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Wie Sie Schneidebretter aus Holz und Plastik richtig reinigen

Wischtücher, Schwämme oder Bürsten kommen im Haushalt täglich zum Einsatz. Auch Schneidebretter müssen viel aushalten. Reicht danach ein kurzes Ausspülen, um Bakterien loszuwerden? myHOMEBOOK erklärt, wie Sie Putz- und Küchenutensilien richtig reinigen!

Wir verbringen bis zu 90 Prozent des Tages in geschlossenen Räumen – meistens zu Hause. Umso wichtiger, dass im Haushalt auf Hygiene geachtet wird. Dazu zählt auch, einen benutzten Lappen oder Schwamm richtig zu reinigen und zu trocknen. Denn sonst wird der Lappen zur Bakterien-Schleuder und Krankheitserreger gelangen durchs Putzen an Stellen, wo sie nicht hingehören.

Schneidebretter heiß reinigen

Holz- oder Plastikbrett? Welches Brett Sie zum Verarbeiten von Lebensmitteln verwenden, ist prinzipiell Geschmacksache. Wichtig: Das Schneidebrett muss mindestens 60 Grad heißes Wasser aushalten können. Liegt die Temperatur darunter, können Bakterien die Reinigung überstehen. Plastikbretter haben den Vorteil, dass sie auch in der Spülmaschine gereinigt werden können. Dazu sollten Sie einen Waschvorgang mit 60 Grad wählen.

Spülen Sie per Hand, immer einen frischen Lappen oder Schwamm verwenden! Und anschließend trocknen Sie das Brett gut an der Luft! Keime haben so keine Chance. Kleine Schnitte kann ein Holzbrett ausgleichen, denn es quillt auf. Sobald das Brett jedoch viele Rillen aufweist, sollten Sie es gegen ein neues austauschen!

Lappen, Schwamm und Tücher

Spülschwämme, Lappen oder auch Geschirrhandtücher sind bei mehrfachem täglichen Gebrauch etwa eine Woche gebrauchstauglich, wie das Bundeszentrum für Ernährung angibt. Doch spätestens, wenn der Lappen müffelt, sollten Sie ihn durch einen neuen ersetzen. Grund: Der unangenehme Geruch wird durch das Bakterium Moraxella osloensis hervorgerufen. Eigentlich als Mittel gegen Wegschnecken eingesetzt, kann das Bakterium bei Menschen mit einem schwachen Immunsystem Infektionen auslösen!

Reinigen Sie die Putzutensilien in der Waschmaschine bei mindestens 60 Grad. Damit die Anzahl von Bakterien und Mikroorganismen so weit wie möglich reduziert wird, sollten Sie ein bleichmittelhaltiges Vollwaschmittel benutzen. Niedrig dosierte, milde und bleichmittelfreie Waschmittel reduzieren die Keimbelastung hingegen kaum, betont das Bundesamt für Risikobewertung.

Achtung:

Kann ich den Besen reinigen?

Ja, das ist möglich. Zwischen den Besen-Borsten verfangen sich am meisten Flusen, Filz und Haare. Die können Sie mit den Fingern (am besten mit Putzhandschuhen) herauspulen und den Besen ausschütteln. Wahlweise können Sie auch einen grob zackigen Kamm zur Hilfe nehmen.

Einmal jährlich sollten Sie Ihrem Besen ein Bad gönnen. Weichen Sie den Borstenkopf in lauwarmem Wasser mit einem Schuss Reinigungsflüssigkeit ein. Falls die Borsten verklebt sind, eignet sich ein Spülmittel zur Reinigung. Zum Trocknen sollte der Besen nicht auf den Borsten stehen. Hängen Sie diesen auf oder stellen Sie ihn so ab, dass die Borsten nicht knicken.

Beim Wischmopp versteht es sich von selbst, ihn nach dem Wischen gut auszuspülen und zum Trocknen an einen luftigen Ort zu stellen oder besser zu hängen. Um die bestmögliche Hygiene zu erzielen, können Sie den Mopp alle paar Wochen extra waschen.

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Klobürste reinigen oder neu kaufen?

Beides ist möglich. Und ab und zu sollte die Toilettenbürste einfach mal ausgewechselt werden. Lässt die Verschmutzung es jedoch noch zu, können Sie die Bürste auch reinigen. Einfach etwas Reiniger in die Toiletten-Schüssel und auf den Bürstenkopf geben und eine halbe Stunde einweichen. Danach gut spülen!

Achtung: Es gibt WC-Reiniger, die organische Säuren enthalten. Dazu zählen Essig- oder Zitronensäure. Und es gibt WC-Reiniger mit anorganischen Säuren wie zum Beispiel Phosphorsäure. Verwenden Sie diese Reiniger nie mit solchen, die Aktivchlor enthalten! Durch den Mix können hochgiftige Chlorgase entstehen!

Staubsauger reinigen

Saugt Ihr Staubsauger nicht mehr mit voller Kraft? Dann ist wahrscheinlich der Beutel voll und muss gewechselt werden. Ab und zu sollten Sie auch den Feinfilter im Gerät auswechseln. Ist dieser waschbar, reinigen Sie diesen mit warmem Wasser und lassen ihn anschließend für 24 Stunden trocknen. Zweimal im Jahr sollten Sie den Filter durch einen neuen austauschen.

Auch die Bürste oder den Saugkopf können Sie mit warmen Wasser ausspülen. Bei einem Gerät ohne Staubbeutel reinigen Sie den Staubbehälter unter fließend warmem Wasser. Auch diesen müssen Sie anschließend gut trocknen. Auf diese Weise reinigen Sie auch den Staubsauger-Schlauch. Sitzt etwas im Schlauch fest, können Sie es zum Beispiel mithilfe eines Besenstiels rausschieben.

Tipp: Um Bakterienstämme nicht miteinander zu kreuzen, sollten Sie mindestens zwei verschiedene Bretter in der Küche verwenden: eines für Fleisch, das zweite Brett beispielsweise für Gemüse oder Brot.

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Zahnbürste regelmäßig wechseln

Ihre Zahnbürste sollten Sie alle drei bis vier Monate austauschen. Die Borsten nutzen sich ab und die Bürste kann Ihre Zähne nicht mehr optimal reinigen. Nach einer Infektion oder Krankheit sollten Sie hingegen sofort zu einer neuen Zahnbürste greifen. Die Bürste säubern sie nach dem Putzen einfach unter fließend warmem Wasser und schütteln diese anschließend aus. Reinigen in der Geschirrspülmaschine oder desinfizieren brauchen Sie diese nicht.

Haarbürste baden

Zwischen den Borsten einer Haarbürste bleiben nicht nur Haare hängen. Auch Reste von Haarspray oder Pflegeprodukten sowie Haarfett und Schuppen haften daran. Die Ablagerungen lösen Sie leicht, indem Sie Ihre Bürste ab und zu in warmes Wasser legen. Geben Sie einen Schuss Spülmittel oder Shampoo dazu. Hartnäckige Verschmutzungen können Sie nach dem Einweichen mit einem Küchenpapier, Tuch oder Lappen abreiben. Anschließend trocknen Sie die Haarbürste an der Luft. Lassen es die Borsten zu, können Sie die Bürste auch auskämmen.