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Pflegetipps

5 Gründe, warum Rosen nicht blühen

Rosen blühen nicht – Tipps für die Pflege
Pfingstrosen fangen je nach Witterung schon Anfang Mai an zu blühenFoto: Getty Images

Rosen brauchen viel Pflege, damit sie prächtig blühen. Im Umgang mit der Königin der Blumen kann man eine Menge Fehler machen und die Pflanze beschädigen – die fünf häufigsten Stolperfallen.

Wenn man seine Rosen falsch pflegt, kann es schnell mal passieren, dass sie nicht blühen. Was viele Hobbygärtner im Umgang mit der dornigen Schönheit falsch machen – und wie es besser geht:

5 Fehler, durch die Rosen nicht blühen

1. Fehler: Rosen-Schnitt zur falschen Zeit

Wann ist der richtige Zeitpunkt, Rosen zu beschneiden? Na klar, im Frühjahr, wenn die Forsythien blühen. Denn dann droht kein Spätfrost mehr und der Austrieb nimmt an Fahrt auf. Beim Rosenschnitt gilt generell: Alle wilden, schwachen oder toten Triebe müssen abgeschnitten werden, ansonsten wird der Wuchs behindert. Werden verblühte Blüten entfernt, regt das Rosen zu einer Nachblüte an. Die kann teilweise sogar bis in den späten Herbst erfolgen. Welche Schnittregeln gelten, erfahren Sie hier.

2. Fehler: Zu wenig oder zu viel Dünger

Dafür sollte einmal im Frühjahr (März bis Anfang April) ein organischer Dünger verwendet werden. Den kann man bei der Lockerung des Bodens behutsam in die Erde einarbeiten. Eine zweite Düngergabe sollte nach der ersten Blüte im Juni oder im Spätherbst erfolgen. Mehr zum Thema Rosen düngen, erfahren Sie in diesem Artikel.

3. Fehler: Der falsche Standort

Die meisten Rosen mögen einen sonnigen und luftigen Standort im Garten, kommen in der Regel aber auch mit Halbschatten gut zurecht. Wird es ihnen zu heiß, beispielsweise an einer Südmauer, können sie hingegen eingehen.

Bevor gepflanzt wird, sollte der Boden gut vorbereitet werden. Generell darf die Erde nicht zu sauer sein. Sandige Böden werden mit Gesteinsmehl angereichert. Lehmige, schwere Böden kann man mit Humus oder Sand auflockern. Überhaupt sollte der Boden ausreichend tief gelockert werden, denn Rosen bilden tief wachsende Wurzeln aus.

4. Fehler: Das Pflanzloch ist zu flach

Container-Rosen können ganzjährig gepflanzt werden. Wurzelnackte Rosensorten sollten zwischen Oktober und Dezember in die Erde gebracht werden. Eine weitere gute Pflanzzeit ist von Mitte März bis Ende April.

Doch bevor man Rosen pflanzt, sollte man sie mindestens drei Stunden vollständig wässern. Dann die Wurzeln auf rund 25 Zentimeter beschneiden, auch beschädigte Wurzeln abschneiden. Anschließend das Pflanzloch auf mindestens 40 Zentimeter ausheben und die Sohle auflockern. Beim Einsetzen darauf achten, dass die Wurzeln herunterhängen. Tipp: Beim Einpflanzen keinen Dünger zugeben! Sonst bilden sich die Faserwurzeln nicht richtig aus.

Um die Rose vor Trockenschäden oder Bodenfrost zu schützen, sollte die Veredelungsstelle zwischen den grünen Trieben und dem Wurzelhals fünf bis zehn Zentimeter unter der Erdoberfläche liegen. Passt alles, kann der Aushub behutsam zurück gefüllt und die Erde sanft angedrückt werden.

Damit sich die Erde gut setzen kann, sollte die Pflanzstelle abschließend mit zwei Gießkannen Wasser angegossen werden. Aber Achtung: Wird zu viel gegossen, droht die Rose einzusinken. Dann muss man sie behutsam wieder hochziehen.

Auch interessant: 10 Pflanzen, die sich perfekt als Rosenbegleiter eignen

5. Fehler: Fehlender Frostschutz

Die Königin der Blumen ist frostanfällig. Ohne ausreichenden Schutz vor Kälte und Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht bilden Rosen im Folgejahr weniger Blüten aus. Deshalb sollte man die Erde rund um den Strauch 15 bis 20 Zentimeter anhäufen.

Kletterrosen, Strauchrosen und Rosenstämmchen müssen zudem eingewickelt werden. Gut eignen sich dafür Vlies, Sackleinen oder Jute. Bei Kübelpflanzen sollte auch der Topf isoliert werden. Oder man stellt das Gefäß im unbeheizten Keller unter.

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