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Chaos vermeiden

Mithilfe eines Anbauplans den Überblick im Garten behalten

Anbauplan: Eine Frau pflanzt mit einer kleinen Gartenschaufel eine Pflanze ins Gemüsebeet
Damit im Beet kein Chaos ausbricht, sollte man sich die Belegung der Pflanzen notierenFoto: Getty Images

Am Anfang eines jeden Jahres stehen Hobby-Gärtner vor den selben Fragen: Welche Pflanzen können wann und wo angebaut werden? Ein Anbauplan hilft. In den Gartenkalender können alle wichtigen Termine eingetragen werden.

Zu welcher Zeit kann ich Kartoffeln anbauen? Wann sind die Erntezeiten für die unterschiedlichen Obstsorten? Und in welcher Jahreszeit müssen die Pflanzen vor Schädlingen geschützt werden? Ein Anbauplan verhindert, dass Hobby-Gärtner wichtige Termine zur Aussaat und Düngung verpassen. Was alles in den Kalender eingetragen wird, zeigt myHOMEBOOK.

Welche Pflanzen haben sich im Beet gut gemacht?

Im Plan sollte zudem stehen, welche Pflanzen sich im letzten Jahr nicht so gut entwickelt haben. Und ob man diese behandelt hat. Schließlich sollte im Anbauplan für den Garten stehen, wie die gepäppelten Pflanzen auf die Maßnahmen reagiert haben. Zudem: Welche Pflanzen habe eine gute Figur im Garten gemacht und wie pflegeleicht haben sich diese gezeigt?

Krankheiten im Anbauplan notieren

Schließlich sollte man im Anbauplan auch vermerken, welche Schädlinge oder Krankheiten im Garten aufgetreten sind und in welchem Ausmaß. Welche Sorten wurden befallen, welche verschont? Außerdem kann es wertvolle Erkenntnisse liefern zu untersuchen, welche Maßnahmen zur Rettung der befallenen Pflanzen ergriffen wurden.

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Fruchtfolge einhalten

Wer Monokultur im Beet vermeidet, sichert sich eine gute Bodenqualität und mehr Ertrag mit weniger Einsatz von Kunstdünger und anderen Hilfsmitteln. Bedeutet also, dass man verschiedene Pflanzen nebeneinander setzt. Aber nicht jede Art verträgt sich gleich gut mit der anderen.

Gewissenhafte Hobby-Gärtner sollten deshalb unbedingt die Beet-Belegung der letzten Gartensaison im Anbauplan festhalten. Notieren sollte man auch, wo es Nachbarschaftsstreit unter den Pflanzen gegeben hat – und wo das Miteinander gut geklappt hat. Auf diese Weise kann man die Fruchtfolge im neuen Gartenjahr leichter einhalten.

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Kalender für den Anbauplan im Garten

In einem an den Anbauplan angegliederten Notizkalender können Hobbygärtner ganz übersichtlich aufschreiben, wann welche wichtigen Termine anstehen. Beispielsweise wann die Aussaat ansteht und wann gepflanzt wird.

Um Überdüngung oder Unterversorgung zu vermeiden, kann man im Kalender auch den nächsten Düngetermin festhalten. Oder welche Schutzmaßnahmen bei erkrankten Pflanzen wann zu wiederholen sind. Auch Reifedauer und Erntezeiten der Pflanzen sollten im Kalender stehen. Übrigens: Wie der Naturkalender der Pflanzen funktioniert, erklärt myHOMEBOOK hier.

Mit einem Anbauplan im Garten Saatgut sichten

Einen Anbauplan für den Garten gewissenhaft zu führen, mag manchen pedantisch vorkommen, doch es bringt viele Vorteile mit sich. Auf jeden Fall lohnt es sich, zu notieren, welche Gemüse- und Obstsorten viel Ertrag abgeworfen haben.

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Welche Sorten haben gut geschmeckt? Welche sind besonders gesund? Auf Grund der Notizen im Anbauplan sollten Hobby-Gärtner dann prüfen, ob von den bevorzugten Sorten noch ausreichendes Saatgut vorhanden ist oder nachgekauft werden müsste.

Anbauplan hilft, neue Sorten auszuprobieren

Im Anbauplan lassen sich auch wunderbar die kleinen und großen Erfolge der vergangenen Garten-Saison festhalten. Schöne Erinnerungen daran machen Vorfreude auf das neue Garten-Jahr. Alles in allem ist so ein gut geführter Anbauplan eine tolle Motivation für jeden Hobby-Gärtner. Die richtige Übersicht macht zudem Lust, neue Sorten oder Techniken auszuprobieren.