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Wann darf man ihn nicht düngen?

Pflanz- und Pflegetipps für den Geldbaum

Der Gelbaum wird auch Pfennigbaum genannt
Der Geldbaum wird auch Glücks- oder Pfennigbaum genanntFoto: Getty Images

Der Geldbaum ist eine besonders beliebte Sukkulente. Sie ist pflegeleicht, robust und soll, wenn man einem Aberglauben vertrauen möchte, viel Geld bringen. Dabei können sich Hobbygärtner bereits glücklich schätzen, wenn ihr Dickblatt blüht. Die richtigen Pflegetipps sind dafür unerlässlich.

Als Dickblattgewächs sind die dicken, fleischigen Blätter des Geldbaums darauf ausgelegt, Wasser zu speichern. Die Blätter sind es auch, die für den Namen der Sukkulente verantwortlich sind. Die ovale Form erinnert mit etwas Fantasie an Münzen. So soll die beliebte Zimmerpflanze seinen Besitzern einen Geldsegen bescheren. Doch auch ohne erfreuen sich viele Hobbygärtner an der robusten und pflegeleichten Pflanze.

Einen Geldbaum richtig (um)pflanzen

Im Sommer benötigt der Geldbaum einen sonnigen bis halbschattigen Standort im Garten, Balkon oder vor dem Fenster. Hingegen ist ein kühler und heller Ort im Winter der optimale Platz. Warme Heizungsluft sollte dabei vermieden werden. Die optimale Temperatur in der Ruhephase der Pflanze liegt bei etwa zehn Grad Celsius. Die Erde sollte locker und nährstoffarm sein. Da der Geldbaum keine Staunässe verträgt, empfiehlt es sich, eine Drainageschicht im Topf einzubauen.

Besonders junge Pflanzen sollte man regelmäßig umtopfen. Die Wurzeln des Geldbaums benötigen nämlich viel Platz. Alle zwei bis drei Jahre empfiehlt es sich daher, die Pflanze im Sommer umzutopfen.

Übrigens: Kennt man den Geldbaum zwar eher als recht kleine Zimmerpflanze, so kann sie doch zwischen 50 und 100 Zentimeter groß werden. In ihrer Heimat in Südafrika erreicht sie sogar eine Höhe von über zwei Metern.

Die optimale Pflege für den Geldbaum

Pflegt man den Geldbaum richtig, kann er sogar hübsche, süßlich duftende Blüten tragen – allerdings erst nach etwa zehn Jahren. Die sternförmigen Blüten sind weiß mit rosafarbenen Spitzen. Entscheidend ist ein spürbarer Temperaturunterschied vom Sommer in den Winter. Dafür kann man die Sukkulente im Sommer auf die warme Terrasse oder Balkon stellen. Ab den kühler werdenden Herbstmonaten platziert man den Geldbaum dann an einem hellen Ort bei etwa zehn Grad Celsius.

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Bewässerung

In den Wintermonaten befindet sich der kleine Baum in seiner Ruhephase. So sollte er nicht allzu oft gegossen werden. Dennoch benötigt der Geldbaum Wasser um zu wachsen. An heißen Tagen im Sommer kann das Dickblattgewächs gut Wasser speichern. Staunässe sollte jedoch vermieden werden. Daher empfiehlt es sich, vor dem Gießen mit der Fingerprobe zu kontrollieren, ob die oberste Erdschicht trocken ist. Generell lautet die Regel für die Bewässerung: Lieber zu wenig als zu viel.

Düngung

Ähnlich wie bei der Bewässerung gilt bei der Düngung ebenfalls, dass die Pflanze nur mäßig im Frühling und Sommer von April bis September Sukkulenten- oder Kakteendünger erhalten sollte. Mäßig bedeutet, dass man sie nur einmal im Monat düngt. Im Winter verzichtet man auf das Düngen, um die Ruhephase nicht zu stören.

Schnitt

Der Geldbaum ist eine schnittverträgliche Pflanze. Zweimal im Jahr können Hobbygärtner die Pflanze zurückschneiden. Der Schnitt hilft ihr, um dichter zu wachsen. Wichtig ist dabei, dass man glatte Schnitte setzt.

Kann man einen Geldbaum vermehren?

Ja, kann man und das geht sogar recht einfach mit Kopfstecklingen. Im Frühling entfernt man frische Austriebe am Ende eines Triebs. Nun steckt man den Steckling in ein Wasserglas. Entdeckt man Wurzeln, kann man den Kopfsteckling in Substrat pflanzen.

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Krankheiten und Schädlinge

Der Geldbaum ist eine robuste Pflanze. Steht er an dem richtigen Standort und weder zu nass noch zu trocken, kann man den meisten Krankheiten und Schädlinge vorbeugen. Spinnmilben zählen zu den Schädlingen, die am häufigsten auftreten können. Auch Wurzelläuse können zum Problem werden. Sie mögen trockene, dichte Erde. Einen Befall erkennt man an welkenden Pflanzen, die schließlich sterben. Ebenfalls findet man weißes Pulver – die Ausscheidungen der Läuse. Mit regelmäßigem Gießen kann eine Pflanze retten, wenn man den Befall frühzeitig erkennt.

Zu den häufigsten Krankheiten zählen Wurzelfäule und Mehltau. Die Wurzeln des Geldbaums faulen durch Staunässe, also wenn sie im Wasser stehen. Vermeiden kann man diese Krankheit also, indem man nur mäßig gießt und zuvor das Substrat mit der Fingerprobe kontrolliert. Mehltau erkennt man an weißem Belag auf den Blättern. Diesen sollte man schnellstmöglich entfernen.

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