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Gardening

Aus Samen ganz einfach Paprika ziehen

Paprika selbst ziehen: Eine rote Paprikaschote an der Staude
Voller Geschmack und voller Vitamine: PaprikaFoto: Getty Images

Paprika gibt es natürlich in jedem Supermarkt zu kaufen. Aber Hand aufs Herz – meistens sind das einfach nur Wasserbomben ohne Geschmack. Selbst gezogen schmeckt das vitaminreiche Gemüse viel besser. myHOMEBOOK erklärt, wie man ganz einfach Paprika selbst vorzieht.

Zitrone, Orange oder Grapefruit sind die Früchte mit dem meisten Vitamin C? Nein. Es ist die Paprika. Und die Paprika kann jeder ganz einfach selbst ziehen. Im März ist die ideale Zeit, aus den Samen des gesunden Gemüses seine eigene Paprika zu kultivieren.

Paprika selbst ziehen – auf der Fensterbank

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In kleinen Anzuchttöpfchen, Schälchen oder umgedrehten Eier-Kartons wird Anzucht-Erde verteilt, in die man mit einem Löffel oder mit den Fingern jeweils eine kleine Vertiefung eindrückt. In jede Kuhle wird ein Samen-Korn gelegt. Mit etwas Erde wird der Samen bedeckt. Zum Schluss die Erde mit Wasser befeuchten. Achtung: Die Erde sollte nicht zu nass sein!

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Feuchtigkeit konstant halten beim Paprika selbst ziehen

Zwar sollte die Erde nicht zu nass sein, dennoch muss sie durchgehend feucht gehalten werden. Das geht am besten mit ein wenig Plastikfolie, die man über die Töpfchen zieht. Diese stellt man an einen warmen, aber nicht zu sonnigen Ort. Eine Fensterbank, auf die nicht die pralle Sonne fällt, ist ideal. Es dauert rund zwei Wochen – und die ersten Keimlinge fangen an zu sprießen.

Nach den Eisheiligen Paprika erst herausstellen

Die zarten Paprika-Pflänzchen sind nach rund drei Wochen so stabil, dass sie umgetopft werden können. Aber Vorsicht: Die Wurzeln sind sehr zart und können beim Umtopfen leicht verletzt werden.

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Paprika ist ursprünglich in Mittel- und Südamerika beheimatet. In unseren Breiten kommt sie mit dem Klima auch gut zurecht. Die Pflanze mag jedoch nicht zu kalte Temperaturen. Deshalb sollte man Paprika im Kübel erst auf den Balkon stellen oder ins Gartenbeet umpflanzen, wenn kein Frost mehr droht. Zum Klettern und Ranken helfen Pflanzen- oder Bambusstäbe im Topf, als auch im Beet.

Erste Blüte abknipsen

Bei diesem Thema scheiden sich die Züchter-Geister. Um der Pflanze mehr Kraft zu geben, knipsen einige Pflanzen-Experten die erste Blüte, die sogenannte Königsblüte, ab. Das soll bewirken, dass beim Ziehen der Paprika viele weitere Blüten nachwachsen. Aus diesen bilden sich im Laufe der Zeit die Paprika-Früchte.

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Paprika ist ein Starkzehrer

Im Gegensatz zu den Keimlingen braucht die wachsende Paprika-Pflanze viel Wasser, vor allem im Sommer. Dann sollte sie täglich gegossen werden. Zudem muss sie regelmäßig mit organischem Dünger versorgt werden. Dazu bietet sich Kompost an, oder Bokashi. Wie man den Power-Dünger selbst herstellt, erklärt myHOMEBOOK hier. Im August sind die ersten Früchte erntereif.