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Die häufigsten Fehler bei der Rhabarber-Ernte

Drei häufige Fehler bei der Ernte von Rhabarber
Frischer Rhabarber aus dem Garten lässt sich zu vielen Speisen verarbeitenFoto: Getty Images

Konfitüre, Eintopf, Kuchen – aus Rhabarber lässt sich viel in der Küche zaubern. Voraussetzung ist, dass er richtig geerntet wird und dabei passieren vielen die immer gleichen Fehler.

Wichtig ist, dass Hobbygärtner ihren Rhabarber jung ernten. Sobald er sich entfaltet hat, ist ein guter Zeitpunkt. Lässt man die Stängel zu lange an der Pflanze, verholzen sie und schmecken nach dem Kochen nicht mehr. Worauf sollte man außerdem achten?

4 häufige Fehler beim Ernten von Rhabarber

Herangehensweise, Menge, Zeitpunkt: Auch beim Rhabarber gibt es einige Tücken, wenn es ums Ernten geht.

1. Fehler: Rhabarber zu spät ernten

Ab Mai können Hobbygärtner mit der Ernte beginnen. Ab dem 24. Juni, zum sogenannten Johannistag, ist Schluss, denn dann schmecken die Stangen nicht mehr. Außerdem ist der Gehalt der ohnehin enthaltenen, leicht gitfigen Oxalsäure in Blättern und Stängeln dann höher.

2. Fehler: Mit einem Messer ernten

Bei vielen Pflanzen greift man bei der Ernte zu einem Messer um ihnen durch Reißen oder Ziehen keinen Schade zuzufügen. Möchte man Rhabarber ernten, ist das genau die falsche Herangehensweise. Am besten zieht man die Stangen mit einem kräftigen Ruck aus dem Boden, wenn das nicht funktioniert, kann man sie auch leicht eindrehen, damit sie sich lösen. Beim Herausschneiden bleiben oft kleine Stängelreste zurück, die zu faulen beginnen und damit der Pflanze schaden.

3. Fehler: Zu viel ernten

Die Ernte bedeutet für Rhabarber Stress, da er den Verlust ausgleichen will und dafür Energie aufbringen muss. Würde man ihm zu viele Stängel abnehmen, wäre die Pflanze schnell zu geschwächt und würde eingehen. Daher sollte man nie mehr als die Hälfte des Rhabarbers ernten. Nur so schafft es die Pflanze auch, mehrere Jahre lang zu gedeihen und immer wieder neue Stängel zu produzieren.

4. Fehler: Mangelnde Pflege nach der Ernte

Wie beschrieben ist die Ernte purer Stress. Daher braucht die Pflanze im Anschluss nicht nur viel Ruhe, sondern auch Dünger, beispielsweise in Form von Kompost, um wieder zu Kräften zu kommen.