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Für eine erholsame Nacht

Die besten und schlechtesten Wandfarben für das Schlafzimmer

Ein Paar, das auf seinem Bett vor einer grünen Wand liegt
Grün steht für jede Menge positive Gemütszustände, genau die richtigen Voraussetzungen also für einen erholsamen SchlafFoto: Getty Images

Für eine gesunde, erholsame Nachtruhe ist auch das Ambiente eines Schlafzimmers entscheidend. Darum sollte man sich beim Einrichten auch ausreichend Gedanken über den richtigen Wandanstrich machen.

Dass Farben Einfluss auf unsere Sinne und Stimmung haben, ist gemeinhin bekannt. Darum empfiehlt es sich auch beim Einrichten von Räumen, in denen wir uns besonders lang aufhalten, auf eine wohlüberlegte Farbwahl zu achten. Auch wenn wir uns im Schlafzimmer überwiegend im Dunkeln und mit geschlossenen Augen befinden, so nehmen wir die Wandfarbe doch kurz vor dem Einschlafen als auch am Morgen nach dem Aufwachen stets wahr. Es empfiehlt sich also, dass der gewählte Anstrich nicht zu belebend, aber auch nicht zu trist wirkt. myHOMEBOOK erklärt, welche Farben sich am besten für das Schlafzimmer eignen und welche eher ungünstig sind.

Diese Wandfarben eignen sich fürs Schlafzimmer

Grün

Was es in einem Schlafzimmer braucht, ist definitiv ein wohltuendes, gemütliches Ambiente. Und was liegt da näher, als es rundum natürlich zu halten? Eine gute Farbe ist hier entsprechend ein Grünton. Nicht nur steht die Farbe für Hoffnung, Gesundheit, Zufriedenheit und Glück, sie verleiht stets auch ein Gefühl der Geborgenheit. Genau das Richtige also für einen erholsamen Schlaf. Und das Beste: Man macht mit fast jedem Grünton alles richtig. Ein Mint, das eher ins Bläuliche tendiert, wirkt beruhigend, ein eher rötliches Khaki hingegen wärmend. Nur ein zu dunkler Ton wie Smaragd- oder Tannengrün ist für ein Schlafzimmer nicht unbedingt die richtige Wahl.

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Gelb

Auch ein sanfter Gelbton macht sich gut in einem Schlafzimmer, sollte allerdings tendenziell mehr in Richtung eines sanften Sorbet- statt eines kräftigen Sonnengelbs gehen. Denn gerade Letzteres hat eine zu starke belebende Wirkung, die entsprechend hinderlich ist für einen gemütlichen Einschlafprozess. Mit Gelb assoziieren wir außerdem Wärme sowie Wohlgefühl, weshalb die Farbe geradezu ideal für die Gestaltung des Schlafzimmers ist. Aber auch, weil der Farbton Optimismus und Frohsinn im Raum versprüht.

Rosé

Seit einiger Zeit lösen sich geschlechtsspezifische Zuschreibungen bezüglich Farben mehr und mehr auf, weshalb Töne wie Rosé (wieder) salonfähiger werden – und zwar für alles und jeden! Insbesondere im Schlafzimmer erweist sich Rosé als eine geeignete Wahl, denn der sanfte Pastellton bringt jede Menge Geborgenheit, Gemütlichkeit, Wärme sowie Entspannung mit. Genau die richtigen Zutaten also für einen erholsamen Schlaf. Außerdem wirkt der Farbton wenig aktivierend, dafür umso positiver.

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Blau

Blau verfügt erwiesenermaßen über eine beruhigende Wirkung, was den Farbton entsprechend auch zu einer optimalen Wahl für die Schlafzimmerwände macht. Ein guter, erholsamer Schlaf ist hier also garantiert! Auch wenn Blau reichlich kühl wirkt, so erinnert es uns gleichzeitig an faszinierende Naturereignisse wie einen azurblauen Himmel oder auch an Momente am Meer. Allerdings sollte der gewählte Blauton auch nicht zu dunkel ausfallen, denn dann verliert der Raum zunehmend an Gemütlichkeit und wirkt stattdessen eher erdrückend und beengt.

Schlafzimmer mit blauer Wandfarbe
Blau hat eine beruhigende Wirkung im Schlafzimmer, sollte aber auch nicht zu dunkel in seinem Ton ausfallenFoto: iStock/jzhuk

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Diese Wandfarben eignen sich nicht fürs Schlafzimmer

Rot

Auch wenn Rot als Farbe der Liebe und Romantik gilt, so hat sie doch nichts im Schlafzimmer zu suchen. Die Signalwirkung dieser Farbe assoziieren wir unterbewusst mit Gefahr und Alarmbereitschaft. Entsprechend wirkt Rot alles andere als beruhigend und einschläfernd, sondern vielmehr aktivierend und energetisierend. Die Gehirnaktivität wird erhöht statt verringert – und so finden wir in keinen ruhigen Schlaf. Wenn es dennoch eine Farbe aus dem rötlichen Spektrum sein soll, ist ein Puderton wie ein zartes Rosé die eindeutig bessere Wahl.

Weiß

Wer hätte es gedacht, aber auch Weiß ist im Grunde nicht unbedingt empfehlenswert als Wandfarbe im Schlafzimmer. Zwar wirkt diese Farbe nicht aktivierend und auch nicht inspirierend, dafür ist sie für einen guten Schlaf einen Tick zu steril und neutral. Das Ambiente wirkt zwangsläufig eher kühl und distanziert. Weiß ist dann eine gute Idee, wenn sämtliche Möbel und Accessoires im Schlafzimmer bereits farbig gehalten sind. In diesem Fall sorgt Weiß für ausgleichend Harmonie. Sind allerdings auch die Möbel tendenziell eher neutral in ihrem Look, empfiehlt es sich, statt eines nüchternen Weißtons eher zu Nuancen wie Sand oder Eierschale zu greifen.

Anthrazit

Kräftige Farben wie Anthrazit und Stahlgrau, aber auch ein sehr dunkles Blau oder Grün sind ebenfalls nicht die attraktivste Wahl für einen Schlafzimmeranstrich. All diesen Farbtönen fehlt es an positiven Energien und dadurch gewissermaßen auch Lebendigkeit. Vielmehr drücken sie aufgrund ihrer eher kühlen und deprimierenden Wirkung auf die Stimmung. Das eigene Schlafzimmer erinnert so mehr an eine Höhle statt an ein gemütliches Schlafgemach. Auch hier würden hellere Nuancen wie ein Hellgrau oder entsprechende Pastelltöne deutlich besser passen.

Schlafzimmer mit Wandfarbe in Anthrazit
Eine dunkle Wandfarbe wie Anthrazit kann schnell trist wirkenFoto: iStock/ismagilov

Violett

Auch Violett gilt eher als ungeeignet als Schlafzimmeranstrich, denn dieser Farbton basiert auf reichlich belebenden Rotanteilen. Farben wie Violett oder Flieder wird zudem eine inspirierende, anregende Wirkung nachgesagt. Mehr noch stehen sie für Spiritualität, die entsprechend die geistige Aktivität und Kreativität fördern. Nachts soll das Gedankenkarussell jedoch lieber zum Erlahmen kommen, als in Gang gesetzt werden. Besser eignet sich hier also ein zartes, eher blaustichiges Lavendel.

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