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Richtig pflegen

9 Anzeichen, dass man Pflanzen umtopfen muss

Pflanzen umtopfen – 4 Anzeichen
Zur optimalen Pflege einer Pflanze gehört auch das Umtopfen dazuFoto: Getty Images

Pflanzen brauchen in regelmäßigen Abständen frische Erde und einen neuen Topf, um gesund wachsen und gedeihen zu können. Aber woran erkennt man, dass der Zeitpunkt gekommen ist, seine Zimmerpflanze umzusetzen?

Selbst wenn man keinen grünen Daumen hat, kann man schnell erkennen, wann es einer Pflanze nicht mehr gut geht. Hängende, braune Blätter, verkümmerte Triebe oder wild wuchernde Wurzeln zeigen, dass die Pflege nicht stimmt und etwas geändert werden muss. Genauso geben Pflanzen auch Hinweise darauf, wann man sie umtopfen sollte.

9 Anzeichen, dass man Pflanzen umtopfen muss

  1. Die Pflanze verdrängt Erde aus dem Topf.
  2. Die Topfgröße passt nicht zur Größe der Pflanze.
  3. Es bildet sich übermäßig viel Staunässe.
  4. Die Wurzeln treten an die Erdoberfläche oder wachsen aus dem Abzugsloch.
  5. Junge Wurzelspitzen tauchen im Randbereich auf.
  6. Die Wurzeln bilden am Boden des Topfes eine Spirale.
  7. Die Pflanze hat den Topf gesprengt.
  8. Erde im Topf ist so dicht, dass sie kein Wasser mehr speichern kann und austrocknet.
  9. Die Pflanze kippt ständig um.

Hinweis: Diese Anzeichen bedeuten aber nicht immer, dass sofort umgetopft werden muss. Bei manchen Pflanzen reicht es auch, die obere Erdschicht im Topf zu entfernen und durch neue Erde zu ersetzen. Manchen Pflanzen bekommen beengte Wurzelwerke auch gut, da diese dadurch besser wachsen und schneller blühen (beispielsweise Zwiebel- und Knollengewächse).

Wie oft muss man Pflanzen umtopfen?

Das lässt sich pauschal nicht sagen, da es von der Pflanzenart, ihren Haltungsbedingungen, ihrem Alter und der Stärke des Wachstums abhängt. Generell gilt aber, dass bei älteren Pflanzen ein mehrjähriger Rhythmus völlig ausreicht.

Wann ist der beste Zeitpunkt?

Im Frühjahr und Herbst sollte man seine Pflanzen umtopfen, denn dann befinden sie sich weder in der Blütephase noch in der Ruhezeit. Während diesen Perioden würde ein Topfwechsel zu viel Stress für die Pflanze bedeuten. Steht die Pflanze aufgrund eines zu kleinen Topfes instabil, ist total durchnässt oder hat den Topf gesprengt, sollte man sie natürlich trotzdem umtopfen, denn ansonsten könnte sie eingehen.

Was man zum Umtopfen von Pflanzen braucht

  • Einen neuen Topf, der ein bis zwei Nummern größer ist, sodass die Wurzeln wieder Platz finden
  • Passende Erde, die abhängig von der Pflanzenart ist
  • Eine Schippe, um die Erde in den Topf befördern zu können
  • Tonscherbe oder Kieselsteine, um eine Drainageschicht im Topf legen zu können. Auf diese Weise kann Staunässe verhindert werden
  • Etwas Wasser zum Angießen, wenn die Pflanze in den neuen Topf gezogen ist

Dünger ist erst einmal nicht nötig, da die frische Erde sehr nährstoffreich ist. Erst nach vier bis sechs Wochen kann man der Pflanze wieder Dünger verabreichen. Wie man beim Umtopfen genau vorgeht, erfahren Sie in diesem Artikel.