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Ganz einfach!

Rhabarber pflanzen – wie Sie aus alten Wurzeln starke Stauden ziehen

Rhabarber pflanzen im Garten
Rhabarber zu vermehren ist unkompliziert. Sie halbieren einfach die Wurzeln.Foto: Getty Images

Rhabarber gehört zu den dankbarsten Gewächsen, die der Garten zu bieten hat. Mit seiner feinen Säure schmeckt er vorzüglich und gedeiht prächtig – wenn Sie beim Rhabarberpflanzen ein paar einfache Regeln beachten. myHOMEBOOK sagt Ihnen, welche das sind.

Wenn Sie im Garten Rhabarber pflanzen, machen Sie garantiert nichts verkehrt. Die Staude verweilt bis zu zehn Jahre an einem Platz und treibt von April an immer neue Triebe und Blätter aus. Wir genießen in der Küche aber nur die Blattstängel, am liebsten die von den roten Sorten. Rhabarber braucht genügend Platz. Pflanzen Sie ihn unter einen Apfelbaum oder an eine andere nicht allzu sonnige Stelle – im Halbschatten fühlt er sich besonders wohl.

Rhabarberpflanzen kaufen oder selbst ziehen?

Rhabarber kaufen Sie als Containerpflanze in der Gärtnerei und pflanzen ihn dann in Ihren Garten ein. Wenn Sie allerdings bereits einen Rhabarber in Ihrem oder einem benachbarten Garten haben, empfiehlt es sich, ihn selbst zu vermehren.

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Rhabarber teilen und vermehren – so geht’s

Für das Teilen der Rhabarberwurzel brauchen Sie eine Mutterpflanze sowie ein Gärtnermesser oder eine Schaufel. Mehr nicht. Graben Sie Ihre Rhabarberpflanze aus und teilen Sie die kräftigen Wurzelstöcke einmal durch. Danach pflanzen Sie die geteilten Wurzeln umgehend an einer geeigneten Stelle im Garten ein und geben Ihnen einen kräftigen Schuss Wasser. Übrigens: Das Teilen bekommt vor allem müden Rhabarberstauden gut. Sie erhalten dadurch einen richtigen Vitalitätsschub.

Wann ist die beste Zeit zum Rhabarber pflanzen?

Containerpflanzen pflanzen Sie die gesamte frostfreie Zeit über. Wenn Sie den Rhabarber selbst geteilt haben, pflanzen Sie ihn am besten im Frühling oder Herbst. Vorher graben Sie die Erde tief um und lockern sie auf. Ein milder Tag mit etwas Regen eignet sich am besten für diese Arbeit.

Die richtige Beetpflege für besten Rhabarber

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Weil Rhabarber viele Nährstoffe braucht, hat man ihn früher gern in die Nähe des Komposts gesetzt. In dem Fall brauchen Sie ihn nicht extra zu düngen. Im anderen Fall den Boden gut mit Komposterde, einem organischen Dünger sowie einer Mulchdecke aus Laub und halbverrottetem Kompost präparieren. Nach der letzten Ernte braucht die Pflanze noch einmal ordentlich Futter, um über den Winter zu kommen. Geben Sie ihr, was der Garten an Kompost oder Pflanzenjauche hergibt, und füttern Sie organischen Dünger zu.

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Tipp: Stülpen Sie im März einen Eimer über die knospende Rhabarberpflanze, dann treibt sie rascher aus.

Rhabarber-Sorten – zum Essen sind rotstielige am besten

Es gibt rund 200 Rhabarber-Sorten, davon kultivieren Gärtner aber heute nur noch etwa die Hälfte. Für den Verzehr eignen sich die rotstieligen Sorten am besten. Sie haben weniger Säure als die grünen Sorten. Zum Beispiel:

  • Holsteiner Blut
  • Vierländer
  • Rotstieliger

Rhabarber ernten – ran an die Stangen

Rhabarber treibt bereits im Frühjahr kräftig aus und gehört zu den ersten Ernteerfolgen im Gärtnerjahr. Für die Ernte tief an den Wurzelhals greifen und die Stiele etwas drehen und dann abbrechen. Dabei nicht alle Stiele abdrehen, sonst geht der Pflanze die Luft aus. Sie können aber bis in den Sommer hinein immer wieder Stiele abernten. Es gibt unzählige Rezepte für Rhabarber, längst nicht nur für Desserts, sondern auch als Beilage zu Steaks oder als Grundlage für selbst gemachte Limonaden.

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Hinweis: Rhabarber nicht roh verzehren, sondern lieber kochen. Roh enthält er Oxalsäure, die unsere Nieren belastet.