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von myHOMEBOOK

Im eigenen Garten

Was ist ein Bewässerungssack und wie funktioniert er?

Bewässerungssack
Nicht nur für Stadtbäume, sondern auch im eigenen Garten kann sich ein Bewässerungssack eignenFoto: myHOMEBOOK

Im Sommer kann es sein, dass an den Bäumen in der Stadt große, grüne Säcke angebracht sind. Das sind keine Müllsäcke – ganz im Gegenteil: Sie sind mit Wasser befüllt und dienen der Bewässerung. Auch im eigenen Garten kann man die Bewässerungssäcke nutzen.

In den meisten Fällen haben Bäume keine Probleme, sich eigenständig mit Wasser zu versorgen. Dank ihres weiten Wurzelsystems gelangen sie an unterirdische Wasserspeicher. Bei langer Trockenperioden ist es jedoch wichtig, auch die Bäume im Garten und an der Straße mit zusätzlichem Wasser zu versorgen. Dafür eignen sich sogenannte Bewässerungssäcke aus PVC. Wie das funktioniert, erfahren Hobbygärtner hier.

Die Vorteile von Bewässerungssäcken

Die Vorteile eines Bewässerungssacks liegen auf der Hand: Er spart Arbeit und sorgt zudem für eine langsame und gleichmäßige Wasserversorgung, und zwar über viele Stunden hinweg, in der Regel zwischen fünf und acht. Wenn auf einmal zu viel Wasser am Baum landet, läuft man Gefahr, dass die überschüssige Feuchtigkeit verdunstet oder abfließt, bevor sie die Wurzeln erreichen kann. Aus diesem Grund kann man mit den Säcken effizienter Gießen und dabei sogar Wasser sparen.

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Wie funktioniert die Methode?

Das Befüllen und Anbringen der Wassersäcke ist recht unkompliziert – egal, um welchen Hersteller es sich handelt. Detaillierte Anleitungen zu den jeweiligen Modellen liegen den Säcken bei. Zunächst legt man den Sack um den Baumstamm herum und befestigt ihn mit dem Reißverschluss. Der Sack umschließt damit den Stamm und kann nicht umfallen. Bei einem großen Baum lassen sich auch mehrere Säcke mit dem Reißverschluss verbinden.

Im nächsten Schritt befüllt man den Sack mit Wasser – aber nur so viel, bis er aufrecht steht. Dafür reichen oft schon zehn Liter, je nach Fassungsvermögen. Sind im unteren Bereich keine Falten mehr zu sehen, richtet man den Sack noch mal aus und kann ihn anschließend bis zur angegebenen Füllmenge volllaufen lassen. Ist der Sack gefüllt, sorgen winzige Löcher für die gleichmäßige und lang anhaltende Tröpfchenbewässerung – ähnlich wie bei einem Perlschlauch. Zudem sorgt der Sack gleichzeitig dafür, dass das Wasser nicht verdunstet, da er den Bereich über der Baumscheibe abdeckt.

Hinweis: Da die gefüllten Säcke ein enormes Gewicht mit sich bringen können, ist es wichtig, dass diese vorher gut am Baumstamm fixiert sind. Einmal befüllt, kann man sie nicht mehr bewegen.

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Was kosten Bewässerungssäcke?

Die Säcke werden von verschiedenen Herstellern angeboten und sind in diversen Größen lieferbar. Sie fassen üblicherweise zwischen 75 und 100 Liter und bestehen aus stabilem und reißfestem PVC. Ein Sack kostet rund 20 Euro, je nach Größe und sonstige Spezifikationen.

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Lohnt sich ein Bewässerungssack auch für den privaten Garten?

Obwohl man die Säcke oft an Stadtbäumen sieht, kann man sie auch für den heimischen Garten einsetzen. Vor allem bei Hitzeperioden ist dies praktisch, um die Bäume gleichmäßig und effizient zu bewässern. Für die Überbrückung der kompletten Urlaubszeit sind sie allerdings nur bedingt geeignet, da sie nur über einige Stunden hinweg Wasser abgeben. Welche Methoden sich stattdessen eignen, lesen Sie hier.

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