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Blütenpracht für Garten und Balkon

Rosen düngen – diese Regeln sollten Sie beachten

Rote Rosen im Garten
Wenn es auch bei Ihnen im Garten blühen soll, müssen Sie Ihre Rosen düngen, um eine ideale Nährstoffversorgung sicherzustellenFoto: Getty Images

Rosen gelten als die Dauerbrenner unter den verschenkten Pflanzen und sind hierzulande die beliebtesten Schnittblumen. Damit die Königin der Blumen auch in Ihrem Garten zur optischen Augenweide heranwächst, müssen Sie Ihre Rosen düngen. myHOMEBOOK sagt Ihnen, worauf Sie achten müssen.

Ob zum Geburtstag, zum Muttertag oder ganz einfach als kleine Aufmerksamkeit – Rosen sind die Dauerbrenner unter den verschenkten Blumen. Aber warum viel Geld für einen Strauß ausgeben, wenn Sie die Pflanzen der Liebe auch genauso gut im Garten oder auf dem Balkon wachsen lassen können?

Tatsächlich machen Rosen weniger Arbeit, als viele Hobbygärtner vielleicht denken mögen. Da die Bildung der prachtvollen Blüten viel Kraft kostet, ist regelmäßiges Düngen das Wichtigste bei der Pflanzenpflege. Doch wann sollte man Rosen düngen und mit wichtigen Nährstoffen kräftigen?

Regelmäßig düngen – aber wann und wie?

Der ideale Zeitpunkt für eine Neupflanzung ist im Herbst. So starten die Rosen besser und früher in die neue Saison. Zudem hat das den Vorteil, dass man sich bis zum Frühjahr keine weiteren Gedanken bezüglich der Düngung machen muss.

Welcher Rosendünger eignet sich am besten?

Bei der Auswahl eines geeigneten Rosendüngers stellt sich zuerst die Frage: organisch oder mineralisch? Organischer Dünger wie Hornspäne, Torf und Knochenmehl oder auch Kompost und Stallmist haben den Vorteil, dass sie ausschließlich aus natürlichen Abfallprodukten bestehen. Der wertvolle Humus versorgt Ihr Rosenbeet oder Ihre Kübelpflanzen bestens und kann sogar als Langzeitdünger zum Einsatz kommen. Gerade bei Neupflanzungen ist ein nachhaltiger Naturdünger eine gute Wahl.

Mineralische Dünger sind hingegen chemische Erzeugnisse, die entweder in flüssiger und pulverisierter Form oder als Stäbchen und Granulat erhältlich sind. Gerade bei akutem Nährstoffmangel ist die Chemiekeule mit den Eigenschaften eines Volldüngers effektiv, sollte aber wirklich nur in Ausnahmefällen verwendet werden. Viele Gärtner und professionelle Pflanzenzüchter schwören auf Blaukorn. Bei einer Überdosierung kann es jedoch schnell zu einem Absterben der Rosen kommen, vor allem bei Jungpflanzen. Die Verwendung über einen längeren Zeitraum ist daher weniger zu empfehlen. Tipp: Am besten immer mit etwas Kompost vermischen, damit der Humusanteil des Bodens auf Dauer konstant bleibt.

Rosen düngen – diese Fehler sollten Sie vermeiden

Verwenden Sie Düngemittel immer nur bis Ende August. Ansonsten könnte es passieren, dass die Zweige aufgrund der Überdosierung an Nährstoffen nicht ausreichend verholzen, die spät gebildeten Triebe nicht richtig ausreifen und den Winter nicht heil überstehen. Bei mineralischen Düngern sollten Sie sich hinsichtlich der Dosierung immer an die Herstellerangaben auf der Packung halten.

Ebenso müssen Sie Ihre Rosen immer mit der richtigen Menge an Wasser versorgen. Viele Hobbygärtner neigen dazu, die Pflanzen nach dem Düngen zu überwässern. Dabei reicht es selbst bei hohen Temperaturen in der Regel völlig aus, wenn Sie Ihre Blumen die gesamte Wachstums- und Blütephase über ein- bis zweimal pro Woche gießen. Wichtig: Vermeiden Sie feuchte Rosenblätter! Werden die Blätter nass, sind die Rosen automatisch anfälliger für Krankheiten.