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Für Wachstum

Obstbäume vertragen im Winter einen Schnitt

Obstbäume vertragen auch im Winter einen Schnitt
Kleinwüchsige Sorten vertragen sogar einen kräftigen SchnittFoto: Getty Images

Wenn die Bäume kein Laub tragen, erkennt man ihre Form besonders gut. Der Winter kann daher ein guter Zeitpunkt sein, um Obstbäume zu schneiden.

Bei vielen Obstbäumen ist ein Schnitt im Winter ratsam. Er fördert das Triebwachstum. Tipps der Gartenakademie Rheinland-Pfalz, wie Sie dabei am besten vorgehen:

Wie geht man beim Schnitt der Obstbäume im Winter vor?

Zunächst sollte man die Form des Obstbaumes betrachten, raten die Experten. Angestrebt ist in der Regel eine gedachte Pyramide. Obstbäume brauchen auf jeden Fall einen dominanten Mitteltrieb. Am besten geht man beim Schnitt im Winter von oben nach unten vor – also zunächst die konkurrierenden Triebe in der Spitze entfernen. Später dann Äste wegschneiden, die zu tief stehen.

Schnitt beeinflusst Fruchtgröße

Kleinwüchsige Sorten sollte man daher besser kräftiger schneiden. Um möglichst viele Früchte zu bekommen, sollte der Schnitt bei großwüchsigen Fruchtsorten hingegen weniger stark ausfallen.

Bei Hochstämmen kann man mit einer Teleskopsäge oder -schere vom Boden aus arbeiten und so die Sicherheit erhöhen. Dann unbedingt an den Schutz der Augen und des Kopfes denken, raten die Experten.

Temperatur und Timing beachten

Wichtig ist außerdem: Es darf draußen nicht zu kalt sein, wenn Gärtner Obstbäume und Gehölze im Winter schneiden. Denn bei stärkeren Frösten besteht die Gefahr, dass in offenen Wunden Schäden am Holz entstehen.

Auch interessant: An diesen Bäumen wachsen verschiedene Früchte gleichzeitig

Wichtiger Hinweis: Generell darf man nur noch bis zum 29. Februar Bäume, Hecken und Sträucher radikal zurückschneiden oder ganz entfernen. So steht es im Bundesnaturschutzgesetz. Das Verbot, das jedes Jahr am 1. Oktober endet, soll Tiere schützen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

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