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Workzone – wer hinter der Werkzeugmarke von Aldi steckt

Workzone
Die Aldi-Eigenmarke Workzone ist für Werkzeug und Heimwerkerbedarf bekannt Foto: ALDI
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14. Oktober 2025, 17:13 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Wer regelmäßig bei Aldi einkauft, hat vermutlich auch schon die Werkzeuge der Marke Workzone entdeckt. Schraubendreher, Tapeziertische oder Kreissägen: Das Sortiment scheint riesig und die Preise sind gegenüber bekannten internationalen Marken wie Bosch sehr attraktiv. Wer steckt hinter der Marke?

Die schnelle und einfache Antwort auf die Frage, wer sich hinter Workzone verbirgt, lautet schlicht: Aldi selbst. „Mit der Eigenmarke Workzone richtet sich Aldi an Heimwerk- und DIY-affine Kundinnen und Kunden, die Wert auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis legen“, erklärt das Unternehmen auf unsere Presseanfrage. Produkte von Workzone führen Aldi Nord und Aldi Süd gleichermaßen.

Wer stellt Workzone-Produkte her?

Da es sich bei Aldi bekanntlich um einen Discounter mit Schwerpunkt Lebensmittel handelt, ist klar, dass das Unternehmen die Werkzeuge nicht selbst herstellt. Wer produziert also die verschiedenen Produkte? Anders als bei klassischen Werkzeugherstellern verbirgt sich hinter Workzone kein einzelner Produzent. Vielmehr handelt es sich um ein Netzwerk verschiedener Zulieferer.

Walter Werkzeuge aus Salzburg, Österreich, ist laut myHOMEBOOK-Recherche einer der Hersteller von Workzone-Produkten. Das 1919 gegründete Traditionsunternehmen produziert verschiedene Werkzeuge für die Aldi-Eigenmarke und bietet auch Ersatzteile und Service über ein eigenes Portal an.

Weiterhin werden verschiedene Workzone-Produkte auch von der iSC GmbH aus Landau an der Isar betreut. Die 1995 gegründete iSC GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Einhell Germany AG und fungiert als Service-Dienstleister. Dies dürfte erklären, warum manche Workzone-Elektrowerkzeuge optisch und technisch Ähnlichkeiten mit Einhell-Produkten aufweisen.

Obwohl Aldi seit einigen Jahren eine eigene Presseabteilung unterhält, gab sich das Unternehmen auf unsere Frage nach weiteren Herstellern und Produktionsstandorten etwas schmallippig. „Alle Herstellerinformationen können Sie den jeweiligen Produktverpackungen entnehmen“, teilt Aldi mit und verweist damit auf die Kennzeichnungspflicht der einzelnen Artikel. Auf Basis der Eigenbeschreibungen der identifizierten Herstellerunternehmen lässt sich sagen, dass sich die Produktionsstätten größtenteils in Asien befinden.

Dazu passend: Wer steckt hinter der Werkzeugmarke Parkside?

Für wen sind Workzone-Werkzeuge gedacht?

Workzone richtet sich primär an preisbewusste Heimwerker und Gelegenheitsnutzer. „Workzone ist bei den Kundinnen und Kunden sehr beliebt, denn sie steht, wie alle Aldi Eigenmarken, für bestmögliche Qualität zum niedrigst möglichen Preis“, wie die Presseabteilung mitteilt.

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Die Produktpalette von Workzone

Das Workzone-Sortiment umfasst eine breite Palette von Werkzeugen für verschiedene Anwendungsbereiche. Zu den Produkten gehören unter anderem bestückte Werkzeugtrolleys, Schraubendreher-Sets oder auch Multifunktionstische.

Im Bereich der Elektrowerkzeuge bietet Workzone Akkuschrauber, Tischkreissägen, Bohrmaschinen, Bohrhämmer und Winkelschleifer. Ergänzt wird das Sortiment durch Werkzeuge für feinere Arbeiten, Hochdruckreiniger für den Außenbereich und verschiedene Zubehörteile.

Die Produkte folgen den heute am Markt gewünschten Anforderungen. Ergonomisch gestaltete Gehäuse und Griffe oder der Einsatz von Lithium-Ionen-Akkusystemen sind Beispiele. Workzone konkurriert in dieser Hinsicht mit den Produkten etablierter Markenhersteller.

Wo gibt es Workzone?

Produkte von Workzone sind ausschließlich über Aldi erhältlich. Der Verkauf erfolgt sowohl in den Filialen als auch über den Aldi-Onlineshop.

Die Werkzeuge sind typische Aktionsware. Sie sind deshalb zeitlich begrenzt und in limitierten Mengen verfügbar. Produkte, die zur Grundausstattung von Heimwerkern zählen, tauchen regelmäßig in den Filialen auf. Gerade bei den Elektrowerkzeugen beschränkt sich der Angebotszeitraum häufig auf Jahreszeiten oder thematische Aktionen, etwa den Beginn der Gartensaison.

Rund um die Marke hat sich allerdings auch ein Sekundärmarkt entwickelt. Zubehörteile, gebrauchte Geräte oder Ersatzteile sind auch auf Plattformen wie eBay zu bekommen.

Meine Erfahrung mit Workzone

„Ich gehöre zu den Menschen, die durch keinen Baumarkt laufen können, ohne etwas zu kaufen. Das geht mir auch so bei den Baumarktprodukten von Aldi. Und mein vor Jahren einmal gekaufter Multifunktionstisch leistet mir immer noch gute Dienste.“

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