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Warum man den Holzboden mit Essig wischen sollte

Holzboden reinigen Essig
Um den Holzboden wieder zum Glänzen zu bringen, eignet sich Essig zur Reinigung Foto: Getty Images
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Sabine Winkler Autorin

29. Dezember 2025, 10:52 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Manche kennen es: Nachdem man den Holzboden mit speziellen Reinigungsmitteln gewischt hat, ist er zwar sauber, aber glänzt nicht mehr. Um den Holzboden aber wieder zum Glänzen zu bringen, kann man ihn mit Essig reinigen.

Holz ist organisches Material, das eine besondere Pflege benötigt. Oft ist es daher besser, nicht auf chemische Reiniger zurückzugreifen, die auch für Hund und Katze schädlich sein können, sondern einfach Essig für die Reinigung des Holzbodens zu nutzen. Diese Alternative ist nicht nur tier- und umweltfreundlich, sondern auch günstig und effektiv. 

Holzboden mit Hausmittel reinigen – sauber ohne Chemie

Was viele nicht wissen: Essig ist ein probates Mittel, um den Holzboden zu reinigen. Der säurehaltige Haushaltshelfer hilft dem Holz nicht nur, wieder sauber zu werden, sondern schützt es auch vor Bakterien und macht es geschmeidig, sodass es weniger anfällig für Schlieren und Macken ist.

Hinweis: Bevor Sie wischen, sollte man staubsaugen. Denn wenn man das nicht tut, würde man die Staubkörner mit dem feuchten Wischer auf dem Holz verteilen. Die wirken dann wie Mini-Schleifpapierkörner und hinterlassen kleine, feine Kratzer im Holz.

Passend dazu: In 6 Schritten Schäden im Parkettboden selbst ausbessern

Holzboden mit Essig reinigen – Anleitung

  • Zunächst geht es ans Mischen des Reinigers. Auf zwei Liter Wasser kommen 1,5 Tassen Haushaltsessig. Achtung: Keine Rotwein- oder Balsamico-Essigsorten verwenden! Die verfärben das Holz. Wer die aggressivere Essigessenz verwenden möchte, nimmt eine halbe Tasse.
  • Damit es besser riecht, kann man in die Mischung auch ein paar Tropfen Teebaum-, Lavendel- oder Zitronenöl hinzufügen.
  • Wer das Holz gleichzeitig pflegen möchte, kann auch noch 2,5 Tassen normales Pflanzenöl hinzufügen. Für dunkles Holz nutzt man am besten Leinöl, für hellere Hölzer eher Olivenöl.

Wichtig: Der Haushaltstrick funktioniert jedoch nur für Bodenbeläge aus Hartholz, wie etwa Buche, Eiche und Esche. Einen Holzboden aus Weichhölzern, etwa Kiefer, Birke und Fichte sollte man nur vorsichtig mit Essig reinigen. Am besten testet man den Reiniger vorher an einer unauffälligen Stelle, zum Beispiel in einer Ecke.

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Essigreiniger mit Orangenduft selbst herstellen

Gerade im Winter sammeln sich in vielen Haushalten Orangenschalen im Abfall. Doch diese müssen nicht immer weggeworfen werden. Denn aus ihnen lässt sich ganz einfach ein gut duftender Reiniger herstellen.

  • Die gesammelten Orangenschalen gibt man in ein Schraubglas.
  • Das Glas wird anschließend mit Essig aufgefüllt, bis die Orangenschalen bedeckt sind. Die Schalen neigen dazu, an die Oberfläche zu treiben, daher kann man im Nachgang noch etwas Essig hinzufügen.
  • Das Glas fest verschließen und an einem kühlen, dunklen Ort etwa eine Woche ruhen lassen.
  • Nach der Woche hat sich die Farbe des Essigs ins Bräunliche verfärbt. Nun kann man die Flüssigkeit durch ein Sieb gießen, um die Orangenschalen zu entfernen, und schon hat man einen selbst gemachten Reiniger hergestellt.
  • Den Reiniger kann man jetzt ins Wischwasser geben, um den Holzboden zu reinigen.

Auch interessant: Was taugt Essig als Ersatz für Weichspüler?

Wie oft sollte man den Holzboden reinigen?

Im Optimalfall putzen Sie mindestens einmal im Monat mit dem selbst gemachten Essigreiniger. Verwenden Sie am besten einen weichen, auswringbaren Mopp oder Bodenwischtücher aus Baumwolle. Auf Microfasertücher sollten Sie verzichten, da diese dem Boden schaden können. Tipp: Beim Wasser sollte man nicht zu viel verwenden, schlimmstenfalls kann er aufquellen, oder es entstehen Flecken.

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