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Gartenarbeit im Frühjahr

Rosen richtig schneiden – darauf kommt es an

Rosen schneiden im Garten
Rosen sollten nicht zu zaghaft geschnitten werdenFoto: Getty Images

Im Frühjahr ist die beste Zeit, um Rosen zu schneiden. Als Richtwert können sich Hobbygärtner an der Forsythienblüte orientieren. Dann wächst der Austrieb verstärkt, späte Fröste sind generell nicht mehr zu erwarten. Und auch wenn sie zart aussehen: Rosen sollten nicht zu schwach zurückgeschnitten werden.

Wenn Hobbygärtner Rosen kräftig schneiden, werden sie in der Regel mit einem kräftigen Neuwuchs der Triebe belohnt. Rosen, die man erst im Frühjahr pflanzt, sollten nach dem Anhäufeln auf rund 15 Zentimeter zurückgeschnitten werden. Das schützt die Pflanzen vor Trockenheit, weil weniger Wasser verdunstet.

Welche Rosen muss man wie stark schneiden?

Einen Hauptschnitt sollten im Frühjahr vor allem Edelrosen, Zwergrosen und Beetrosen bekommen. Beetrosen sowie Edelrosen kann man auf 15 bis 20 Zentimeter runterschneiden, Strauchrosen um ein Drittel zurückschneiden. Moderne Rosensorten brauchen im Frühjahr keinen Schnitt, einmal blühende Kletterrosen wie den Kräftigen Rambler muss man nicht im Frühjahr, sondern erst nach der Blüte im Sommer schneiden.

Die Schnitt- und Wachstumsregeln bei Rosen

Für alle Rosen, die im Frühjahr zurückgeschnitten werden, gilt generell: Alle wilden, schwachen oder toten Triebe müssen abgeschnitten werden. Ansonsten wird der Wuchs behindert. Außerdem gelten folgende Schnitt- und Wachstumsregeln:

  • Ein starker Schnitt führt zu weniger Trieben mit großen Blüten.
  • Ein weniger starker Schnitt führt zu vielen neuen Trieben mit mehr aber kleineren Blüten.
  • Schwachwüchsige Rosen sollte man stärker, starkwüchsige weniger tief schneiden.

Auch interessant: Lenzrosen richtig pflegen, bewässern und schneiden

Die wichtigste Regel beim Rosenschnitt

Die nach außen zeigenden Knospen der Rose werden als Augen bezeichnet. Um das Wachstum und den Blütenflor zu fördern, sollte man den Trieb rund fünf Millimeter über einer gut nach außen wachsenden Knospe abschneiden, jedoch nicht ins Auge selbst.

Dabei sollten Hobbygärtner immer darauf achten, die Wundfläche so klein wie möglich zu halten. Den Schnitt sollte sie außerdem schräg ansetzen, damit das Regenwasser besser ablaufen kann.