Tomatenpflanzen sind bei Hobbygärtnern beliebt. Sie brauchen zwar viel Aufmerksamkeit, um gut heranzuwachsen, den Aufwand belohnen sie aber letztlich mit leckeren, saftigen Früchten. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Pflege stimmt! Genau bei dieser passieren häufig dieselben Fehler.
Tomaten lassen sich im Gartenbeet, aber auch im Topf auf dem Balkon oder der Terrasse kultivieren. Die Pflanzen sind sogenannte Starkzehrer und brauchen regelmäßig viele Nährstoffe. Hier kommt Dünger zum Einsatz, der ihnen das liefert, was sie zum Wachsen und Ausbilden der Früchte brauchen. Allerdings passieren Hobbygärtnern beim Düngen von Tomaten gerne vier Fehler, die ihre Ernte negativ beeinflussen können.
4 Fehler beim Düngen von Tomaten
Zum Düngen von Tomaten eignet sich organischer Flüssigdünger, entweder aus dem Handel oder auch selbst gemacht. Es gibt auch speziellen Tomatendünger, der auf die Bedürfnisse der Pflanzen abgestimmt ist. Hat man sich für ein Mittel entschieden, gilt es nur noch, die Tomaten richtig damit zu düngen.
1. Fehler: Zu spät beginnen
Ein häufiger Fehler ist, zu spät mit dem Düngen der Tomaten zu beginnen. Etwa ein bis zwei Wochen, nachdem Hobbygärtner ihre Tomaten gepflanzt haben, sollten sie den Pflanzen die Nährstoffe verabreichen. Bei Tomatenpflanzen im Kübel gelten etwas andere Regeln: Vor der Blüte reicht es, die Pflanzen alle zwei bis drei Wochen mit Dünger zu unterstützen. Während der Blüte sollte man die Tomaten dann einmal in der Woche düngen.
Flüssigdünger wird dem Gießwasser beigemischt und das sollte den Pflanzen im Sommer nicht mittags verabreicht werden. Die Wurzeln könnten verbrennen, außerdem verdunstet das Wasser, und die darin enthaltenen Nährstoffe, zu schnell.
Die Dosierung spielt eine wichtige Rolle. Ist die Dosierung beim Düngen der Tomaten zu hoch angesetzt, überdüngt man die Pflanzen. Sie rollen dann ihre Blätter ein. Passen Hobbygärtner ihr Düngeverhalten nicht an, gehen sie früher oder später ein.
4. Fehler: Zu wenig verabreichen
Umgekehrt gilt aber natürlich dasselbe: Verabreicht man den Tomaten zu wenig Nährstoffe, weisen sie Mangelerscheinungen auf, Blätter verfärben sich gelb bis braun und die Ernte fällt spärlich aus, wenn sie nicht sogar ganz ausbleibt.
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