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Lifehack für Hobbygärtner

Nicht wegwerfen! Warum Pappkartons nützlich für den Garten sind

Sie haben noch Kartons zu Hause? Bevor diese ins Altpapier wandern, können Sie damit Ihrem Garten etwas Gutes tun
Sie haben noch Kartons zu Hause? Bevor diese ins Altpapier wandern, können Sie damit Ihrem Garten etwas Gutes tunFoto: myHOMEBOOK

Viele vertreiben sich die Zeit in Corona-Isolation mit Online-Shopping. Dadurch sammeln sich zu Hause haufenweise Kartons von Paketen an. Gartenbesitzer sollten die nicht etwa wegwerfen, sondern sinnvoll nutzen. Denn mit der Pappe können sie ihrem Grün etwas Gutes tun.

Es klingt zunächst nach einer ungewöhnlichen Methode, aber Kartons können Hobbygärtner effektiv im Pflanzbeet weiterverwenden. Auch im Sinne der Nachhaltigkeit lohnt es sich, die Pappe nicht gleich zu entsorgen, sondern seinem Gartenglück auf die Sprünge zu helfen. Denn die Kartons bekämpfen nicht nur Unkraut, sondern verbessern auch die Qualität der Gartenerde.

Warum ausgelegte Kartons gut für das Pflanzbeet sind

Kartons, die großflächig auf dem Pflanzbeet ausgelegt werden, wirken sich positiv auf die Gartenerde aus. Auch der englische Garten-Profi Charles Downing empfiehlt diese ungewöhnliche Maßnahme bei seinem „No-dig-gardening“-Konzept. Diese Gründe sprechen dafür:

  • Unkraut unter der Kartonschicht stirbt ab und wird zu natürlichem Dünger.
  • Karton verrottet und wird selbst zu einem Nährstofflieferanten für die Gartenerde.

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Hinweis:

Mit Kartons die Gartenerde im Pflanzbeet verbessern – so geht’s

  1. Erde auflockern: Der Erdboden sollte an der entsprechenden Stelle nicht zu fest sein.
  2. Kartons verteilen: Je nach Fläche die Kartons gleichmäßig auf der Gartenerde verteilen.
  3. Kompost verstreuen: Auf die Kartons nun eine Schicht Kompost oder Blumenerde geben.
  4. Mulch auftragen: Danach über der Kompostschicht Mulch verstreuen. Die oberste Schicht kann ruhig bis zu zehn Zentimeter dick sein, damit das Unkraut nicht nachwächst.

Wie funktioniert das Anpflanzen mit der Karton-Methode?

Wenn man mit einem Messer ein „X“ in den Karton schneidet und dann die vier Ecken aufklappt, kann man trotz der Kartons Pflanzen in die Gartenerde setzen. Dafür empfehlen sich beispielsweise Zwiebel- oder Topfpflanzen.

Tipp: Bei Pflanzensamen ist es gar nicht erst notwendig, die Kartonschicht zu durchbrechen. Diese kann man einfach in die Kompostschicht (alternativ Blumenerde) einsetzen und gießen. Bis sich die Wurzeln gebildet haben, sind die Kartons auch zersetzt.