26. Januar 2026, 12:26 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Zu Beginn jedes Jahres stellen sich Hobbygärtner die gleichen Fragen: Welche Pflanzen können wann und wo angebaut werden? Ein gut durchdachter Anbauplan hilft dabei, den Überblick zu behalten. Er zeigt, zu welchen Zeiten ausgesät, gedüngt und geerntet wird und wann Pflanzen vor Schädlingen geschützt werden sollten. So lassen sich wichtige Termine im Gartenjahr besser planen. myHOMEBOOK zeigt, welche Punkte dabei besonders wichtig sind.
Welche Pflanzen haben sich im Beet gut gemacht?
Bei einem Anbauplan sollte man festhalten, welche Pflanzen im Vorjahr Probleme bereitet haben und ob entsprechende Maßnahmen ergriffen wurden. Ebenso wichtig ist die Notiz, wie sich die behandelten Pflanzen anschließend entwickelt haben. Ergänzend dazu sollte der Anbauplan festhalten, welche Pflanzen besonders gut gewachsen sind und sich als pflegeleicht erwiesen haben.
Krankheiten im Anbauplan notieren
Schließlich sollte man im Anbauplan auch vermerken, welche Schädlinge oder Krankheiten im Garten aufgetreten sind und in welchem Ausmaß. Welche Sorten wurden befallen, welche verschont? Außerdem kann es wertvolle Erkenntnisse liefern, zu untersuchen, welche Maßnahmen zur Rettung der befallenen Pflanzen ergriffen wurden.
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Fruchtfolge einhalten
Wer Monokultur im Beet vermeidet, sichert sich eine gute Bodenqualität und mehr Ertrag mit weniger Einsatz von Kunstdünger und anderen Hilfsmitteln. Bedeutet also, dass man verschiedene Pflanzen nebeneinander setzt. Aber nicht jede Art verträgt sich gleich gut mit der anderen.
Gewissenhafte Hobbygärtner sollten deshalb unbedingt die Beetbelegung der letzten Gartensaison im Anbauplan festhalten. Notieren sollte man auch, wo es Nachbarschaftsstreit unter den Pflanzen gegeben hat – und wo das Miteinander gut geklappt hat. Auf diese Weise kann man die Fruchtfolge im neuen Gartenjahr leichter einhalten.
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Kalender für den Anbauplan im Garten
In einem an den Anbauplan angegliederten Notizkalender können Hobbygärtner ganz übersichtlich aufschreiben, wann welche wichtigen Termine anstehen. Beispielsweise wann die Aussaat ansteht und wann gepflanzt wird.
Um Überdüngung oder Unterversorgung zu vermeiden, kann man im Kalender auch den nächsten Düngetermin festhalten. Oder welche Schutzmaßnahmen bei erkrankten Pflanzen wann zu wiederholen sind. Auch Reifedauer und Erntezeiten der Pflanzen sollten im Kalender stehen. Übrigens: Wie der Naturkalender der Pflanzen funktioniert, erklärt myHOMEBOOK hier.
Warum es sich lohnt, ein Gartentagebuch zu führen
Mit einer Fruchtfolge den Ertrag im Gemüsebeet steigern
Mit einem Anbauplan im Garten Saatgut sichten
Einen Anbauplan für den Garten gewissenhaft zu führen, mag manchen pedantisch vorkommen, doch es bringt viele Vorteile mit sich. Auf jeden Fall lohnt es sich, zu notieren, welche Gemüse- und Obstsorten viel Ertrag abgeworfen haben.
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Welche Sorten haben gut geschmeckt? Welche sind besonders gesund? Aufgrund der Notizen im Anbauplan sollten Hobbygärtner dann prüfen, ob von den bevorzugten Sorten noch ausreichendes Saatgut vorhanden ist oder nachgekauft werden müsste.
Anbauplan hilft, neue Sorten auszuprobieren
Im Anbauplan lassen sich auch wunderbar die kleinen und großen Erfolge der vergangenen Gartensaison festhalten. Schöne Erinnerungen daran machen Vorfreude auf das neue Gartenjahr. Alles in allem ist so ein gut geführter Anbauplan eine tolle Motivation für jeden Hobbygärtner. Die richtige Übersicht macht zudem Lust, neue Sorten oder Techniken auszuprobieren.