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Ursachen und Beseitigung

Tipps bei schimmeliger Erde im Blumentopf

Schimmel im Blumentopf
Wenn sich Schimmel im Blumentopf bildet, liegt es an bestimmten Ursachen, die es zu beseitigen gilt Foto: iStock / StGrafix

Bei Zimmerpflanzen kann es schnell mal passieren, dass sich ein weißer Schimmelrasen auf der Blumenerde bildet. Dann ist schnelles Handeln gefragt. Woher der Schimmelpilz stammt und wie man ihn loswird, erfahren Sie in diesem Artikel.

Für Schimmel im Blumentopf gibt es einige Gründe. Zunächst ist wichtig, dass man sicherstellt, ob es sich tatsächlich um Schimmel handelt. Dabei spielt die Konsistenz eine wichtige Rolle. Sieht die weiße Textur eher hart und krümelig aus? Dann handelt es sich um Ablagerungen von beispielsweise sehr kalkhaltigem Leitungswasser. In diesem Fall kann man die Schicht einfach abkratzen und bei Bedarf etwas frische Erde nachfüllen. Ist die Substanz weich und wirkt flauschig, handelt es sich jedoch um Schimmel. Der kann nicht einfach abgekratzt werden, da er sich durch das Innere der Erde zieht. Da die Schimmelsporen in die Raumluft gelangen und sich dadurch gesundheitsschädigend auswirken können, sollte man den Schimmel im Blumentopf umgehend entfernen.

Wie entfernt man Schimmel aus dem Blumentopf?

Um Schimmel im Blumentopf richtig zu entfernen, sollte man wie folgt vorgehen:

  1. Zuerst den Topf nach draußen stellen, damit sich die Sporen nicht weiter im Zimmer verteilen können.
  2. Die Pflanze aus dem Topf holen und die verschimmelte Erde abschaben. Lösen Sie sie von den Wurzeln der Pflanze und aus dem Topf. Gehen Sie dabei gründlich vor und tragen Sie Handschuhe.
  3. Den Topf sollte man anschließend sehr gründlich mit einer Bürste und heißem Wasser reinigen. Hinweis: Bei schwerem Schimmelbefall empfiehlt es sich, den Topf zu entsorgen.
  4. Danach kann man die Pflanze mit frischer Erde wieder einpflanzen. Am besten eignet sich dafür Erde, die einen hohen mineralischen Anteil hat. Achten Sie außerdem auf ausreichend Ablauflöcher, damit sich keine Staunässe im Topf bilden kann.

Wichtig: Stellt man beim Auspflanzen Staunässe im Blumentopf fest, sollte man die Pflanze erst abtrocknen lassen, bevor man sie wieder einpflanzt. Dabei ist es wichtig, die Erde aufzulockern, wenn man die Pflanze wieder in den Topf gibt, damit diese durchlüften kann.

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Woher kommt Schimmel im Blumentopf?

Staunässe ist das richtige Stichwort, wenn es um die Ursachen für Schimmel im Blumentopf geht. Wenn man zu viel gießt, begünstigt das die Schimmelbildung auf und in der Blumenerde. Dies wird zusätzlich begünstigt, wenn die Erde minderwertig oder nicht mehr nährstoffreich genug ist. Oft ist auch Erde mit einem hohen Humusanteil anfällig.

Wie kann man Schimmel bei der Blumenerde vorbeugen?

Wenn man die Wassermenge beim Gießen richtig dosiert, kann man das Risiko der Schimmelbildung schon eingrenzen. Denn zu viel ist in der Regel schlimmer als zu wenig Wasser für die Pflanzen. Zudem sollte man auf eine gute Drainage achten, damit es nicht zu Staunässe kommt. Diese kann aus Blähton, Kies oder Steinchen bestehen. Außerdem empfiehlt es sich, hochwertigere Erde zu verwenden.

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Wann muss man eine befallene Pflanze entsorgen?

Sollte sich der Schimmel im Blumentopf trotz aller Maßnahmen immer wieder ausbreiten oder nicht in den Griff kriegen lassen, muss man die Pflanze entsorgen. Dasselbe gilt für den Blumentopf, da sich der Schimmel auch in ihm festgesetzt hat. Hinweis: Werfen Sie die Pflanze nicht in den Kompost, da sich die Schimmelsporen dort vermehren könnten. Die Pflanze muss im Hausmüll entsorgt werden.

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