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Insekten fliegen darauf

Kennen Sie schon den „Bienenfreund“?

Bienenfreund: Violett leuchtende Blüten von Bienenfreund
Der Bienenfreund mit seinen blau-violetten Blütenähren ist genau das: Ein Freund der BienenFoto: Getty Images

Mit dem Bienenfreund macht man nicht nur vielen nützlichen Insekten eine Freude. Die Pflanze verbessert zudem die Bodenqualität im Garten.

Phacelia oder Bienenfreund mit den borstigen, blau-violett leuchtenden Blüten ist eine wahre Zierde in jedem Natur- oder Bauerngarten. Wer die Pflanze, die im Volksmund auch „Büschelschön“ genannt wird, im Gartenbeet kultiviert, tut zudem etwas Gutes für den Insektenschutz. Vor allem für Hummeln, Bienen und Falter bietet der Blütennektar eine wichtige Nahrungsquelle. Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, wird das steifhaarige Kraut mit den gefiederten Blättern seit längerem auch in Europa sowohl als Zier- wie auch als Futterpflanze angebaut. In freier Wildbahn wächst der anspruchslose Bienenfreund an Wegesrändern, auf Äckern und Wiesen.

Bienenfreund (Phacelia) im Garten anpflanzen

Bienenfreund anzupflanzen, lohnt sich in vielerlei Hinsicht. In Mischkultur gehalten verbessert die Pflanze hervorragend die Bodenqualität im Garten. Bienenfreund hilft zudem gegen Unkraut und eignet sich als Gründünger. Die sonnenhungrige Pflanze kommt gut mit trockenen Böden zurecht und macht auch in einem Stein- oder Präriegarten eine gute Figur. Neben der Art „Phacelia tanacetifolia“ eignet sich vorwiegend für Blumengärten „Phacelia campanularia Blue Bells“ mit glockenförmigen, blau leuchtenden Blüten. Mohn mit seinen roten Blüten passt ausgezeichnet als Nachbarpflanze.

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Bienenfreund optimal pflegen

Die einjährige Pflanze ist recht genügsam, was die Pflege betrifft. Mit folgenden Tipps kann man Phacelia zu einer noch reichhaltigeren Blüte anregen. Die Blütezeit ist von Juni bis September.

Bewässern

Phacelia braucht vor allem in der Wachstumsperiode ausreichend Wasser. Kräftigere und ältere Pflanzen gedeihen auch gut in trockenen Böden. Dann gießt man lieber einmal kräftig in größeren Abständen. Staunässe sollte vermieden werden!

Düngung

Wer seinen Bienenfreund verwöhnen will, gibt ab und an etwas Flüssigdünger. Das gilt vor allem für Pflanzen im Topf oder Balkonkasten. Gut eignet sich zum Beispiel selbst hergestelltes Kompostwasser, das dem Gießwasser beigegeben wird. Ein handelsüblicher Flüssigdünger macht es aber auch.

Schnitt

Ein Rückschnitt ist bei der einjährigen Pflanze nicht nötig. Mit einer Ausnahme: Wer Bienenfreund zur Gründüngung anbaut, muss das Saatgut im September ausbringen und im Dezember die Pflanzen abschneiden. Bis zum Frühjahr lässt man die Schicht an abgeschnittenen Pflanzenteilen auf dem Beet liegen und arbeitet diese dann in die Erde unter.

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Vermehren

Drohen im Frühjahr keine Spätfröste mehr, kann das Saatgut bis in den Juni hinein breitwürfig ausgesät werden. Die krautige Pflanze wächst recht schnell und erreicht bei optimalen Bedingungen eine Höhe von 40 bis 90 Zentimetern. Falls nötig, lichtet man sie zu Nachbarpflanzen auf einen Abstand von rund 15 Zentimetern aus. Wer verhindern möchte, dass sich die Pflanze von selbst aussät, muss den Bienenfreund zurückschneiden, bevor sich die ersten Früchte zeigen.

Krankheiten und Schädlinge

Während viele nützliche Insekten auf Bienenfreund fliegen, wird die Pflanze von Schädlingen und Krankheiten in der Regel verschont.

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