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Während der Heizperiode

Darum sollten Sie eine Schale mit Salz aufs Fensterbrett stellen

Schale Salz Fensterbrett
Gerade in der kälteren Jahreszeit kommt es oft zu beschlagenen Fenstern; eine Schale Salz kann dann Abhilfe schaffen Foto: myHOMEBOOK
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Im Foto Mareike Schmidt

© Wolf Lux
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Redakteurin

15. Januar 2026, 14:48 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Wenn draußen die Temperaturen fallen und drinnen die Heizungen auf Hochtouren laufen, verändert sich auch das Raumklima. Viele Menschen klagen in dieser Zeit über trockene oder stickige Luft, beschlagene Fensterscheiben oder gar Schimmelbildung. Ein einfacher und zugleich wirkungsvoller Tipp aus dem Haushalt soll Abhilfe schaffen: eine Schale mit Salz auf dem Fensterbrett.

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Salz als natürlicher Feuchtigkeitsregulator

Sobald es draußen kühler wird, bildet sich an den Fenstern oft Kondenswasser. Der Grund: Beim Kochen, Duschen, Wäschewaschen und selbst beim Atmen entsteht Wasserdampf in der Raumluft. Trifft dieser auf die kalte Fensterscheibe, kondensiert er zu Wassertröpfchen. Und genau diese feuchten Bedingungen können die Entstehung von Schimmel fördern.

Salz hat die Fähigkeit, Wasser aus der Umgebungsluft aufzunehmen. Diese hygroskopische Eigenschaft macht es zu einem natürlichen Helfer, wenn die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung zu hoch ist. Eine Schale mit Salz auf dem Fensterbrett kann daher helfen, überschüssige Feuchtigkeit zu binden und so ein gesünderes Raumklima zu schaffen.

Schutz vor Schimmel und muffiger Luft

Feuchte Luft in Innenräumen ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch gesundheitliche Risiken bergen. Schimmelsporen breiten sich in feuchten Umgebungen besonders schnell aus. Durch das Aufstellen von Salzschalen wird die Feuchtigkeit reduziert, was Schimmelbildung vorbeugt und für frischere Luft sorgt. Vor allem in schlecht gelüfteten Räumen oder an kühlen Außenwänden kann sich der Trick mit der Salzschale lohnen.

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Günstig, einfach und nachhaltig

Im Vergleich zu elektrischen Luftentfeuchtern ist eine Schale mit Salz auf dem Fensterbrett platziert eine kostengünstige und nachhaltige Alternative. Man benötigt nichts weiter als herkömmliches Speisesalz oder grobes Salz, das man ohnehin meist im Haushalt hat. Ist das Salz nach einiger Zeit feucht und verklumpt, kann es einfach ausgetauscht werden.

Tipp: Damit das Salz seine volle Wirkung entfalten kann, empfiehlt es sich, großkörniges Salz zu verwenden und es regelmäßig auszutauschen. Wer möchte, kann zusätzlich ein paar Tropfen ätherisches Öl hinzufügen – so wirkt die Salzschale nicht nur als Feuchtigkeitsfänger, sondern zugleich als natürlicher Raumduft.

Allerdings hat die Methode auch eine klare Einschränkung: Salz entfaltet seine hygroskopische Wirkung erst bei relativ hoher Luftfeuchtigkeit – konkret ab einem Wert von rund 74 Prozent. In vielen Haushalten liegt die Luftfeuchtigkeit jedoch im Durchschnitt darunter. Das bedeutet: Ohne entsprechend hohe Wasserdampfbelastung – etwa durch häufiges Kochen, Duschen oder Waschen – bleibt der Effekt eher gering.

Ein einfaches Hausmittel mit Wirkung

Als bewährte Maßnahme gegen Schimmel gilt nach wie vor regelmäßiges Lüften. Wer die Fenster so oft wie möglich öffnet, sorgt dafür, dass feuchte, warme Raumluft nach draußen entweichen kann und kühlere, trockenere Luft nachströmt. Doch gerade in der kälteren Jahreszeit tun sich viele damit schwer, da dabei auch Wärme verloren geht.

Wer dennoch auf eine zusätzliche Methode setzen möchte, kann den Salz-Trick ausprobieren. Denn auch wenn er nur begrenzt wirkt, kostet er fast nichts – und könnte ein kleiner, aber hilfreicher Beitrag im Kampf gegen Feuchtigkeit und Schimmel sein.

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