Mutter Natur hat auch eine dunkle Seite. Gruselige Pflanzen scheinen eine ihrer Spezialitäten zu sein. Hier die schaurigsten Exemplare.
Manche gruselige Pflanzen scheinen direkt aus der Hölle zu stammen. Oder von einem fernen Planeten. Doch nicht nur ihr Aussehen kann verstören. Meist verströmen diese Blumen des Bösen einen abstoßenden Geruch. Oder ganz perfide: Sie locken einen nichtsahnend mit einem Wohlduft an. Umso größer der Schrecken, wenn man dann das wahre Antlitz der Gruselpflanze erblickt. Hier die besten Exemplare, die einem das Fürchten lehren.
1. Teufelskralle
Hier müsste jemand mal wieder zur Fußpflege: Teufelskralle Foto: Getty Images
Gott sei Dank wächst sie weit von uns weg! Die Teufelskralle ist in der Afrikanischen Savanne beheimatet. Die getrockneten Früchte sehen wirklich krallenartig aus. Schön geht anders. Aber Mutter Natur hat sich was dabei gedacht. Am Fell herumstreifender Tiere kletten sich die Früchte der Pflanze. So wird die Verbreitung sichergestellt.
Vampirblume – Streckt uns da jemand die Zunge raus? Foto: Getty Images
Horror-Clown, Affenfratze oder doch der berühmt-berüchtigte Graf? Was man in der Blüte dieser seltenen Orchidee aus Südamerika auch sehen mag, es ist zum Fürchten schön. Was beruhigt: Dracula simia duftet nicht nach Moder und Angstschweiß, sondern zart nach Orangen.
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Aus der Hölle oder doch von einem fernen Planeten? Weit gefehlt, Hydnora africana ist irdischen Ursprungs. Diese recht bizarre Pflanze gedeiht im südlichen Afrika. Nicht nur ihr Aussehen ist zum Fürchten, auch der intensive Geruch nach Exkrementen ist mit Vorsicht zu genießen. Gruselige Pflanzen? Hydnora africana gehört definitiv dazu.
4. Fledermausblume
Die Fledermausblume (Tacca chantrieri) wird auch Teufelsblume, Fledermauspflanze oder Dämonenblüte genannt Foto: dpa picture alliance
Noch so ein Geschöpf, das einem das Fürchten lehren kann. Die Fledermausblume soll an Fledermäuse erinnern. Es könnte sich jedoch auch um monströse Außerirdische aus einem düsteren Sciencefiction-Film handeln. Die Knollenpflanze schafft es auf bis zu einem Meter Höhe, was sie nicht minder bedrohlich aussehen lässt. In Polynesien wird die stärkehaltige Knolle sogar verzehrt. Äußerst mutig.
Jetzt fehlt nur noch, dass es blinzelt: Heiliger Lotus Foto: Getty Images
Sind das nicht Augen, die einen da anstarren? Könnte man fast meinen. Es sind jedoch die Samenkapseln der Indischen Lotusblume. Die Samen werden in Asien gerne als Suppenbeilage verwendet oder kandiert und dann geknabbert. Na dann: Mahlzeit!
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Es gibt gruselige Pflanzen, denen man ihre düstere Seite auf den ersten Blick gar nicht ansieht. Löwenmäulchen ist zum Beispiel immer für eine Überraschung gut. Steht es bei vielen Hobbygärtnern wegen der üppigen Blütenpracht doch hoch im Kurs. Wenn die nur wüssten, was sie sich da in den Garten gepflanzt haben! Denn nach der Blüte bleiben die ausgedörrten Samenkapseln hängen. Und die sehen aus wie kleine, baumelnde Totenköpfe.
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