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Ganz ohne Chemie

Teppich im Schnee reinigen – was steckt hinter dem alten Haushaltstrick?

Teppich im Schnee reinigen
Ein Teppich lässt sich gut im Schnee reinigen, allerdings sollte man beim Ausklopfen nicht zu fest auf den Teppich schlagenFoto: iStock / hohl

Wenn der Garten mit Schnee bedeckt ist, ist das nicht nur ein schöner Anblick, sondern kann auch einen ganz praktischen Nutzen haben.

Viele Haushaltstricks sind mittlerweile in Vergessenheit geraten, aber immer noch genauso praktisch. Das beste daran: Oft ist dazu keinerlei Chemie nötig. Im Winter ist es beispielsweise eine praktische Möglichkeit, den Teppich im Schnee von Staub und Schmutz zu reinigen, der sich darin über das Jahr angesammelt hat.

Teppich im Schnee reinigen – Anleitung

Zunächst sollte die Schneedecke dick genug sein, damit der Teppich auch richtig sauber wird. Ansonsten eignet sich ein Teppichklopfer als zusätzliches Hilfsmittel. Hat man keinen zur Hand, geht es aber auch mit einem Tennis- oder Badminton-Schläger. So geht man Schritt für Schritt vor:

  1. Den Teppich nach draußen bringen und mit der Oberseite auf den Schnee legen.
  2. Einige Minuten warten, bis sich der Flor vollsaugt und optional den Teppich auf der Schneedecke hin- und herziehen.
  3. Mit dem Teppichklopfer auf die Rückseite des Teppichs schlagen, um Staub und Krümel zu lösen. Dabei allerdings nicht zu fest klopfen, da sich der Teppich sonst zu sehr vollsaugen und sehr schwer werden würde.
  4. Zuletzt den Schnee aus dem Teppich klopfen und zum Trocknen aufhängen – am besten auf einen Wäscheständer in der Wohnung.

Wie oft sollte man einen Teppich reinigen?

Nicht nur im Schnee, sondern auch das ganze Jahr über lässt sich ein Teppich reinigen. Das Wichtigste ist, Teppiche regelmäßig abzusaugen, damit sich der Schmutz eben nicht in den Fasern festsetzen kann. Wie oft „regelmäßig“ ist, hängt von der Beschaffenheit und der Benutzung des Teppichs ab. Mindestens einmal die Woche sollten Teppiche aber von Staub und Schmutz befreit werden.

Tipp: Der richtige Aufsatz für den Staubsauger kann das Reinigen des Teppichs vereinfachen und effektiver machen. Bei Hochflor-Teppichen empfiehlt sich eine glatte Düse, bei Teppichen aus anderen Materialien hingegen ein Bürstenaufsatz.

Auch interessant: Tipps und Tricks, um Flecken aus dem Teppich zu entfernen

Alle ein bis zwei Jahre sollte außerdem eine Grundreinigung erfolgen. Die kann jeder entweder selbst mit entsprechenden und zu dem Material des Teppichs passenden Reinigern oder Hausmitteln durchführen. Oder aber man beauftragt einen Profi damit. Der Preis einer professionellen Reinigung hängt von der Art des Teppichs und dessen Größe ab.

Teppich mit Hausmitteln reinigen

Wer das Reinigen des Teppichs lieber selbst in die Hand nimmt, kann dabei auf Hausmittel zurückgreifen. Natron oder Backpulver erweisen sich als effektive Mittel, um eine Grundreinigung des Teppichs durchzuführen. Das Pulver einfach auf dem Teppich verstreuen, mit warmem Wasser übergießen und dann einige Stunden einwirken lassen. Abschließend vorsichtig abtupfen, das Pulver dabei aufnehmen und gut trocknen lassen.

Teppiche richtig ausklopfen

Zusätzlich zum regelmäßigen Absaugen und der Grundreinigung sollte man Teppiche auch ausklopfen. Das ist die beste Methode, um auch festsitzenden Staub effektiv loszuwerfen. Dafür braucht man nur einen Teppichklopfer (oder ein ähnliches Utensil zum Klopfen) und einen geeigneten Ort an der frischen Luft – sonst würde sich der Staub in der Wohnung verteilen. Den Teppich einfach umdrehen und die Unterseite ausklopfen. Wirklich nur die Unterseite, ansonsten würde man den Staub festklopfen! Danach kann der Teppich noch für ein paar Stunden draußen hängen, um richtig auszulüften.

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