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Keine fremde Hilfe mehr nötig

4 Tipps, mit denen Topfpflanzen Ihren nächsten Urlaub überstehen

4 Tipps, mit denen Pflanzen während eines Urlaubs überleben
Sie können auch im Vorfeld einer Reise für die Bewässerung Ihrer Pflanzen sorgenFoto: Getty Images

Wenn kein Nachbar oder Freund Zeit hat, sich während des Urlaubs um Ihre Pflanzen zu kümmern, bedeutet das noch nicht ihr Ende. Mit einigen technischen Hilfsmitteln lässt sich sicherstellen, dass die Pflanzen trotz Abwesenheit ausreichend Wasser bekommen.

Wer in den Sommerferien verreist, muss jemanden finden, der sich um die Topfpflanzen während des Urlaubs kümmert. Denn ausgerechnet dann sind die Balkone voller Topfpflanzen, die je nach Witterung sogar täglich Wasser benötigen. Doch man kann den Aufwand des Helfers verkleinern. Hier ein paar Tipps:

1. Töpfe mit Wasserspeicher!

Sie sind eine tolle Lösung für wasserbedürftige Pflanzen und für Trockenphasen. Denn die Pflanzen können sich bis zu einem gewissen Grad selbst versorgen – über ein integriertes Wasserreservoir. Wichtig ist hier: Nur bereits angewachsene und eingewurzelte Pflanzen können sich darüber selbst versorgen, erläutert die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Bis dahin muss frisch gepflanztes Grün noch normal über die Erde gewässert werden. Alternativ lässt sich ein Wasserspeichervlies in den Topfboden geben, darauf kommt dann die Erde. Oder man reichert das Substrat mit Granulat an, das Gießwasser besser zwischenspeichert.

2. Bewässerungssysteme

In die Kegel kommen mit Wasser gefüllte Flaschen, die nach und nach ihren Inhalt abgeben. So können Balkon-Sitter auch mal ein paar Tage Pause einlegen. Teurere Varianten sind computergesteuert Schlauchsysteme, die einen Wasseranschluss brauchen – hiermit könnte man sogar ohne einen Helfer die Pflanzen durch den Urlaub bringen.

3. Große Kübel

Je kleiner ein Topf ist, desto schneller trocknet die Erde aus. Die Pflanzen sind also grundsätzlich besser in größeren Kübeln dran.

4. Robuste Pflanzen

Gerade unter den Kräutern und Zierpflanzen gibt es einige Exemplare, die besser mit zeitweiliger Trockenheit klarkommen. Wer also einen langen Urlaub im Sommer einlegt, sollte überlegen, seine Balkonbepflanzung anzupassen. Besser mit Trockenheit zurechtkommen zum Beispiel Thymian, Rosmarin, Palmlilie und Oleander sowie Königskerze (Verbascum), Woll-Ziest (Stachys byzantina), Lavendel und Blauraute (Perovskia abrotanoides).

Auch Geranien (Pelargonium), Portulakröschen (Portulaca grandiflora), Kapkörbchen (Dimorphotheca und Osteospermum) und die Garten-Mittagsblume (Dorotheanthus bellidiformis) können sich länger selbst versorgen.