowie Tapeten werden geschont.

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