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Zeit zum Saubermachen

Die besten Methoden, um den Grillrost zu reinigen

Mit einem sauberen Rost kann der Grillspaß losgehen. Ein Edelstahl-Rost lässt sich etwa über Nacht in Spüli-Wasser einweichen - danach kann man den Dreck leicht entfernen.
Mit einem sauberen Rost kann der Grillspaß losgehen. Ein Edelstahl-Rost lässt sich etwa über Nacht in Spüli-Wasser einweichen - danach kann man den Dreck leicht entfernen.Foto: Getty Images

Für viele gehört grillen zum Sommer wie die warme Sonne auf der Haut. Noch vor der Grillzange sollte man aber zunächst zum Schwamm greifen, um den Grill zu reinigen. Die besten Methoden dafür im Überblick.

Einen lauen Sommerabend genießt man am besten bei einem leckeren Barbecue. Holt man dafür den Grill aus dem Keller, sieht man, dass vor dem leckeren Essen erst mal Putzarbeit anfällt. Immerhin entfernen sich die krustigen Rückstände von vergangenen Grillabenden nicht von allein. Damit das so schnell wie möglich geht, kommen hier die besten Tipps, um den Grillrost zu reinigen.

Grillrost mit Hausmitteln reinigen

Es ist gar nicht immer die Chemie-Keule beim Säubern des Grills notwendig. Man kann sich auch mit Hausmitteln behelfen, die man eh schon zu Hause hat. Hier stellen wir einige Methoden vor:

1. Grillrost mit Alufolie reinigen

Die Alufolie zu einem Ball zusammenknüllen und damit kräftig über beide Seiten des Grillrosts reiben. Stück für Stück befreit man ihn so von Rost und Schmutz. Am Schluss kann man ihn mit einem feuchten Tuch abwischen und so die letzten Reste von Schmutz, Rost und Alufolie entfernen.

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2. Grillrost mit Zeitungspapier reinigen

Den Grillrost nach Benutzung abkühlen lassen. Anschließend rollt man ihn in Zeitungspapier ein, das danach komplett befeuchtet wird. Den Rost so über Nacht einwirken lassen. Am Morgen kann man dann die aufgeweichte Schicht von Marinaden-, Fleisch- und Gemüseresten einfach mit einem Lappen abwischen.

3. Kartoffel-Peeling für den Grill

Die Kartoffel einmal längsseitig halbieren. Danach streut man etwas Salz darauf und reibt hiermit den mit Öl eingeriebenen Grill ein. Dies wirkt wie ein Peeling.

4. Grill mit Apfelessig und Zucker säubern

Als erstes füllt man eine leere Sprühflasche mit zwei Esslöffeln Zucker. Danach gießt man 200 Milliliter Apfelessig dazu und schütteln, bis alles gut vermischt ist. Diese Mischung kann man dann auf den noch heißen Grill sprühen. Nachdem er abgekühlt ist, lassen sich Verschmutzungen ganz leicht mit einem Tuch abwischen.

5. Mit dem Alleskönner Backpulver den Grillrost reinigen

100 Gramm Backpulver (alternativ auch Natron) mit 100 Milliliter Wasser mischen. Danach kann man es auf dem Rost verteilen und trocknen lassen. Am nächsten Tag kann man dann die Paste mit einem sauberen Tuch runter nehmen – und der Dreck ist weg.

Was bringt es, den Grill „auszubrennen“?

Zunächst lautet die Devise: einheizen. „Man brennt ihn aus“, erläutert Lea Christ vom Branchenverband German Barbecue Association. Der Holzkohle-Grill wird also angefeuert, beim Gasgrill schaltet man den Brenner auf eine hohe Stufe.

„Durch die Hitze verbrennen die Fettrückstände im Grill“, sagt Christ. Sie könnten sonst aggressive Säuren entwickeln, die das Material des Grills angreifen. Die Folge: Rost. Nach dem Ausbrennen sind die Rückstände trocken und porös. Mit einer Bürste aus Messing oder Edelstahl entfernt man sie vom Grillrost und den Innenwänden. Idealerweise reinigt man den Grill jeweils unmittelbar nach jedem Einsatz auf diese Weise und räumt ihn nicht schmutzig weg.

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Fettauffangschale beim Grill gesondert reinigen

Hat der Grill eine Fettauffangschale, sollte diese gesondert gereinigt werden, rät Christ. „Dort kommt die Hitze beim Ausbrennen nicht an.“ Die Auffangschale mit warmen Wasser und etwas Spülmittel säubern. Wenn der Rost nach dem Abbürsten noch nicht ganz sauber ist, kann man ihn über Nacht in Spüli-Wasser einweichen. „Am nächsten Tag geht der Schmutz ganz leicht ab“, sagt Christ. Dieses Vorgehen empfiehlt sich aber nicht für einen Rost aus Gusseisen. Der verträgt kein Spülmittel. Dann leide das Material, betont die Expertin. Ihn spült man nur mit heißem Wasser ab, wenn die Bürste nicht alle Schmutzreste entfernen kann. Nach dem Reinigen wird der Gusseisen-Rost eingeölt. „Das bringt einen leichten Schutzfilm und sorgt dafür, dass der Rost nicht so schnell rostet.“ Für die Reinigung danach gibt es außerdem ein paar Hausmittel, die Wunder wirken.

So bleibt der Grill sauber

Möchten Sie, dass das Fleisch gar nicht erst anbrät, empfiehlt es sich, vor dem Grillen den Rost mit Olivenöl, Sonnenblumen, oder Rapsöl einzuschmieren. Mag man den Geschmack von Öl nicht, so gibt es auch eine andere natürliche Variante den Grill zu imprägnieren: eine aufgeschnittene Kartoffel. Reiben Sie den Grill damit ein und Lebensmittel bleiben nicht am Rost kleben.