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Elstar, Boskoop & Co.

Apfelbäume – beliebte Sorten und was Sie beachten müssen

Apfelbäume
Der Deutschen liebste Frucht: Bundesweit gibt es etwa 72 Millionen Apfelbäume, was mehr als zwei Drittel der gesamten Anbaufläche für Baumobst ausmachtFoto: Getty Images

Äpfel sind nicht nur lecker, sondern enthalten auch viele Vitamine und Mineralstoffe, die unserer Gesundheit zugute kommen. Welche Sorten besonders beliebt sind und was es zu beachten gilt, wenn Sie selbst Apfelbäume anbauen möchten.

Der Volksmund sagt, dass jeder Mensch im Zuge seines Lebens einmal einen Baum pflanzen soll. Warum nicht einen Apfelbaum? Ob moderne Klassiker wie Jonagold und Elstar oder alte Apfelsorten wie Boskoop und Gravensteiner – die Auswahl ist riesig. Allein in Deutschland existieren heutzutage auf etwa 46.000 Hektar Fläche rund 72 Millionen Apfelbäume mit 1500 unterschiedlichen Sorten.

Welche Apfelsorten wachsen im Garten?

Im Grunde genommen können Sie von mehlig-süß bis säuerlich-saftig jede Sorte selbst anpflanzen. Die Deutschen essen am liebsten Elstar, Granny Smith, Golden Delicious, Boskoop und Jonagold. Für welche Sorte Sie sich entscheiden, sollten Sie in erster Linie vom persönlichen Geschmack abhängig machen.

Die Klassiker

Weniger bekannte Sorten

Es gibt aber auch unbekanntere Kreuzungen, die im Garten bestens gedeihen. Retina ist beispielsweise eine süß-säuerlich schmeckende Sorte, die weniger anfällig für typische Krankheiten wie Mehltau oder Feuerbrand ist. Das gilt auch für Rebella- und Rewena-Äpfel, die mit einem besonders fruchtigen Aroma punkten.

Ebenfalls sehr pflegeleicht und zudem sogar frosthart ist der süße Piros-Apfel. Wenn Sie auf der Suche nach einem Winterapfel sind, empfiehlt sich ebenso die Sorte Pilot, die erst nach der Ernte im Herbst durch die Lagerung ihr kräftiges Geschmacksaroma erreicht und sich ab Anfang Februar zum Verzehr eignet. Generell können Sie im Herbst geerntete Früchte bei etwa vier Grad Celsius Raumtemperatur bis März lagern.

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So viel Platz brauchen Apfelbäume

Neben dem persönlichen Geschmack sollten Sie die verfügbare Gartenfläche in Ihrer Planung berücksichtigen. Ein Apfelbaum braucht viel Platz und sollte niemals direkt neben dem Gemüsebeet stehen, damit er nicht die Sonne verdeckt. Hochstämmige Gewächse beanspruchen zwischen 50 und 60 Quadratmeter Fläche, halbstämmige 30 bis 40 Quadratmeter und selbst Büsche immer noch 12 bis 15 Quadratmeter. Für kleinere Gärten eignen sich spezielle Spalier- oder Säulenbäume.

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Blühender Apfelbaum
Ein blühender Apfelbaum ist ein Hingucker in jedem GartenFoto: Getty Images

Der richtige Standort und Befruchtersorten

In jedem Fall benötigt Ihr Baum viel Sonne – je mehr Sonnenlicht, desto höher der Vitamingehalt und umso intensiver das Aroma.

Besonders wichtig ist auch, dass in der Nähe des Apfelbaumes immer ein sogenannter Befruchter steht, also eine Apfelsorte, die zur selben Zeit blüht. Zu den häufigsten Befruchtersorten zählen Cox Orange, Elstar, Alkmene und Golden Delicious. Wer keinen Platz für einen weiteren Baum hat, kann alternativ auch auf einen Zierapfel zum Befruchten zurückgreifen – Hauptsache, die Bienen schwärmen vom einen zum anderen.